Aquariumsteuerung mit DS18B20 dreht gelegentlich durch.

(deleted)

postmaster-ino:
Hi

Wenn Du nur schaltest, geht auch ein Relais - Das macht halt 'Klack' beim Schalten.
Solltest aber drauf achten, daß Dieses den Strom (locker) schalten kann, sonst verkleben Dir die Kontakte.

Du könntest den ganzen Schwachstrom-Kram in ein altes PC-Gehäuse packen, das Gehäuse geerdet. Irgendwoher musst Du eh Strom für irgendwelche Netzgeräte her haben und/oder für die jetzt geschaltete Leuchtstofflampe - also 230V kommen ja irgendwie Da an.
Den 230V-Kram lässt Du aus dieser Kiste draußen.

Und: Beim Basteln den Stecker aus der Steckdose draußen lassen.
Auch ist nicht immer gesagt, daß der braune Draht der Böse ist - kann genau so gut, bei verdrehtem Stecker, der Blaue sein !!!
(und Dieser ist im Allgemeinem ungeschaltet, Du hast dadurch dann überall Dauer-Phase anliegen - also da, wo eh die 230V sind)

MfG

Vielen Dank für die wichtigen Tipps!
Das ist wirklich sehr gut beschrieben und wird so manchem Leser beim Nachstöbern den Hintern retten.
Ich bin übrigens gelernter Elektro- Installateur.
Allerdings so lange her, dass eine Kippstufe in Elektronik schon das höchste der Gefühle war. :slight_smile:
Wenn ihr die Relais weit weg von der übrigen Elektronik packt, mit welchen Leitungen versorgt ihr diese dann?
Dupont Brücken sind dann vielleicht eine kleine Spur zu kurz. :wink:

Was passiert, wenn ich zum Testen ZUSÄTZLICH zu meinem Mini "Netzteil" am 5V Pin noch das Steckernetzteil einstecke um zu sehen, ob das ganze dann stabiler läuft?

Haste schon mal mit einer Batterie versorgt? Damit wären ja Störungen aus der Stromversorgung sicher weg.

Tiff48317:
Wie weit wäre dann rein theoretisch der Mindestabstand?
Und sollte ich im Falle einer LED Beleuchtung das SSR nehmen oder ginge das Standart-Optokoppler-Relais?

So weit wie möglich, hängt sehr von den Störungen ab.
Was die Led-Beleuchtung betrifft, kommt es da auf die verwendeten Leds an.

themanfrommoon:
Haste schon mal mit einer Batterie versorgt? Damit wären ja Störungen aus der Stromversorgung sicher weg.

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen...
Danke für den Tipp!!!

HotSystems:
So weit wie möglich, hängt sehr von den Störungen ab.
Was die Led-Beleuchtung betrifft, kommt es da auf die verwendeten Leds an.

Ich werde auf ein Juwel HeliaLux-LED Einleger sparen.
Kennt sich jemand damit aus?
Wie man den per Arduino steuern kann, finde ich nicht.
Scheint sehr kompliziert zu sein.

Kann ich die Batterie am Holsteckr Eingang anschließen, während GLEICHZEITIG am 5V Pin das "Netzteil" angeschlossen ist?

Netzteil und USB zerstört dein arduino, da kein original.

skorpi080:
Netzteil und USB zerstört dein arduino, da kein original.

Vielen Dank für die Info!
Ihr seid echt Klasse hier im Forum!!!

Ein "echter" Arduino könnte das ab?

Original geht wohl.
Es gibt wohl auch nachbauten wo es funktioniert, ich hatte aber meinen gegrillt.

Tiff48317:
Ich werde auf ein Juwel HeliaLux-LED Einleger sparen.
Kennt sich jemand damit aus?
Wie man den per Arduino steuern kann, finde ich nicht.
Scheint sehr kompliziert zu sein.

Variante 1
Statt der Leuchtstoffröhre schaltest das Netzteil zu.

