Arduino-Artikel in der c't 16/2009

In der c't-Ausgabe 16/09 (Erscheinungstermin 27.08.2009) wird es einen Arduino-Artikel geben. Der Artikel wird einige Arduino-Beispielschaltungen enthalten.

Passend zu diesem Artikel baut c't ein Arduino/Processing-Wiki unter dem Thema "Kreativ programmieren mit Processing und Arduino" auf.

die CT war Samstag schon Briefkasten.

Nur schade, dass sie keinen Hinweis auf den neuen Nano machen, der nicht nur den 328 hat - er ist auch noch deutlich günstiger.

Zur Zeit bei gravitech unter 30$

…aber wie kann man denn mit einem Arduino Kopierschutzmethoden umgehen oder windows schneller machen?!
So ein Thema hat in einer deutschen Computerzeitschrift nix zu suchen ;0)

Hab die Ct grad gekauft, der Artikel ist eine allgemene Einführung in das Arduino Thema und ein kleiner Workshop.

Ich finds gut, das macht Arduino vielleicht ein wenig populärer in Deutschland, das kann nichts schaden. Wer sich aber schon ein bißchen auskennt, braucht die Ct wegen diesem Artikel aber nicht kaufen.

Ich finde das auch gut, wenn mehr leute da sind, gibt es auch mehr, die neue Dinge erfinden / basteln. Dann muss man sich nicht mehr überall selbst durchbeißen :smiley:

@Nachtwind
Dein Kommentar: "…aber wie kann man denn mit einem Arduino Kopierschutzmethoden umgehen oder windows schneller machen?!
So ein Thema hat in einer deutschen Computerzeitschrift nix zu suchen ;0) "

zeigt eindrucksvoll wie es ist, wenn ein Computerbild, Chip oder sonstwas PC-Schmuddelblatt-Leser sich eine CT kauft und feststellt, dass es abseits der Müllpresse noch fundierte Berichterstattung und Journalismus gibt… Das Gegenteil ist der Fall. Eine Computerzeitschrift für COMPUTERTECHNIK hat sich weniger mit populistischen Themen wie “Kopierschutz entfernen” oder “Windows zum 1000mal angeblich schneller machen” zu beschäftigen, sondern eben auch mit Computertechnik im Hobbybereich etc.

Leider zeigt Dein Kommentar mal wieder, dass ein Großteil der angeblichen Computerversteher eigentlich keine Ahnung haben und viel sinnlosen Blödsinn reden… schade diese DAU-Schwemme…

;0) <— bitte beachten

Hab mich aber dennoch gewundert, dass der Arduino es in eine Zeitschrift geschafft hat. Und abstreiten, dass Computerzeitschriften keine besondere diversitaet an Themen an den Tag legen kann man wirklich nicht ,0)

So manch scharfe Ironie lässt einen Smiley am Satzende manchmal übersehen, sorry das ich dass nicht gesehen hatte... :wink:

Ich dachte, ich wäre im heise Forum als ich diesen Thread gelesen habe.

Ich glaube, dass die Presse gerne mal Dinge aufgreift, die interessant erscheinen. Und der Arduino ist interessant.

Es liegt auch in den Händen der Community, wie wichtig dieses Thema für die Presse wird.

Ob es gut ist, dass die ct nun ihr eigenes Wiki aufbaut?

Dennoch schön, dass sich was tut.

Ich sehe das ganze eher zweigeteilt. Zum einen hoffe ich, dass der Arduino gerade unter der deutschen AVR Community einiges an Zuspruch findet - aber auf der anderen Seite befuerchte ich, dass das auch dazu fuehren wird, dass viele Leute den Arduino kennenlernen werden, die .. weniger wuenschenswert sind. Auch wenn CT und Heise eigentlich identisch sind, sehe ich gerade die verbreitung durch Heise als extrem gefaehrlich an, da sich auf Heise viele so genannte Profis tummeln, die kaum mehr sind als Trolle mit einem Studium universalis an einer deutschen Sonderschule.. Und solche leute braucht die Arduinocommunity absolut nicht.
Noch weniger brauchen wir hier die typischste Spezies, die man in Deutschland unter Programmierern findet: Die 'Google doch selbst'ler, die auch gerne auf Heise herumrennen.. Sowas wuerde die hervorragende Community hier ziemlich zerlegen..

