Ich mache glaube ich irgend einen schweren Fehler der bei Knopfdruck meinen Arduino resettet.
Damit ich nicht viel erklären muss hier ein Bild:
Ich wollte einen Pullup Widerstand austesten um das digitalRead bei Pin 2 zu lähmen. Einfach aus Neugier. Leider resetted das Board jedes mal wenn ich den Knopf drücke. Das erkenne ich an dem Reset der onboard LEDs + dem Plugin/Plugout Sound des USB Anschlusses.
Der Reset hat wohl eine eingebaute Sicherung als Ursprung. Daher muss ich wohl irgendwas fies falsch machen damit er so eine Notbremse zieht
Nur was?
Der Kreis ist doch geschlossen und ein Widerstand ist vorhanden...was ist denn daran falsch?
combie:
Der Pullup ist in der gleichen Reihe gesteckt, wie der Taster und das rote Kabel.
Richtig gesehen. Wenn man die Taste drückt, verbindet man direkt Plus- und Minuspol und baut sich damit einen Kurzschluss - folglich keine Spannung mehr für den Arduino.
[edit] Hinzu kommt, dass die gelbe Litze zwischen Widerstand und Taster kommt. Soll ja auch irgendwann funktionieren.
sth77:
[edit] Hinzu kommt, dass die gelbe Litze zwischen Widerstand und Taster kommt. Soll ja auch irgendwann funktionieren.
Gut das mit der Litze war beabsichtig, die soll in dem Falle ja nur LOW registrieren...
Aber das mit dem Widerstand schnall ich nicht.
Der Saft fließt doch über Rot 1 dann über den Widerstand dann über die Taster-Brücke dann über den Pin 2 Litze und dann erst zu Minus...Für wirkt das problemlos
Die Zahlen-Reihen sind durchgehend verbunden (bis zur Mitte)! Lese mal nach wie ein Steckbrett funktioniert. Oder nimm ein Multimeter und messe es mit dem Durchgangsprüfer
Der Saft fließt doch über Rot 1 dann über den Widerstand dann über die Taster-Brücke dann über den Pin 2 Litze und dann erst zu Minus...Für mich ist problemlos
Nein!
Beweis:
Mach die Versorgungs Kabel ab.
Messe den Widerstand des Widerstandes im Steckbrett.
0 Ohm wird es sagen
Ha! Aber ich sehe den Fehler trotz alle dem nicht. Habe ne Denksperre irgendwie gerade.
Für mich sieht das identisch mit dem Bild hier aus.
Ich komme von Plus - habe nen Widerstand vor dem Taster - wenn der Taster schließt verbindet er mit der Minus Reihe bei Reihe 7 und Kreis fertig. So sehe ich das hier
Du darfst den Widerstand nicht in eine Reihe legen (oder Spalte je nachdem wie man es sieht). Versetzt mal das eine Ende um eine Reihe, z.B. von 5 nach 4. Oder spare dir das rote Kabel und lege den Widerstand direkt auf die äußeren Anschlüsse.
Falke88:
Der Saft fließt doch über Rot 1 dann über den Widerstand
Über Deinen Widerstand fließt überhaupt kein Strom, weil Strom sich stets den Weg des geringsten Widerstands sucht. Du hast den Widerstand über eine 0-Ohm Verbindung im Breadboard drübergesteckt, der Strom fließt dort also "unter dem Widerstand" durch das Breadboard.
Vielleicht schaust Du Dir noch mal genau an, wie ein Breadboard "innerlich verkabelt" ist:
Wenn Du über eine 0-Ohm Leitung im Breadboard einen Widerstand drübersteckst, fließt durch den Widerstand jedenfalls kein Strom.
Und wenn Du mit dem Schalter einen Kurzschluss zwischen Plus und Minus zusammenschaltest, bricht die Spannung am Atmega so ein, dass er resettet.
jurs:
Über Deinen Widerstand fließt überhaupt kein Strom, weil Strom sich stets den Weg des geringsten Widerstands sucht. Du hast den Widerstand über eine 0-Ohm Verbindung im Breadboard drübergesteckt, der Strom fließt dort also "unter dem Widerstand" durch das Breadboard.
Vielleicht schaust Du Dir noch mal genau an, wie ein Breadboard "innerlich verkabelt" ist:
Wenn Du über eine 0-Ohm Leitung im Breadboard einen Widerstand drübersteckst, fließt durch den Widerstand jedenfalls kein Strom.
Und wenn Du mit dem Schalter einen Kurzschluss zwischen Plus und Minus zusammenschaltest, bricht die Spannung am Atmega so ein, dass er resettet.
AChsooooooo HAHAHHAHA jetzt schnall ich das erst. Der Strom fließt unter dem Widerstand durch. Würde ich den über die Reihen brücken muss er den Widerstand ja passieren. Oah sorry Leute für die "lange Leitung" bei Mir gerade.
Falke88:
AChsooooooo HAHAHHAHA jetzt schnall ich das erst. Der Strom fließt unter dem Widerstand durch.
Ja, der Strom sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands.
Und wenn der geringste Widerstand in Deinem Schaltungsaufbau eine 0-Ohm Leiterbahn des Breadboards ist, fließt der Strom eben dort hindurch.
Wenn Du mit dem Anschließen von Pull-Widerständen auf Kriegsfuß stehst, merkst Du Dir am besten, dass der Pull Widerstand immer von einem Arduino-INPUT zu einem der Pole geschaltet wird, und der Schalter dann vom Arduino-INPUT zum anderen Pol durchschaltet.
Der INPUT wird also immer mit dem dazwischengeschalteten Widerstand auf einen bestimmtes Signalpegel gezogen und mit dem Schalter direkt zum anderen Pegel durchgeschaltet.
Wobei es Dir wohl entgegenkommen dürfte, dass Du überhaupt keinen Pull-Widerstand beschalten musst, wenn Du per Software den EINGEBAUTEN PULLUP am Arduino aktivierst:
pinMode(PIN, INPUT_PULLUP);
Dann schaltest Du einfach Deinen Button zwischen Arduino INPUT und GND an.
Und beim Auslesen entspricht ein gedrückter Schalter dann einem ausgelesenen LOW.
Nur mal so als Info, dass "externe" Pullwiderstände in Deiner Schaltung eigentlich gar nicht notwendig sein, wenn die Leitungen zwischen Controller und Schalter kurz (z.B. maximal 15 cm lang) sind. Und was in der Schaltung als Bauteil nicht vorhanden ist, damit kannst Du schaltungstechnisch auch keinen Bockmist bauen.