Anfängerfrage - Schaltung

Hallo!
Ich bin neu beim Arduino basteln und irgendwie finde ich keinen wirklichen 'Anfang'.

Dabei ist mein Problem eher ein simples und ich hoffe hier ein wenig Hilfe zu finden!

Und zwar möchte ich eine Schaltung über den Arduino für einen Getränkeautomaten bauen.

Ich habe auch schon ein Touchpad dafür, möchte allerdings erst mit normalen Druckschaltern beginnen.

Die Idee was ich vorhatte sieht wie folgt aus:

Der Arduino Uno3 wird mit dem Strom verbunden.
Der Arduino selbst ist mit dem Knopf verbunden und mit dem Motor welcher Luft in ein Gefäß pumpt, dadurch Druck erzeugt woraus dann die Flüssigkeit hinausgedrückt wird.

Dabei soll das ganze aber über einen Zeitschalter funktionieren. Zum Beispiel wenn man ein 0.2l Glas haben möchte, drückt man auf den 0.2l Knopf und entsprechend wird dann der Motor für eine gewisse Zeit angestellt.

Später, wenn ich das Touchpad anschließen möchte, sollen auch verschiedene Optionen dafür möglich sein. Auch ein 'Reinigungsknopf' - um ein Beispiel zu nennen.

Über eine normale Schaltung (Strom -> knopf -> Motor) habe ich das ganze schon realisiert. Aber nun wollte ich es auch mit dem Arduino probieren.

Spannung und benötigter (Maximal-/Blockier-) Strom des Motors? Wenn wir z. B. von 12 Volt und max. 10A sprechen, kann man sowas hier machen:
.
Nicht mit eingezeichnet ist dabei die Freilauf-Diode, die möglichst nahe am Motor angebracht werden soll.

Bei anderen Spannungen / Stromstärken sind ggf. andere Schaltungen / Bauteile sinnvoll.

Der Motor ist eine Aquarienluftpumpte mit ca. 6 Volt.
Nennspannung: DC 3–6 V; Nennstrom: 0,37–0,62 A
https://www.amazon.de/gp/product/B01480V042/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Gut jetzt erstmal die technische Zeichnung genauer verstehen lernen.

Und ja - Dioden welche den 'Zustand' angeben sind auch sehr sinnvoll.

dann geht es mit der oben genannten Schaltung. Wenn Du keine Lust auf Löten hast, gibt's die Dinger auch fertig mit Schraubklemmen.

PS: die Freilauf-Diode hat eine sehr spezielle Funktion und hat nichts mit einer LED zu tun :wink:

Wenn Du Fragen zur Schaltung hast, lass es mich wissen.

PPS: und wichtig: die Masse der Schaltung oben muss mit der Masse (GND) Deines UNO verbunden sein! Sonst geht's nicht. Zum Thema Stromversorgung: Du brauchst natürlich noch ein passendes Netzteil, das genügend "Saft" liefert. Bitte nicht auf die Idee kommen, für die Versorgung der Pumpe die 5V des Uno anzuzapfen (egal, wie groß die Versuchung ist, da es von der Spannung her passen würde) :wink:

Keylen:
Der Motor ist eine Aquarienluftpumpte mit ca. 6 Volt.
Nennspannung: DC 3–6 V; Nennstrom: 0,37–0,62 A

Ist diese Pumpe überhaupt Lebensmitteltauglich ?
Für derartige Anwendungen solltest du auch geeignete Teile verwenden.

Also ich Löte gern. Bin allerdings erst aktiv seit... Sagen wir 1-2 Wochen im E-Technik Bereich.
Vorher habe ich nur ein wenig mit VHDL und C++ gecodet. Nun wollte ich aber auch etwas basteln und da kam mir die Idee eigentlich ganz witzig vor.

Also ich starte so gesehen gerade bei 0 und arbeite mich immer ein wenig mehr hinein um das ganze auch besser zu verstehen :slight_smile:

@HotSystems

Der Motor kommt nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt sondern 'pumpt nur Luft'.

