Arduino richtig abschirmen

Moin zusammen,

ich bin recht neu auf dem Gebiet und stehe nun bereits vor einem Problem, wo mir Google keine Antwort liefern kann. (Oder ich sie nicht finde)

Mein Projekt:
Ich möchte an einer Industriemaschine (richtig fettes Teil, 400 V) eine digitale Messskala integrieren. Ich habe herausgefunden, dass an den Motoren, bzw. an der Antriebswelle ein Rad angebracht ist, was aus ferromagnetischem Metall und einem nicht induktiven Metall besteht. Dadurch kann ich mit einem induktiven Sensor die Drehzahl ermitteln und entsprechend in mm umrechnen. Soweit so gut.

Nachdem ich nun endlich verstanden habe wie der NPN-NO Sensor schaltet (War auch schon ein Akt, ich hab extra Zener-Dioden für den gar nicht benötigten Spannungsteiler besorgt) macht mir nun das "Display" (4 Stk. 8x8 Matrizen mit MAX7219 Treibern) zur Darstellung Probleme. Ehrlich gesagt macht es gar nichts mehr außer doof flackern.

Wie schon gesagt hat die Maschine selbst ordentlich Dampf und ich habe die Befürchtung, dass ich mir bereits das Display gebraten hab, denn viel falsch anschließen kann man da eigentlich nicht. Auch hatte ich gestern bei der Kalibrierung gemerkt, dass der serielle Monitor beim Einschalten der Maschine von 0 auf 4 gesprungen ist.

Nun habe ich mir 3 neue Displays bestellt und möchte natürlich die Komponente nach Möglichkeit vor der elektromagnetischen Energie schützen. Ich kann gerade das Display leider nicht unendlich weit weg von der Maschine platzieren, da der Sinn halt völlig wegfallen würde, wenn eine digitale Messskala außerhalb der Sichtweite des Bedienpultes wäre.

Ich habe bereits etwas gelesen von Kupferfolie oder Metallgehäusen, bis zu Keramikkondensatoren zum Glätten der Eingangsspannung. Da ich jedoch eigentlich (bisher) nur Probleme beim "Einschalten" der Motoren oder der Maschine selbst Probleme hatte, würde ich behaupten, dass nur die Spitzenströme ein Problem sind, nicht der eigentliche Betrieb. Bauliche Veränderungen an der Maschine kann ich nicht vornehmen, da fehlt mir die Ausrüstung und Erfahrung, damit grille ich mich am Ende nur selbst.

Ich bin daher für jede Idee dankbar und eventuell auch für passende Gehäusevorschläge - Auch hier scheinen die findigen Tüftler lieber offen auf Holz zu schrauben, was in einer Industrieumgebung mit viel Dreck keine gute Idee wäre.

Herzlichst,
Felix

Die elektromagnetische Energie wird wohl nicht dein Problem sein.

Eher die Störungen aus dem Spannungsumfeld der Motoren.
Wenn du dies nicht entstören kannst, bleibt dir nichts anderes übrig, als alles in ein Metallgehäuse zu setzen und die Daten- sowie Spannungsleitungen zusätzlich über geeignete Filter zu führen.

Ja, das war auch eine Vermutung. Was wären denn geeignete Filter?

Aktuell ist mein Proof of concept recht einfach gestrickt:
12V Netzteil -> Arduino (NV-Stecker Input / Vin Output) -> Sensor -> GND

Das Display habe ich, als es noch funktionierte, über den 5V Output am Arduino versorgt.

Wenn's hilft kann ich auch den Schaltplan aufzeichnen und hochladen, allerdings ist (wie ihr sehen könnt) nicht besonders viel vorhanden.

Wenn’s hilft kann ich auch den Schaltplan aufzeichnen und hochladen, allerdings ist (wie ihr sehen könnt) nicht besonders viel vorhanden.

Mir hilft es nicht, wenn du den Schaltplan und dein Programm zeigst.
Denn ich habe ja kein Problem damit.

BooWseR:
Ja, das war auch eine Vermutung. Was wären denn geeignete Filter?
....

Das kann ich leider nicht sagen, da ich die vorhandenen Störungen nicht kenne.

Du solltest die mittels Oszi messen und darauf deine Filter (Drossel und Kondensatoren) festlegen.
Diese sind für die Spannungszufuhr genau so wichtig wie für die Datenleitungen.

Ob das allerdings ausreicht, ist von hier schwer zu sagen.
Ich vermute, dass auch weitere Störungen in das Display gelangen, das ja von der Vorderseite nicht abgeschirmt werden kann.

combie:
Mir hilft es nicht, wenn du den Schaltplan und dein Programm zeigst.
Denn ich habe ja kein Problem damit.

Ist was dran. Aber da ich sicher nicht der einzige Mensch mit diesem Problem bin, hätte es ja sein können, dass es hier allgemeine Lösungsansätze gibt.