Wie gesagt, der Arduino muss bekannter werden - aber mir waere es auf anderem Wege lieber.. Mundpropaganda ist nie wirklich schlecht..

edit
Und das Wiki kann man ja voll knicken wenn es keine Verbindung zur offiziellen Seite hat... was wollen die denn? Deutsche Arduino User und den Rest der Welt? Sowas habe ich schon bei anderen Projekten ziemlich in die Hose gehen sehen...


Sorry, aber meine Meinung von CT, Heise und Co sind nicht so berauschend...

Auch wenn CT und Heise eigentlich identisch sind, sehe ich gerade die verbreitung durch Heise als extrem gefaehrlich an ...

Na so schlimm wirds nicht werden.
Ich bin übrigens vor etwa 2 Jahren gerade durch eine "kurz vorgestellt" Nachricht in der ct' auf den Arduino gestossen. Ich fand das Konzept sofort gut, da hat es mich ehrlich gewundert, dass die ct' bis zum Sommerloch 2009 mit dem Artikel gewartet hat.

Was die ct' dann allerdings geritten hat noch ein eigenes Wiki für den Arduino aufbauen zu wollen, kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. (Ich find es schon jetzt ärgerlich genug wenn in letzter Zeit jeder seinen eignenen Arduino-Blog mit 3 Einträgen eröffnet, anstatt mal einen Artikel im Playground zu schreiben. )

Eberhard

Was sie geritten hat? Moegliche Werbeeinnahmen. Mittellanger Artikel in dem erklaert wird, dass man mit Click&Play schnell was zusammengewuerfelt hat, pardon, wo man mit Arduino schnell was zusammengewuerfelt hat wofuer auch keine Vorkenntnissen noetig sind (so las sich das zumindest in meinen Augen) und was natuerlich jeder gerne auf deren Website zur verfuegung stellen kann, damit eine reichhaltige knowleadgebase aufgebaut werden kann.
Natuerlich mit Werbung von Google, Reichelt und Conrad.
Damit wird der 3-Post-Blog Irrsinn weiter verfolgt bzw ausgebaut.. Ausserdem fand ich diese Vorlage, die bereits im ersten Satz gemacht wurde (eigene Gamecontroller basteln) geradezu genial - JETZT koennen naemlich Chip, PCGames, Computerbild etc auftreten und ihren Bilderguckern (Lesern?) erklaeren, wie leicht es doch ist die Wiimote nachzubauen...
Besser waere es gewesen, wenn die da einen CT Typischen Workshop gemacht haetten.. irgendwas sinnvolles, aber diese Steilvorlage den Leuten zu erklaeren, dass sie auch als intelligenzallergiker den Arduino beherrschen koennen macht mir eher Sorgen als das mich eine moegliche Verbreitung freuen koennte.
Auch wenn das ganze extrem ueberheblich klingt, aber ich bin der Meinung, dass - anders als im Artikel beschrieben - eine minimale Ahnung von Technik/Programmierung vorhanden sein sollte um mit dem Arduino zu basteln, speziell, wenn man bedenkt, was fuer 'Experten' in Deutschland vorrangig Zeitschriften lesen...

Wir sollten jetzt mal die Kirche im Dorf lassen! Selbstverständlich lebt eine Zeitschrift wie die c’t von Verkaufs- und Werbeeinnahmen, ist das verwerflich?

Was spricht gegen einen solchen einführenden Artikel, zumal auf der arduino.cc homepage auf der allerersten Seite folgende Aussage gemacht wird

Arduino is an open-source electronics prototyping platform based on flexible, easy-to-use hardware and software. It’s intended for artists, designers, hobbyists, and anyone interested in creating interactive objects or environments.

Hier ein weiteres Zitat von mikrocontroller.net

Die Seite richtet sich bewusst an den absoluten Anfänger um so interessierten Leuten den Einstieg in die Welt der Elektronik und damit auch zum Programmieren von Mikrocontrollern möglichst einfach zu gestalten.

Und jetzt sollen wir fordern, dass das Niveau, das einer “deutschen AVR Community” entspricht, Zugangsvoraussetzung zur Arduino-Plattform ist???

Was ist so schlimm daran, zu zeigen, dass ein Wiimote nicht so geheimnisvoll und scheinbar magisch ist? Solche Projekte, von denen es eine ganze Menge in der Arduino-Szene gibt, zeigen wirkungsvoll, dass sogenannte High-Tech Konsumgüter nicht nur für Technik-Esoteriker nachvollziehbar und zu verstehen sind. Sie zeigen, dass dieses Wissen demokratisierbar und eben kein Herrschaftswissen ist.

