Arduino Pro mini Nachbau gebrutzelt

Ich wollte mir eine kleine 12v pwm Steuerung bauen und das ganze mit einem arduino mini pro nachbau von aukru realisieren. (siehe Bild1)

Beim anschließen an 12v läuft zuerst der arduino an (LEDs gehen an), bei Belastung der Schaltung hat er sich jedoch leicht qualmend verabschiedet (konnte nicht genau erkennen welches Bauteil aber ich tippe mal auf den Spannungsregler). -> nacher tot an 12v

Eigenen Spannungsregler eingelötet (siehe Bild2), jetzt bekomme ich allerdings gemessene 7,3v an vcc, aber der arduino läuft. Habe auch zur Sicherheit den Spannungsregler vom arduino ausgelötet, noch immer zu viel.

Die gelötete Lochrasterplatine scheint eigentlich ok zu sein, hab ich in der Schaltung einen Fehler gemacht? wäre super wenn mir jemand helfen könnte!

Lg Bruno

Bild1.png

Bild2.png

Das Schaltbild der kleinen sieht soweit okay aus. PullDown Widerstand könnte kleiner sein, spielt aber bei dem Fehler keine Rolle. Würde auf fehlerhaften Pro Mini tippen. 7,3V an der 5V Quelle ist viel zu viel und wird deinen Atmega zerstören. Welchen Spannungsregler hast du verbaut?

ich hab einen 78M05 verbaut, und der liefert auch (ohne den arduino 5v) kanns sein das der spannungsregler am arduino einfach keine 12v verträgt?

der spannungsregler ist doch eh dieses bauteil?

wenn ich den auslöte läuft das gute stück dann eben nur mehr mit 5v input

12V sollte er abkönnen. Leistung kann der dennoch nicht bringen. Spannungsversorgung für den Processor und ein paar Leds. Für mehr braucht es einen größeren Regler.

Vermutlich hat das Board einen Platinenfehler.

DonBowlissimo:
Beim anschließen an 12v läuft zuerst der arduino an (LEDs gehen an), bei Belastung der Schaltung hat er sich jedoch leicht qualmend verabschiedet (konnte nicht genau erkennen welches Bauteil aber ich tippe mal auf den Spannungsregler). -> nacher tot an 12v

Auch wenn ich von Hardware kaum Ahnung habe, kann ich mich in Sachen Schaltbild meinem Vorredner nicht anschließen.

Das hier wäre eine funktionierende Schaltung zum Ansteuern von 12V-LEDs mit N-channel MOSFETs:
LED Light Bar Hookup - SparkFun Learn, dort unter "Dimming with MOSFETs".

Falls Du richtig Leistung aus dem MOSFET ziehen möchtest und Du ihn dabei nur mit den 5V eines Arduino-Ausgangs ansteuern möchtest, müßte der MOSFET außerdem ein Logic-Level-MOSFET sein, also in der Typenbezeichnung ein "L" als Buchstaben enthalten.

Als Mosfets wurden IRLIZ44N verwendet, ein ähnlicher Schaltungsaufbau hat am Breadboard funktioniert (5v betrieb über usb, nur eine einzelne LED und ein IRLI540N), auch der Code war der gleiche.

verstehe nicht so ganz warum man einen 10kOhm Widerstand auf den pwm Pin schaltet, das Gate floated doch so genauso noch beim einschalten oder?

Offensichtlich ist der Mikrocontroller hinüber weil ich auf den Analogpins teilweise 9V habe und auch auf manchen Pins unterschiedliche Spannungen messe (im Programm wird nur PIN3 angesteuert)

DonBowlissimo:
verstehe nicht so ganz warum man einen 10kOhm Widerstand auf den pwm Pin schaltet, das Gate floated doch so genauso noch beim einschalten oder?

Vergleiche doch bitte mal Dein Schaltbild mit dem Schaltbild bei Sparkfun aus dem Link, den ich in meinem letzten Posting gesendet habe und achte insbesondere darauf, wo in Deinem Schaltbild "Drain" und "Source" des Transistors angeschlossen sind und woran sie laut Sparkfun-Schaltbild angeschlossen sein sollten! Soweit ich das sehe, hast Du Drain und Source des MOSFET vertauscht angeschlossen.

du hast "leider" recht, ich hab wirklich source und drain vertauscht.... kein wunder das sich da alles verabschiedet, naja das erklärt natürlich wirklich viel! Vielen dank für deine Hilfe!

also neues board muss her!

Frage am Rand: kann man einen unbelasteten spannungsregler messen? oder muss was dran hängen um die korrekte ausgangsspannung zu bekommen?

EDIT: aber wie konnte es dadurch den Arduino durchhauen?

Die verbauten Bauteile sind manchmal nicht so gut. Ich habe einen UNO Nachbau, bei dem der Regler einfach so abgeraucht ist, ohne dass ich irgendwas besonderes gemacht habe. Nachdem ich ausgelötet habe ging aber alles. Habe ich keinen neuen eingebaut und verwende das Ding nur zum Testen an USB.

So sollte es ja jetzt passen, mal sehen villeicht versuch ichs morgen an meinem uno nochmal mit einem protoshield

DonBowlissimo:
So sollte es ja jetzt passen,

Sieht besser aus!

Zwischen Pin und Gate würde ich noch Strombegrenzungswiderstände machen.

combie:
Sieht besser aus!

Zwischen Pin und Gate würde ich noch Strombegrenzungswiderstände machen.

also einfach 10k wiederstände dazwischen schalten?
soll ich als pulldown wiederstände auch lieber 10k verwenden (nur weil jemand meinte das 47k etwas viel sind)

EDIT: ist es möglich das die mosfets durch die fehlerhafte Beschaltung kaputt sind? oder kann ich die einfach wieder verwenden bei der neuen Schaltung?

also einfach 10k wiederstände dazwischen schalten?

Viel zu viel....
220R oder so.

Bei 10K müsste der Gatewiderstand weg, oder riesig gemacht werden.
Und die Schaltzeiten würden sich dann gnadenlos verlängern...
Nee...

Also so? Passen da jetzt die Wiederstände alle? denke zu dem Thema muss ich mir mal was durchlesen :wink: danke für den Hinweis!

Ja

Wahrscheinlich hat sich das Fehlen der Gatevorwiderstände bei dir gerächt. Normalerweise kann man direkt aufs Gate vom I/O gehen, aber dadurch, das du den FET verpolt hast, haben die internen Dioden des Überspannungsschutzes rückwärts geleitet und dir den ungeschützten Ausgang des Controllers zerballert. Mit Gatewiderstand hätte der zumindest ne Chance gehabt.

Ich bezweifle das weil man normalerweise ziemlich niederohmige Gatewiderstände verwendet. Die Bemessungsgrundlage ist daß der Widerstand den Gatestrom auf den max zulässigen Strom des Pins begrenzt. Das sind bei 5V und 40mA ca 120 Ohm. Bei 12V Spannung begrenzen 120 Ohm den Strom auf 100mA. Das beschädigt den Controller trotz Widerstand.
Grüße Uwe