Arduino MKR Zero LM386 betreiben

Hallo,

ich habe ein paar allgemeine Fragen zum Audioverstärker LM386 und hoffe jemand kann sie in diesem Forum beantworten. :wink:

Betrieben wird der LM mit 5V über den MKR Zero.
Ich habe eine Schaltung gebaut, bei der ich ein Audiosignal verstärken möchte, das über ein Mikrofon an den MKR Zero weitergegeben wird.

Der Anschluss des LM386 hat dank Datenblatt gut funktioniert und ich bekomme sowohl eine 20-fache als auch eine 200-fache Verstärkung realisiert.

Da die 20-fache Verstärkung jedoch nicht ausreichend ist, brauch ich zwangsläufig eine größere.
Laut Datenblatt kann ich die Verstärkung ja über den seriell geschalteten Widerstand einstellen.

Jetzt meine Frage:
Hat es irgendwelche Auswirkungen auf den Verstärker, wenn ich diesen "am Anschlag" (200fach) laufen lasse, oder wie kann ich den Widerstand für eine in etwa 100-fache Verstärkung berechnen??

Habe dazu leider keine geeignete Formel gefunden.

Liebe Grüße und vielen Dank schonmal! :slight_smile:

Hallo,

dem IC ist das egal. Nur wirst du sicherlich das Audiosignal am Ausgang gnadenlos übersteuert rausbekommen. Dem Lautsprecher bekommt das auf Dauer nicht. Deinen Ohren auch nicht. :slight_smile:

Datenblatt TI 9.2.1.2.1. Gain Control

ardidactic:
.....
Habe dazu leider keine geeignete Formel gefunden.

Warum schaltest du nicht an den Eingang ein Poti, so wie es üblicherweise für NF-Signale (Audio-Signale) gemacht wird.
Damit verhinderst du auch ein Übersteuern das Verstärkers, sowie des Lautsprechers, wenn du das Poti richtig einstellst.

Hi,
Doc_Arduino hat ja schon auf das Datenblatt verwiesen, weiter unten (9.2.3 LM386 with Gain= 50) gibt es ein praktisches Beispiel ...

Gruß André

Vielen Danke euch schonmal für die Antworten!

Warum schaltest du nicht an den Eingang ein Poti, so wie es üblicherweise für NF-Signale (Audio-Signale) gemacht wird.
Damit verhinderst du auch ein Übersteuern das Verstärkers, sowie des Lautsprechers, wenn du das Poti richtig einstellst.

Das wäre auch die Alternative, die ich ansonsten geplant hatte.
Dachte nur ich kann es über einen festen Widerstand realisieren.

Hi,
Doc_Arduino hat ja schon auf das Datenblatt verwiesen, weiter unten (9.2.3 LM386 with Gain= 50) gibt es ein praktisches Beispiel ...

Hey André,

das hab ich bereits auch gesehen gehabt, allerdings ist mir die 50-fache Verstärkung auch nicht ausreichend.

Hatte hier einen Ansatz zur Berechnung gefunden gehabt und dachte vielleicht kann ich damit weiterarbeiten?

Ist auch nicht schlimm, wenn ich das Poti nutze, sondern war eher eine zusätzliche Überlegung und wollte damit mein "Wissen" auffrischen :stuck_out_tongue:

Liebe Grüße

Hi,

ich bin auch gerade selber drauf gekommen:

Ausgangsbild Schematic 1. Seite: Werden aus den 15k durch überbrücken von Pin 1-8 150Ohm gemacht, geht die Verstärkung von 20x auf 200x, also werden zusätzliche 150Ohm in Reihe zum Kondensator (Bild 9.2.3) die gewünschten 100x bringen ... einfach testen.

Ansonsten gilt bei OPVs ja die Formel V= (R1+R2) / R2, weiß aber nicht, ob das hier anwendbar ist.

Edit: hier stand Mist (Kommafehler, dadurch irrelevant).

Gruß André

ardidactic:
Ist auch nicht schlimm, wenn ich das Poti nutze, sondern war eher eine zusätzliche Überlegung und wollte damit mein "Wissen" auffrischen :stuck_out_tongue:

Dann stell doch die Verstärkung auf den höchst möglichen Wert und den Rest machst du über das Poti (Trimmpoti).

Hallo,

ich weiß ja nicht was dort als Quelle dranhängt. mp3 Player, Smartphone was weiß ich. Die generelle Verstärkung würde ich in einen Bereich legen womit ich mittels Eingangspoti das Quellensignal anpassen kann.

a) Quelle bleibt konstant, dann kann das Eingangspoti als Lautstärkeregler dienen, wenn die Verstärkung eingestellt ist ohne zu übersteuern
b) Quelle wechselt bzw. Lautstärkeregelung wird an der Quelle verwendet, dann würde ich alle möglichen Quellensignal in der Amplitude anschauen und die Verstärkung auf das höchste Signal einstellen. Mit Eingangspoti dann notfalls Feinabgleich.

Sinusfrequenzen zum Abgleich findet man im Netz. 1kHz und andere.

Meinen älteren TDA... Batterie Verstärker hat kein einstellbaren Gain, habe ich mittels Eingangspoti auf meinen mp3 Player abgeglichen, sodass er nicht übersteuert.

Nimm ein 1k + 10µF + 5k Poti in Reihe zwischen Pin 1 und 8 und teste aus. Am Ende misste den Gesamtwiderstand. Das würde der Praktiker machen. Kannst auch Meßreihen aufnehmen für uns alle. :wink:

Ich schätze jedoch mehr wie das Minimum Gain 20 wirst du nicht benötigen.