Aus folgenden Gründen glaube ich auch nicht, dass die Arduino-Community Gefahr läuft von ignoranten Trollen überrollt zu werden:

  • Man muss sich schon mit dem Arduino beschäftigen, um mitreden zu können, sonst ist man sehr schnell am Ende.
  • Der Arduino ist in sehr vielen Ländern sehr viel bekannter und verbreiteter als im deutschen Sprachraum. Nach Trollbeiträgen z.B. in diesem Forum muss man aber lange, lange suchen. Die, die ich bisher gefunden haben, wurden von der Community sehr schnell eingefangen - auf eine durchaus beispielhafte Art und Weise.
  • Auch auf einer Seite wie mikrocontroller.net und vielen anderen Elektronikseiten wimmelt es nicht von Trollen. Die Einstiegshürde für Trolle hängt einfach zu hoch.

Wiki: Der Unterschied zwischen einem Blog und einem Wiki ist schon bekannt, oder? Bekannt ist wohl auch, dass es bisher kein einziges deutschsprachiges Wiki gibt. Der deutschsprachige arduino-playground ist ohne Inhalt (seit Jahren!). Das Wiki auf freeduino.de ist eher eine bruchstückhafte, lexikalische Ansammlung, andere deutschsprachigen Arduino-Wikis sind mir nicht bekannt. Der Bedarf für so etwas ist durchaus vorhanden, wie die Zugriffshäufigkeiten auf die Tutorials auf freeduino.de zeigen, oder die Existenz der Tutorials auf mikrocontroller.net. Hier versucht c’t offensichtlich eine Lücke (zu seinen Gunsten?) zu schließen. Das soll jetzt ausdrücklich nicht heißen, dass ich das c’t-Wiki uneingeschränkt begrüße. Vielmehr möchte ich hinterfragen, warum die deutschsprachige Community die vorhandenen Möglichkeiten bisher nicht genutzt hat. Das Argument, man muss schon englisch können, um sich mit Mikrocontrollern zu beschäftigen, akzeptiere ich aus genannten Gründen nicht! (Übrigens gibt es auf der c’t-Seite durchaus eine recht umfangreiche Arduino-Linkliste.)

Ich finde es begrüßenswert, dass ein solch gut verständlicher Artikel von einer renomierten Fachzeitschrift aufgegriffen wird, zumal die “Mundpropaganda” ja noch längst nicht so funktioniert, wie das wünschenswert ist. Ich erinnere hier nur an den Call for Papers der Froscon 2009. Dieser ausdrückliche Aufruf nach Beiträgen zu Open Hardware verlief absolut ergebnislos. Es wird keinen einzigen Beitrag in diesem Jahr dazu geben. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr, dort “Mundpropaganda” zu betreiben. :wink:

Naja, das was du da sagst stimmt schon, aber ich bin nunmal ein schwarzseher, der vorallem die deutschen Computernutzer in grossem Masse fuer eine Bande Deppen haelt, die kaum besser sind als die zweibeinigen Geschoepfe, die gerade herausbekommen haben, wie man Funken mit zwei Steinen erzeugt und sich dann selbst in Flammen setzen ;0)

Ich hoffe einfach, dass du recht behaelten wirst… Das einzige wo ich dir (bzw den Autoren) widersprechen muss ist der Werbetext fuer Arduino. Man KANN nicht effektiv mit dem Arduino arbeiten ohne sich zumindest ein wenig in die Materie einzuarbeiten. Blink schafft, natuerlich jeder, Scripte aus dem Playground anzuwenden auch… aber sobald man selber etwas anfaengt muss man noetiges Wissen haben - weshalb ich es fuer irrefuehrend halte den Ardu als Geraet fuer jeden zu bezeichnen, der weis, wie man auf Tasten draufdrueckt…

Ich glaub ich steig besser aus dem Thread aus - meine Meinung sollte ja inzwischen einigermassen klar sein und ich hab ehrlich gesagt keine Lust hier jetzt das anzufangen, was ich selber hoffe hier nie zu sehen: Ueberfluessige Glaubenskriege. Trolle und sonstigen vergleichbaren kram.