Variante 2
Du willst auch den Sonnenaufgang/untergang und das Nachtlicht nutzen. Das wird deutlich aufwendiger.
Der Hersteller wird dir wohl kaum verraten welches Protokoll notwendig ist weil er sein Steuergerät verkaufen will. Das zu erforschen setzt mal voraus so eine Leuchte zu haben und das Datenprotokoll zu analysieren.
Eventuell kann man das Ding zerlegen und erkennen welche Elektronik verbaut ist. Wenn das schiefgeht ist es aber ein teurer Versuch.

Ob das schon wer gemacht hat und das Wissen bereitstellt ????

P.S. Handbuch gelesen ? Betrieb nur am 30mA RCD sagt der Hersteller !

LG
Viktor

Ich würde Variante zwei bevorzugen, finde aber nichts.
Aber ich suche noch weiter.
Oder kennt zufällig von euch jemand eine bezahlbare Alternative?
Das sollte ich wohl eher in einem Aquaristik Forum fragen...

Selbstverständlich sind bei uns die Steckdosen über einen 30mA RCD abgesichert!

Hallo,

hast du schon den Minuspol geerdet???
Ist übrigens bei allen PC-Netzteilen so.

Dann gibt es elektronische Starter für Leuchtstoffröhren. Die sind nicht teuer und leicht auszuwechseln.

Du kannst auch noch einen Kompensationskondensator in die Zuleitung der Beleuchtung schalten. der schluckt auch jede Menge Störspitzen.

Ein Netzfilter vor dein Netzteil und dann sollte da nicht mehr durch kommen.

Der Arduino sollte dann noch in ein Gehäuse, dass sollte aus Metall sein und geerdet werden.

ar182:
Hallo,

hast du schon den Minuspol geerdet???
Ist übrigens bei allen PC-Netzteilen so.

Dann gibt es elektronische Starter für Leuchtstoffröhren. Die sind nicht teuer und leicht auszuwechseln.

Du kannst auch noch einen Kompensationskondensator in die Zuleitung der Beleuchtung schalten. der schluckt auch jede Menge Störspitzen.

Ein Netzfilter vor dein Netzteil und dann sollte da nicht mehr durch kommen.

Der Arduino sollte dann noch in ein Gehäuse, dass sollte aus Metall sein und geerdet werden.

An die Erdung des Minuspols wollte ich mich gleich machen.
Und ich habe mich fürs erste für ein EVG entschieden. Da grüble ich noch, ob 1-10V dimmbar oder nicht.
Im Moment läuft die Steuerung relativ stabil.
Ich werde weiter berichten. :slight_smile:

Zu beachten ist, das direkt am Sensor ein Abblockkondensator
100 nF zwischen +5 V und GND zu schalten ist, um das EMV-Verhalten
zu verbessern.

Also jeden einzeln nicht wie auf deinem Bild beide zusammen.

Empfohlene Eingangsspannung 7-12V beim UNO läuft somit Stabiler

eine Mittelwertsrechnung erstellen um Aussreisser bei der Temp zu verhindern kann bei ONE WIRE immer passieren. geht mir nicht anders, habe aber diesen Ausgleich drinne so das nur die Richtigen werte genommen werden, alles was aus de Reihe Tanzt wird eliminiert.
Sollte dann besser laufen das ganze

luzie:
Zu beachten ist, das direkt am Sensor ein Abblockkondensator
100 nF zwischen +5 V und GND zu schalten ist, um das EMV-Verhalten
zu verbessern.

...

Was geschieht, wenn ich 1000µF nehme? (Die habe ich noch da...).
Die ersten Messwerte werden übrigens erst eine Sekunde nach Programmstart genommen.
Und ist damit gemeint, dass ich die beiden Sensordaten- Leitungen auf zwei verschiedene Pins legen soll, oder reicht es, die Kondensatoren so dicht als möglich an die Fühler zu bringen und beides dann an einem Pin zusammenzuführen?