Der Motor kommt nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt sondern 'pumpt nur Luft'.

Und Luft kann mit nichts kontaminiert werden, weil sie durchsichtig ist!
Oder?

Tipp:
Schaue dir auch Peristaltikpumpen an.

Ansonsten gibts ja noch die üblichen 2cl Bar Portionierer, welche man mit einem Zugmagneten bedienen könnte.

Mal als Skizze

Nun, für einen Prototypen reicht es ja.

Nur das eben die anderen Motoren ca. das dreifache kosten und dann genutzt werden könnten wenn es 'fertig' ist.

Auch wenn ich nicht glaube das dort kontaminierte Luft 'hinausgepustet' werden könnte. Das müsste dann ja Kohlenstoffmonoxid sein welches durch eine Verbrennung erzeugt wird oder durch einen Schimmelbefall innerhalb des Motors.

Dafür müsste der Motor aber entweder Kontakt mit einer Flüssigkeit bekommen und sollte durch die Umdrehung entsprechender Kohlenstoffmonoxid hinausgepumpt werden, würden die Pumpen in ihrem 'ursprünglichen Gebrauch' die Fische in den Aquarien töten - da Fische auch kein Kohlenstoffmonoxid verarbeiten können? (Oder bin ich da nun komplett falsch? :fearful: )

Keylen:
Nun, für einen Prototypen reicht es ja.

Nur das eben die anderen Motoren ca. das dreifache kosten und dann genutzt werden könnten wenn es 'fertig' ist.

Auch wenn ich nicht glaube das dort kontaminierte Luft 'hinausgepustet' werden könnte. Das müsste dann ja Kohlenstoffmonoxid sein welches durch eine Verbrennung erzeugt wird oder durch einen Schimmelbefall innerhalb des Motors.

Dafür müsste der Motor aber entweder Kontakt mit einer Flüssigkeit bekommen und sollte durch die Umdrehung entsprechender Kohlenstoffmonoxid hinausgepumpt werden, würden die Pumpen in ihrem 'ursprünglichen Gebrauch' die Fische in den Aquarien töten - da Fische auch kein Kohlenstoffmonoxid verarbeiten können? (Oder bin ich da nun komplett falsch? :fearful: )

Ob du es glaubst oder nicht.
Wenn du deine Fische oder sonst was damit betust steht auf einem ganz anderen Blatt.
Bei Lebensmittel oder in deinem Fall Alkohol wäre ich besonders vorsichtig.

Aber mach was du willst, deine Gäste werden es dir danken, wenn sie überleben.

HotSystems:
Ob du es glaubst oder nicht.
Wenn du deine Fische oder sonst was damit betust steht auf einem ganz anderen Blatt.
Bei Lebensmittel oder in deinem Fall Alkohol wäre ich besonders vorsichtig.

Aber mach was du willst, deine Gäste werden es dir danken, wenn sie überleben.

Ich baue erstmal den Prototypen fertig.

Hallo Keylen,

Du wirst von Deinem Versuch mit Luft vermutlich nicht sehr begeistert sein.
Der Flüssigkeitsstand im Voratsbehälter muß ja niedriger sein als das Glas das damit befüllt werden soll,
da ja sonst die Flüssigkeit auch nach Abstellen der Pumpe weiterläuft.

Also benötigt man, wie Du ja auch erkannt hast, einen gewissen Überdruck im Vorratsbehälter.
Jetzt kommt aber dummerweise ein Problem auf Dich zu.
Je weniger Flüssigkeit im Vorratsbehälter ist umso höher muß die Flüssigkeit gedrückt werden und es
befindet sich dann auch mehr Luft im Behälter. Luft lässt sich dummerweise schön komprimieren und
macht Dir damit Deinen Plan kaputt. Am Anfang pumpst Du 0,2l Luft rein und 0,2l Flüssigkeit werden
rausgedrückt. Wenn der Tank aber dann nur noch zu 3/4 voll ist, musst Du z.B. schon 0,4l Luft
reindrücken um 0,2l Flüssigkeit raus zu bekommen. Bei halb voll sind es vielleicht schon 0,8l die rein
müssen!