@Nachtwind (kein Glaubenskrieg)
Ich kann deine Meinung ganz und garnicht nachvollziehen!
Jeder fängt mal klein an, niemandem sind Programmierungs- und Elektronikkenntnisse
in die Wiege gelegt worden.
Diese beiden Grundvoraussetzungen schließen Trollposts eigentlich schon von vorneherein aus!
Es werden hier Leute posten, die vielleicht nur programmieren können
und Andere die sich nur mit Elektronik auskennen,
beides zusammengenommen ergibt mit Sicherheit viel zusätzliches Wissen
gerade hier im deutschsprachigen Teil des Forums.

Dein Post schreckt eigentlich nur ab, das sich hier mal jemand neu anmeldet!
Mein (Schul-) englisch ist mittlerweile mehr als 3 Dekaden her und
darum freue ich mich über jeden Post (ob Frage oder Antwort) in meiner Landessprache.
Nur zu liebe c't Leser, laßt euch nicht einschüchtern! :slight_smile:

Meine Programmierungs- und Elektronikkenntnisse beruhen
ausschl. auf Lesen div. Zeitschriften und Internet Recherche!
So gesehen, freue ich mich über jeden Forumsbeitrag der mir
weitere und tiefere Informationen in deutsch vermittelt.

Hi,

im c’t-Wiki auf der Link-Seite wird sehr wohl Arduino.cc verlinkt. Sowie Links zum deutschen Sub-Forum hier und zu freeduino.de. Viel mehr deutsche Quellen gibt es im Moment ja kaum, oder?

Zur Motivation des Artikels: Die Idee war genau die Menschen anzusprechen, die sich sonst so etwas nicht zutrauen. Eben nicht die Supercracks, die sowieso alles schon besser wissen. Wenn man erstmal damit anfängt und dann “Blut” geleckt hat, wird man eh tiefer einsteigen und Schritt für Schritt den eigenen Horizont erweitern.

Viele Grüße,
Alex

Also, ich fand den Artikel in der c't eigentlich ganz in Ordnung. Klar, das Thema mag dem allgemeinen Leser gegenüber nun etwas simpler erscheinen, als es eigentlich ist - wenn man damit weiterarbeiten und -schaffen will. Aber im Grunde ist das doch gut: So kommen mehr Leute ans Internet und suchen auf einmal nach dem Stichwort "Arduino". Sie lesen sich durch, was so manch einer schon für Projekte geschafft hat, dann macht es sie neugierig, wie sie so etwas selbst auch kreieren können und sie bestellen sich ihr eigenes Arduino-Board. Klingt zwar nach einer sehr populistischen Methode (ist es auch), ist für das Herauslocken der Arduino-Plattform aus seiner Nische in Deutschland ganz effektiv, denke ich.

Was aber in jedem Fall ein Fehler gewesen ist, ist die Einrichtung des Wikis bei Heise Online. Wozu eine Nische mit tausenden Wikis, Foren, Blogs und Videos zuschmeißen, wenn es erst noch darum geht, die Nutzergemeinde wachsen zu lassen? Wie soll sich dann genannter allgemeiner Leser zurechtfinden? Wo soll er nun besser nachfragen, im deutschen Part der "originalen" Arduino-Community, bei Freeduino, im Heise-Wiki oder in einem von zweitausend Blogs mit drei Einträgen über ein Arduino-Projekt? Oder sollte er doch lieber Kommentare bei YouTube oder Flickr posten?

Hallo Zusammen!

Gestern habe ich meinen ersten Arduino bekommen, weil ich im Ct diesen Artikel gelesen habe. Ich hoffe ihr verübelt mir nicht, wenn ich auch noch meinen Senf dazu gebe :sunglasses:

Im Ct gibt es immer häufiger diese Artikel "Taugen 200 Euro PCs etwas?" ,"Netbooks im Test", "Billig-Notebooks", "Monitore im Test" usw. Ich habe das Gefühl, das in jeder Ct irgendetwas von dieser Aufzählung getestet wird. Aber wegen diesen Tests habe ich Ct definitiv nicht abonniert. Für die Info dass 200 Euro PCs nicht wahnsinnig viel taugen und man bei Netbook auf die Akkulaufzeit schauen muss bla bla bla.

Stattdessen habe ich mal einen Artikel gefunden, der den Forscher- und Entdecker-Geist wieder aufleben lässt. Der Artikel ist für mich als Eletronik-Anfänger sehr oberflächlich. Habe noch nie etwas selber gelötet und von Widerständen, Stromstärken etc. habe ich gar keine Ahnung!!

