Arduino Mega überhitzt ständig

Hallo,
Ich habe ein Projekt mit einem Arduino Mega. Das Problem ist dass er Sowohl per USB versorgung als auch per Externes Akku (16v) überhitzt. Ich verstehe es einfach nicht.
es sind ca 10 Ausgänge in Verwendung.

Was hängt da genau dran? Wieviel Strom verbraucht das? Und vor allem: lässt du unnötig Strom über die Prozessorpins laufen?

Welches Bauteil überhitzt denn? Der Prozessor oder etwas anderes, vermutlich einer der Spannungsregler auf dem Board?
Miss doch einfach mal den Strom aus deinem externen Akku in das Board, das wäre schon mal ein Anhaltspunkt für die Fehlersuche

Hallo,
könnte es daran liegen:
"Das Board kann mit einer externen Spannung von 6 bis 20 Volt versorgt werden. Bei weniger als 7V Versorgungsspannung, kann es jedoch sein dass der 5V Pin weniger als fünf Volt bereitstellt und das Board instabil wird. Wenn mehr als 12V angelegt werden, kann der Spannungsregler überhitzen und das Board beschädigen. Der empfohlene Spannungsbereich liegt daher bei 7-12V."
oder daran:

Die Power Pins:

-VIN. An diesem Pin liegt die Input Spannung des Arduino an, wenn eine externe Stromquelle genutzt wird (anstatt der 5V einer USB Verbindung oder einer anderen regulierten Stromquelle). Sie können an diesen Pin Spannung anlegen oder, wenn eine externe Stromquelle mit der Strombuchse verbunden ist, Spannung abgreifen.

-5V. An diesem Pin liegen die regulierten 5V vom Spannungsregler des Boards an. Das Board kann entweder über die DC Strombuchse mit Strom versorgt werden (7 - 12V), die USB Verbindung (5V) oder über den VIN Pin des Boards (7 - 12V). Eine Versorgung direkt über die 5V oder 3.3V Pins umgeht den Spannungsregler und kann das Board beschädigen. Es wird daher nicht empfohlen.

-3V3. Eine Spannung von 3.3 Volt, die vom auf dem Board integrierten Spannungsregler bereitgestellt wird. Der maximale Output Strom liegt bei 50 mA.

-GND.Ground Pins (Erdung).

-IOREF. An diesem Pin liegt die Referenzspannung an, mit welcher der Mikrocontroller arbeitet. Ein korrekt konfiguriertes Shield kann die Spannung des IOREF nutzen um die richtige Stromquelle auszuwählen oder die Spannungsregler schalten um die Outputs mit 5V oder 3.3V zu versorgen.

Gruß und Spaß
Andreas

Hallo Skoby. Gnd kann identisch mit PE sein, muss aber defenitv nicht. Das ist wirklich netzabhängig. In industriellen Schaltschränken sieht man das wohl eher, dass GND bzw Masse gegen Erde geschaltet ist. Im Heimbereich eher selten zu finden, da die meisten Netzteile nur einen Euro2-Stecker und somit lediglich die Phase und den Neutralleiter führen.

Eine Überhitzung eines Arduinos würde ich eher als unwarscheinlich empfinden. Handelt es sich hierbei um einen orgimalen? Wenn die Spannungsversorgung über den PowerJack oder den USB Anschluss erfolgt, würde ich auf einen Bauteildefekt tippen. Denn anders als bei der direkten Versorgung über die 5V Schnittstelle, verfügen die anderen beiden Anschlüsse über eine 500mA Sicherung, die in deinem Fall jedoch nicht eingreift.

Danke. Ich habe jetzt alle Teile die Strom ziehen über ein UBEC angeschlossen.
Und die Versorgung nüber VIN mit 5V Input. Spannungsschwankungen sollte es nicht so stark geben.
Es waren wahrscheinlich die Spannungswandler die so heiß waren...16v ist sowieso zu viel.

5V Input am VIN geht nur beim YUN. Das ist dort ein Sonderfall! Am VIN müssten ca 7V anliegen. Mit 5 Volt kannst du lediglich über die 5V Buchse speisen, sprich nach dem Spannungsregler. Solltest du sicher sein, dass du ein sauberes Netzteil mit 5V Ausgang hast, sollte das keine Probleme machen.

Ja, 16V -> 5V mit einem Längsregler ist sehr problematisch.

Ich verstehe nicht wieso die Standard Arduino Boards immer noch keine Schaltregler haben. Bei kompatiblen Boards findet man die sehr oft.

Hallo,
"Gnd kann identisch mit PE sein,"

Ich habe das nur aus der "Products" kopiert, um ihn vielleicht auf die Sprünge zu helfen, von wegen 16v und so...
Gruß und Spaß
Andreas

Oder man lässt den Schaltregler/Linearregler komplett weg! Wofür braucht man diesen überhaupt noch? Ich würde behaupten, ein passendes Netzteil ist genauso sinnvoll wie ein energieeffizienter Spannungsregler.

Ausreichend wäre ja eine einfache microUSB Buchse, welche lediglich als Spannungsversorgung dient. Die meisten microUSB Netzteile liefern 5V bei 500mA. Typischerweise bei Smartphones zu finden. Bei Tablets auch, jedoch meist mit mehr Leistung. Aber nur weil ein Netzteil 1A kann, heißt es nicht, dass es bei max. 500mA nicht läuft. Der RaspPi nutzt ebenfalls nur eine 5V microUSB Buchse. Lediglich die Umwandlung auf 3.3V läuft über einen Regler. Hier handelt es sich aber scheinbar auch nur um einen Linearregler, der die überschüssige Spannung verbrät. Denn dieser Regler wird relativ warm und benötigt bei einer Übertaktung einen Kühlkörper.