So einfach ist das leider nicht mit Luft reindrücken. Deshalb würde ich auch wie Combie die Peristaltikpumpe
(Schlauchpumpe) empfehlen.

Gruß, Jürgen

Hi

Wenn schon, denn schon.
Wäge-Zelle unter das Glas und grammgenau befüllen.
So spielen selbst kleine Undichtigkeiten keine Rolle.

Peristalik-Pumpen machen das Ganze nicht wirklich billiger.
Eine stehende 'Wasser'-Säule hat man aber eh in jedem Schlauch - weiß nicht, wie Cola nach 'drei Tagen im Schlauch' schmeckt. (oder was sonst so gereicht werden soll)

Auch muß bedacht werden, daß manche Getränke selbst lebensmittelechte Kunststoffe - zumindest nicht ganz kalt lassen.
Eigene Beobachtung: Pernot
Man findet nur sehr vereinzelt Pernot in Spendern, da Diese nicht mehr 'sauber' zu bekommen sind.
Ein danach mit diesem Spender portioniertes Getränk, zumindest das Erste (was Zeit im Spender hatte), schmeckt nach Pernot.
Dann kann ich mir weiter vorstellen, daß anti-alkoholische Getränke, hier Sangrita (nicht Sangria) bei längerer 'Lagerung' gammeln könnte.

MfG

Normalerweise sollten Schläuche mit Lebensmitteln täglich gespült werden.
Wenn sich da einer der Gäste was weg holt, wird es teuer - nicht unbedingt von ihm, sondern von seiner Krankenversicherung.

Gruß Tommy

Leute, lasst ihn doch erstmal in Ruhe aus- und rumprobieren. Seine Frage war, wie er den Motor angesteuert bekommt und nicht, was man beachten muss um ein kommerzielles Gastro-Produkt zu entwickeln!

Sollte es nicht zu denken geben...

  • dass praktisch alle "manuellen" Spender in der überwiegenden Mehrheit aller Cocktailbars auf allen Kontinenten dieser Welt sich die Schwerkraft zu nutze machen? :slight_smile:
  • Und dass sich auf Druck basierende Spendersysteme praktisch nur bei kohlensäurehältigen Getränken durchgesetzt haben? (Bier, Cola und Co).

:slight_smile:

Hi

Wird wohl daran liegen, daß die kohlensäurehaltige Flasche nach dem ersten Zapfversuch ... leer ist?
Wobei mir bis jetzt schon gefallen hat, daß das Bier aus dem Zapfhahn und nicht aus dem 2cl-Spender kommt :wink:

... ich weiche ab

MfG

postmaster-ino:
Wobei mir bis jetzt schon gefallen hat, daß das Bier aus dem Zapfhahn und nicht aus dem 2cl-Spender kommt :wink:

Wenn Dir die völlig falsch Biermenge erst jetzt auffällt, kommst Du wohl eher nicht aus einer Biergegend :wink:
Obwohl - für die Kölner Reagenzgläser könnten 2cl ja fast reichen :wink:

Gruß Tommy

Nachdem Dritten ist auch bei Kölsch egal, was man drinkt - die Wirkung ist ähnlich (wenn halt Biertrinker meinen, daß in Kölsch kein Geschmack enthalten wäre ... lasse ich Mal so hier stehen *gg*). Bringst mich aber auf eine Idee ... ein Fläschchen 'Boltens Uralt' könnte ich mir noch genehmigen (wobei Bier und Proggen ... ach, egal) - ist aber ein nicht-einheimisches Bier und wurde nur des Geschmack wegen mit vielen Kilometern Anfahrt erkauft (... und für das Bier wollten Die auch noch Geld).

Ich habe derzeit 12 fränkische Craftbiere zum Testen.

Gruß Tommy

Druckbetankung?