Nichts desto trotz verleitet es dazu sich mehr mit einem Thema auseinander zu setzen. Und mit dem Wiki und den vielen Links ist es ideal. Ob das Wiki dann auch zu einer grossen Community anwachsen wird, sei dahin gestellt. Ich glaube eher nicht.
:wink:

Also ich finds immer wieder spannend über solche Themen in der Ct zu lesen. Und das soll auch so bleiben.

so long,
jerombl

Ich begrüsse alle Neulinge im Forum. Ich bin gespannt auf eure Projekte.

Der Artikel ist nun im Volltext online verfügbar. Man erreicht ihn leicht von der Startseite des ct wikis erreichen (unter Neuigkeiten vom 3. August).

Hat jemand das Kit von Segor, welches in dem Artikel beworben wird?
Auf der Segor Homepage steht momentan " Wegen der grossen Nachfrage ist das ct-Arduino-Kit im Moment vergriffen." was doch wohl ein gutes Zeichen ist, oder?

Falls jemand unsicher ist, ob er den ADXL bestellen möchte: ich habe ihn hier (allerdings von sparkfun) und kann ihn sehr empfehlen.

Was ich schade finde: dass ausgerechnet der Arduino Nano zum Einsatz kommt. Mir machen die Shields am meisten Spaß und die kann man nunmal nicht auf einen Nano stecken.
Da kauft man sich besser einen Arduino Duemilanove - der ist zudem noch viel preisgünstiger für den Einstieg.

Muss jetzt wie jerombl, als c't leser, auch noch was dazu sagen.

Erst möchte ich mich mal vorstellen damit ihr mich leichter einschätzen könnt.

Ich bin 21 Jahre habe Elektroniker für Automatisierungstechnik gelernt arbeite jetzt in der Industrie und bin mit meinen Kollegen für Fernmelde, Netzwerk und Sicherheitseinrichtungen (Brandmelde u. Lautsprecheranlagen) zuständig.
Seit fast einem Jahr mache ich eine Weiterbildung zum Staatlich geprüften Informatiker.

Viele werden sich jetzt denken "und?".

Also ich bin kein Profi egal ob es jetzt um Elektronik oder um Informatik geht aber ich weiß von beidem ein ganz klein wenig bescheid. Weil ich in der Ausbildung ausschließlich mit der Logo und der S7 von Siemens zu tun hatte, ich mit diesen Komponenten aber überhaupt nichts mehr mache, habe ich mir immer wieder mal überlegt mir nicht eine kleine SPS zu kaufen (für viele hundert Euro). Da das ganze aber nur Spielzeug wäre wars mir das Geld nicht wert.

Dann hab ich in der c't den Artikel mit dem Arduino gelesen und hab dies als wink mit dem Zaunpfahl gesehen. Er ist günstig, (aus meiner sicht) extrem flexibel und Open Source, was ich in der Regel mit einer großen Community verbinde.

Da ich von C/C++ absolut keine Ahnung habe werden mich bestimmt einige als "Troll" sehen aber leider kann ich es halt noch nicht. Ich hab dafür schon Grundwissen wie das ganze mit den Logischen zuständen ist (S7) und kenn natürlich ein paar Elektrische Bauteile (hatte in der Ausbildung mehr mit Programmierung von Anlagen zu tun) und... ich hab mir selbst html, php und mysql beigebracht. Ok ich bin auch darin kein Profi aber ich bin noch immer zu meinem Ziel gekommen.

Zum Thema Mondprobaganda... ich bin schon fleißig dabei. Hab schon sämtlichen Leuten vorgeschwärmt. :wink:

Nochmal auf die c't zurück.
Vor etwa 3 Jahren gab es mal ein großes Mikrokontroller Projekt (den c't-bot http://www.heise.de/ct/c-t-Bot-und-c-t-Sim--/projekte/133987) für mich als Anfänger eher ein bisschen abschrecken. Um möglichst viele Leute zu überzeugen muss der Einstieg richtig richtig richtig leicht sein und wenn sie dann Süchtig sind lernen sie auch immer mehr und es können schwerere Projekte gestartet werden.
Vom Wiki der c't bin ich bis jetzt auch noch nicht überzeugt mir ist das ganze noch zu unübersichtlich aber ein richtiges Wiki muss irgendwie, irgendwann mal her und irgendwer muss den Anfang machen und da ist mir der heise Verlag tausend mal lieber als hundert kleine Wikis die dann aus Zeit gründen nach kurzer Zeit wieder eingestellt werden.