GND und PE sind verbunden, Watchdog ist drin und ich warte gerade auf den ersten Fehler (oder dass es durchläuft). :wink:

Hi

1000µF klingt eher nach Elko als nach einem Abblock-Kondensator.
Ein Elko ist Da zu langsam - Der kann Dir (recht) viel Strom geben oder aufnehmen, aber Alles recht träge.
Ein Keramik-Kondensator (da sind wirklich nur zwei aufgedampfte Metall-Folien links/rechts auf einem Keramik-Plättchen) kann schon aufgrund des Aufbau auf keine großen Kapazitäten kommen - dafür ist Er aber um ein Vielfaches schneller, dafür halt mit wesentlich weniger 'Wumms'.

Jeder IC braucht beim Umschalten der internen Transistoren Strom von Vcc - Dessen Potential bricht dabei ein kleines Bisschen ein - je mehr dieser Transistoren schalten, desto mehr 'saugt' der IC das Potential von Vcc weg.
Der Abblock-Kondensator springt hier ein und schiebt die weggesaugte Ladung wieder hinterher.
Ganz nebenbei schließt Er noch hochfrequente Störungen kurz (Frequenz-abhängiger Widerstand, hier XC, bei Spulen wäre Das XL).

MfG

Ich werde die Konzensatoren besorgen.
Bleibt noch die Frage, ob die Fühler an einer Leitung bleiben können oder getrennt werden müssen.
Und:
Wann sollte man einen Keramikkondensator vorschalten?

Hi

Abblock-Kondensatoren ‘sollte’ man eigentlich an JEDEN Versorgungs-Anschluss setzen - in der Hoffnung, daß Diese auf dem Arduino sonst überall verbaut sind :wink:

Da das Problem ja noch nicht erkannt wurde, könnte Das helfen - aber ich wüsste nicht, warum Das dann geholfen hat.
Wenn 1-wire klappt, bekommst Du Messwerte zurück, mit Prüfsumme ect.pp.
Und ob Da nun 1 Sensor ‘nicht reagiert’, weil Er nicht angesprochen wurde, oder 10, spielt wohl keine Rolle.
Einzig, Du kannst den Einzel-Sensor per SKIP-ROM ansprechen, sowohl für den Start der Konvertierung wie für das Auslesen (geht bei mehreren Sensoren NICHT, da dann Alle gleichzeitig labern und Du nur noch Mist empfängst - unwahrscheinliche Ausnahme: ALLE senden den gleichen Wert)

MfG

Aktueller Stand:
Habe die gesamte Verdrahtung nochmal “aufgehübscht” und in ein Mesh- Metallgehäuse (alter Receiver, selbstverständlich geerdet und mit GND verbunden) eingebaut.
Der HC-05 bekam einen Schalter.
Die Beleuchtung wurde gegen T5 ausgetauscht.
Die Temperatursensoren bekamen zwischen VVC und GND Kerkos 100nF gesponsort.

Aaaaaber…
Ich bekomme die Temperatursensoren nicht ans Laufen.
Sie zeigen jetzt IMMER -127°C an.
Beide.
Kann es sein, dass die Sensoren sich zerlegt haben?

Zur Fehlersuche habe ich folgenden Sketch genommen:

// Temperatursensor DS18S20
//*******************************************
#include <OneWire.h>
#include <DallasTemperature.h>
#define ONE_WIRE_BUS 12
OneWire oneWire(ONE_WIRE_BUS);
DallasTemperature sensors(&oneWire);
float Toben = 0;
float Tunten = 0;



void setup() {
sensors.begin();           
sensors.setResolution(12);
Serial.begin(9600);
}

void loop() {
 
 sensors.requestTemperatures();
 float Toben = (sensors.getTempCByIndex(1));
 float Tunten = (sensors.getTempCByIndex(0));
 Serial.print("O:");
 Serial.println(Toben);
 Serial.print("U:");
 Serial.println(Tunten);
 delay(1000);
}

Angeschlossen sind an diesem Arduino-Clon R3 nur einer der alten, und ein Reserve Fühler.