Arduino (ATmel) für "Extern"

Hallo,
was ich vor habe:
Ich möchte einen Arduino(ATmel) extern bertrieben. Mit einem XBee und einem
HYT939 (I2C).
Also, der HYT nimmt die Werte auf, übergibt sie an den Arduino(ATmel)- und
der an das XBee.
Mit einem Internen Arduino (Mega2560) sende ich ein Signal an das externe
XBee, dieses wacht auf, weckt den externen Arduino(Atmel), sendet die Daten,
und sie legen sich wieder schlafen. So stelle ich mit das vor.

Da das ganze nicht länger als z.B. 1 Sekunde dauert, wird der Stromverbrauch
sich wohl in Grenzen halten. Soll heißen, einem Batteriebetrieb steht nichts
im Wege?

Als externen Arduino(Atmel) würde ich gerne den 328P des UnoR3 verwenden.
Diesen kann ich doch über den Uno programmieren und dann einfach mit wenigen
Bauteile auf Lochraster löten?

Für den UNO besorge ich einen neuen 328P, lade mit der Arduino IDE den
Bootloader drauf- und habe wieder einen UNO?

Ich habe keinen Bock auf neue Software (Mac OX X) und noch weniger auf geheim-
nisvolle Programmer. Geht das, was ich vorhabe, so "einfach"- oder habe ich
da Flusen im Kopf?
Gruß und Dank
Andreas

P.S. Arduino Uno, weil ich Software dafür habe
HYT939, weil I2C und sehr "genau"
XBee, weil fast frei konfigurierbar und verschiedene Sendeleistungen

Diesen kann ich doch über den Uno programmieren und dann einfach mit wenigen
Bauteile auf Lochraster löten?

Grundsätzlich schon, aber ich würde ihn zumindest sockeln. Und "wenige" ist relativ, wie hast Du Dir die Spannungsversorgung vorgestellt?

Für den UNO besorge ich einen neuen 328P, lade mit der Arduino IDE den
Bootloader drauf- und habe wieder einen UNO?

Die IDE alleine genügt nicht, Du musst einen ICSP-Programmer haben. Das kann ein zweiter Arduino sein mit entsprechendem Sketch aufgespielt oder einer der käuflich zu erwerbenden Tools, die speziell für diesen Zweck entworfen wurden.

HYT939, weil I2C und sehr "genau"

Ein DHT33 ist in etwa gleich genau und kostet einen Drittel des HYT939, nur zur Info.

XBee, weil fast frei konfigurierbar und verschiedene Sendeleistungen

XBee ist eigentlich ein Form-Faktor, Du meinst wahrscheinlihc ZigBee, als XBees gibt's auch WLAN, Bluetooth usw.

Die IDE alleine genügt nicht, Du musst einen ICSP-Programmer haben. Das kann ein zweiter Arduino sein mit entsprechendem Sketch aufgespielt oder einer der käuflich zu erwerbenden Tools, die speziell für diesen Zweck entworfen wurden.

Brauchst nicht du kannst den "externen" Arduino auch mit einem UNO flashen mit der ARDUINOISP Sketch dann braucht man keine extra Hardware.
Den extrernen Arduino kannst du auch mit den Internen 8Mhz arbeiten lassen die funktioniert bei deine Anwendung auch damit sparst du die Quarz einheit.

Das Externe XbBee muss immer auf Strom bleiben.
Mit diesem Ding hier kannst du das auch mit nur ein "paar" Mignon Akkus machen
http://www.ebay.de/itm/10pcs-DC-DC-Converter-Step-Up-Boost-Module-1-5V-to-5V-500mA-USB-Charger-B-/321408335899?pt=Bauteile&hash=item4ad56e001b

Überlege mal ob nicht auchh ein Attiny84 ausreicht mit dem kannst du auch I2C(TinyWireMaster) und Serial(SoftwareSerial) machen. Macht dieses Project auch noch kleiner Sleep und Co funktioniert auch auf dem.

Gruß
DerDani

Hallo,
Der 328P braucht bei "Ruhe" 0,75µA, und hat mit 4,8,16 oder 32K genug Speicher
als Reserve. so um die 0,2mA wenn er läuft. Das mit dem ATiny muß ich mir mal
überlegen.
Den Uno, weil der 328P da ohne bastelei paßt. Ein Mega2850 ist vorhanden.
So müßte es doch ohne weitere Hardware möglich sein, einen neuen 328P zu einem
Uno zu machen, und den "alten" standAlone laufen zu lassen?

XBee & XBeePro brauchen im "sleep" so um die 10,0µA, beim senden ab 45,0mA.
Was der LM2940 mit 2 Kondensatoren braucht, weiß ich noch nicht.

