Arduino Kompatible µC ( und frage zum Programmierer)

Guten Tag, Gibt es eine Liste mit den Arduino Komtatiblen µC? Wie schwer ist es ein noch nicht Kompatibles AVR Chip Arduino Kompatibel zu machen? Ich habe mir für attiny's, boards.txt und pins_arduino.h angeschaut. Und so wie es da für mich aussieht. Wurden da nur die Analoge und Digitale ports definiert. Ist es bei allen avr chips so, die genug ram und speicher für den arduino bootloader haben?

Zusätzlich wollte ich mir ein Programmierer für die AVR µC kaufen. Am günstigstem (und der am besten aussieht) finde ich den AVR Dragon.

Brauche ich noch etwas außer dem Dragon um die µC zu beschreiben?

Und wie wirkt sich die Arduino Kompatibilität aus die Leistung des Chips aus?

MFG

Für das Programmieren eines µC brauchst du keinen AVR Dragon. Ein einfacher AVR ISP Programmer reicht hier vollkommen aus. Kosten ~20€. Es geht wie immer auch teurer sowei günstiger. Attinys sind Arduino kompatibel. Müssen aber hinzugefügt werden.

Arduino Bootloader brauchst du beim Programmieren nicht mehr. Und nein, nur weil Ram/Speicher etc ausreichend sind, heißt es nicht, dass es darauf läuft. Denn es müssen teils auch tiefe Eingriffe in Libarys erfolgen.

Die "Arduino Kompatibilität" wirkt sich nicht zwingend auf die Leistung des Chips aus. digitalWrite etc. sind nicht ganz so schnell wie der direkte Zugriff auf die Ports.

Wenn du ernsthaft auf nackte µC umsteigen möchtest, empfielt es sich, diese direkt in C zu schreiben und nicht wieder über Umwege zu beschreiben.

hi,

das ist so eine sache mit der kompatibilität...

ein beispiel: ich wollte einen atmega8 statt eines atmega328 verwenden, gleiche pins, nur halt weniger speicher, den ich nicht brauche. nur lief dann die library, die ich verwende, nicht drauf. grund: atmega8 ist eine generation vor atmega328, der kompatible heißt atmega88. obwohl ich eine liste mit allen atmels (samt vielen werten) hab', war es daraus für mich nicht ersichtlich.

inzwischen bin ich dabei gelandet, alles auf 328ern (oder 1280ern) zu machen. wenn's dann läuft, kann man's immer noch auf kleinere laden und schauen ob's geht. wenn nicht, was soll's? bei den preisen für 328er ist ja nix verhaut. ich setz' mich doch nicht einen tag hin und schreib' da groß was um, damit ich dann einen euro spar'.

gruß stefan

Für Prototypen auf Lochraster/SteifenrasterPCB versuche ich immer einen Attiny zu nehmen, da dieser in der DIP Variante sehr klein ist. Denn meist blieben Prototypen und Provisorien auf Lebenszeit so erhalten ;)

Wenn man aber sowieso eine Platine selber ätzen /entwickeln lassen will, steht einem ATMega328P im TQFP doch nichts im weg. Sehr kompakt. Und meist verbraucht die externe Beschaltung dauerhaft den x-fachen Strom, so dass die man auf den nackten µC nicht achten muss. Die 1280 habe ich noch nicht getestet. Wird aber als TQFP Gehäuse schon etwas schwieriger den zu verlöten.

hi,

ich hab' halt selten das problem, daß die elektronik zu groß ist, eher meine pfoten...

gruß stefan

Eisebaer: nur lief dann die library, die ich verwende, nicht drauf. grund: atmega8 ist eine generation vor atmega328, der kompatible heißt atmega88.

Der Atmega8 hat bei den Registern ein paar Unterschiede. Ein gutes Beispiel sind die Timer. Auf dem Atmega8 teilen sich alle 3 Timer ein TIMSK Register (Timer Interrupt Mask). Auf den höheren AVRs, hat jeder Timer sein eigenes TIMSK Register.

Danke für die Antworten, geht also doch nicht so einfach. Mir geht es nur darum das "board" möglichst einfach zu halten. Daher wollte ich ein µC verwenden der möglichst viele io ports hat.

MFG