Arduino Kompilierungen beschleunigen

Hi, ich überlege noch wie ich auf einem betagten Notebook die Arduino Kompilierungen für aufwendige Toolchains wie ESP32 beschleunigen kann..

Mein erster Versuch hat geklappt, indem ich die Arduino IDE als "Portable" und die Windows Temp Verzeichnisse in eine Ramdisk geschoben habe.

Gibt es noch mehr möglichkeiten? Ich war noch am überlegen ob "make -j4" etwas bringt, oder ist das Standard?

Hier mal die Ramdisk Idee (geht doppelt so schnell beim ESP32, es scheint erträglich):

Vorgehensweise:

  1. SoftPerfect Ramdisk und Anyburn installieren.

  2. Die aktuelle Arduino IDE als ZIP Downloaden, entpacken und den Ordner „portable“ darin erstellen. (Ab jetzt wird die IDE nur noch im „portable“ Ordner arbeiten)

  3. von dem Arduino Ordner mit AnyBurn ein Iso/img erstellen.

  4. in SoftPErfect eine neue Ramdisk mit 1,5-2GB erstellen und das Image als Quelle wählen.

  5. in SoftPerfect Eine neue Ramdisk als NTFS erstellen und die Ordner „tmp“ und „temp“ anlegen (ntfs Option Ordner erstellen) unter „Tools“ ->“Windows Temp Verzeichnis auswählen“ die beiden Ordner einstellen. z.B. „L:tmp“

Fertig, jetzt hat man nach jedem Boot ArduinoPortable als Laufwerk im Ram. (Spart auch SSD Zugriffe)

Hallo,

um das um Faktor X zu beschleunigen müßtest du das unter Linux machen. Unter Linux ist das quasi "eingebacken" und dadurch von Haus aus schneller.

Die Option -j kann etwas bringen, muss aber nicht, denn eigentlich nutzt es standardmäßig alle Kerne. Probiere es aus mit der Anzahl deiner echten CPU Kerne. HT Kerne bringen laut meines Wissen nichts, kannste aber probieren.

Doc_Arduino:
um das um Faktor X zu beschleunigen müßtest du das unter Linux machen. Unter Linux ist das quasi “eingebacken” und dadurch von Haus aus schneller.

Ja Linux ist so schon schneller, mit tmpfs für Temp und Arduino Portable ist das dann schon recht schnell auf nem 5 Jahre alten Laptop. Hatte das ganze zuerst in Linux versucht. Brauche aber meist Windows.