Versorgen möchte ich über AA-NIHM (bis 2700mA) oder über AAA-NIHM (bis 1100mA).
Was das ganze im "StandBy" verbraucht weiß ich noch nicht.

Es ist auch noch NeuLand für mich- XBee und "Arduino bauen".

Ich werde mir mal einen originalen Uno und einige 328P bestellen. Wenn ich es
dann schaffe, den 328P auf einem Steckbrett, eine LED blinken zu lassen, dann
ist alles möglich.
Das flashen soll ja ohne extra Programmer möglich sein. Schau´n wir mal.
Gruß und Spaß
Andreas

Der 328P braucht bei "Ruhe" 0,75µA, und hat mit 4,8,16 oder 32K genug Speicher
als Reserve. so um die 0,2mA wenn er läuft.

Woher hast Du diese Werte? Ich habe zwar noch nie selbst nachgemessen, aber ich vertrauen Nick Gammon (Gammon Forum : Electronics : Microprocessors : Power saving techniques for microprocessors) in dieser Hinsicht eigentlich und er kommt auf ganz andere Werte.

So müßte es doch ohne weitere Hardware möglich sein, einen neuen 328P zu einem
Uno zu machen, und den "alten" standAlone laufen zu lassen?

Ja, Du kannst den Mega mit dem ICSP-Sketch versehen und richtig angeschlossen damit den UNO mit einem neuen Bootloader ausstatten.

XBee & XBeePro brauchen im "sleep" so um die 10,0µA,

Mag sein, aber in diesem Zustand ist er bestimmt nicht mehr empfangsbereit. Somit steillt sich die Frage, wie Du ihn aus dem Schlaf wecken willst, damit er weiss, dass Du ihm ein Kommando senden willst.

Ich werde mir mal einen originalen Uno und einige 328P bestellen. Wenn ich es
dann schaffe, den 328P auf einem Steckbrett, eine LED blinken zu lassen, dann
ist alles möglich.

Das LED-Blinken-Lassen wirst Du relativ schnell hinkriegen, all die Stromsparmodi so hinzubiegen, dass der Prozessor trotzdem noch macht, was Du von ihm erwartest, ist dann eine ganz andere Kategorie. Ist hinzukriegen, aber wird etwas länger brauchen.

Das flashen soll ja ohne extra Programmer möglich sein.

Kommt darauf an, was Du unter "flashen" verstehst. Das initiale Aufspielen der ersten Software kriegst Du ohne Programmer nicht hin. Allerdings kann (wie oben schon erwähnt) ein weiterer Arduino mit entsprechend aufgespielter Software als Programmer fungieren.

Hallo,
das sind DatenblattWerte. Eben, wie beim Spritverbrauch in der Hochglanzwerbung.

Wenn ein anderer Arduino als Programmer genutzt werden kann, dann sollte ich
das wohl hinbekommen.

Die StromSparerei und die XBee´s sind gefährliches Halbwissen. Ich stelle mir
das nur so vor.
Man kann einen ganz bestimmten XBee (A) ganz bestimmt ansprechen. Also, XBee (B)
funkt (A) an, A wacht auf und weckt Arduino. Der Rest ist Geschichte.

Oder A wird angefunkt, und irgend ein Pin verändert seinen Zustand.
Wenn dem so ist, bekommt man den Arduino auch wach.

Noch ist es eine GROSSE Idee. Ich find das spannend. Einen zweiten Arduino
brauche ich so oder so, die XBee Geschichte ist nur ein SahneTupfer, den ich
mir gönne.
Gruß und Spaß
Andreas

P.S. die von Dir empfohlende Seite ist ja allererstesahne.

das sind DatenblattWerte. Eben, wie beim Spritverbrauch in der Hochglanzwerbung.

Nach Datenblatt verbraucht der ATmega328p bei 5V und 16MHz ungefährt 10mA im Betrieb, was immer noch unter den von Nick gemessenen 15mA ist, aber mit etwas Schummelei kriegt man das vielleicht hin.

Man kann einen ganz bestimmten XBee (A) ganz bestimmt ansprechen. Also, XBee (B)
funkt (A) an, A wacht auf und weckt Arduino. Der Rest ist Geschichte.

Ja, das geht schon (den Arduino wecken), aber dazu darf das ZigBee-Modul nicht selbst im Sleep sein.

P.S. die von Dir empfohlende Seite ist ja allererstesahne.

Ja, Nick hat da viele Informationen zusammengetragen, die mir schön häufig das Leben einfacher gemacht haben.