HotSystems:
Du solltest die mittels Oszi messen und darauf deine Filter (Drossel und Kondensatoren) festlegen.
Diese sind für die Spannungszufuhr genau so wichtig wie für die Datenleitungen.

Leider habe ich keins. Allgemein lässt meine Ausrüstung noch sehr zu wünschen übrig, aber so ist das nun mal wenn man so quer in die Thematik schlittert. Eigentlich bin ich auch eher der Informatiker, obgleich ich während des Studiums auch einige Elektrotechnik Fächer hatte. Leider haben wir uns während des Studiums nicht mit solchen Störfällen beschäftigt, oder ich hab es verdrängt. Ich entsinne mich nur an die mehr oder minder idealen Versuchsaufbauten.

HotSystems:
Ich vermute, dass auch weitere Störungen in das Display gelangen, das ja von der Vorderseite nicht abgeschirmt werden kann.

Naja, wenn ich aber bedenke, dass die darstellende Fläche eher zum Nutzer gerichtet ist, also der Elektronik abgewendet, würde es ja theoretisch helfen lediglich die Unterseite zu verschalen?! Vielleicht gibt's ja auch Plexiglas mit Metallgeflecht, welches die Strahlung absorbieren könnte.

Also komm ich bei meiner Umsetzung um ein Oszilloskop nicht umher? Oder gibt es irgendwelche "Schutzschaltungen", welche ich rechnerisch dimensionieren kann?

BooWseR:
Ist was dran. Aber da ich sicher nicht der einzige Mensch mit diesem Problem bin, hätte es ja sein können, dass es hier allgemeine Lösungsansätze gibt.

Diese Probleme können sehr unterschiedliche Quellen habe und sind daher nicht genau zu benennen.

Also komm ich bei meiner Umsetzung um ein Oszilloskop nicht umher? Oder gibt es irgendwelche "Schutzschaltungen", welche ich rechnerisch dimensionieren kann?

Ein Metallgehäuse für das komplette Projekt ist erst mal Voraussetzung.

Zumindest sollte ein Oszi vorhanden sein, um der Fehlerquelle genau auf die Spur zu kommen.
Um das rechnerisch zu ermitteln, benötigst du genaue Informationen der Störungen.

Man kann es natürlich auch empirisch ermitteln, benötigt aber dazu entsprechende Bauteile.
Das würde ich so erst mal nicht empfehlen.

Die 4 led matrix über den 5V Ausgang des Nano zu versorgen, der mit 12V gespiesen wird ist keine so gute Idee. der Spannungsregler im Nano kommt da ganz schnell an seine Grenzen. Denn diese 4er LEDmatrixen brauchen nicht zu knapp Strom. bei ner Laufschriftanzeige habe ich im Schnitt 600mA gemessen. wenn der Spannungsregler im Nano diesen versorgen muss und dazu noch die gut 600 mA liefern soll und das bei 12V Eingangsspannung, wird dem regler sicher ganz schön warm. Da kann dann die Spannung einbrechen, und schon zeigt Deine matrix nur noch Unsinn an oder flackert wie wild. Versorge die Matrix über nen eigenen StepDown-Regler. Der ist dann auch noch wesentlich Energieefizienter, da er das zuviel an Spannung nicht einfach verheizt.

HotSystems:
Ein Metallgehäuse für das komplette Projekt ist erst mal Voraussetzung.

Dann fahr ich später mal in den Baumarkt und schau ob ich was passendes finde. Hatte eigentlich schon mit dem Gedanken gespielt einfach das Plastikgehäuse mit Metall zu verkleiden, mal schauen wie so das Angebot ist.

Zumindest sollte ein Oszi vorhanden sein, um der Fehlerquelle genau auf die Spur zu kommen.
Um das rechnerisch zu ermitteln, benötigst du genaue Informationen der Störungen.

Dann schaue ich mal bei eBay was man da so gebrauchtes günstig schießen kann. Vermutlich bin ich damit besser bedient als mit den Geräten von AliExpress, Gearbest oder Banggood.

Man kann es natürlich auch empirisch ermitteln, benötigt aber dazu entsprechende Bauteile.
Das würde ich so erst mal nicht empfehlen.

Ja, ich befürchte auch da werde ich nicht weit kommen und eher noch mehr Bauteile verbrennen.

Deltaflyer:
Die 4 led matrix über den 5V Ausgang des Nano zu versorgen, der mit 12V gespiesen wird ist keine so gute Idee. der Spannungsregler im Nano kommt da ganz schnell an seine Grenzen. Denn diese 4er LEDmatrixen brauchen nicht zu knapp Strom. bei ner Laufschriftanzeige habe ich im Schnitt 600mA gemessen. wenn der Spannungsregler im Nano diesen versorgen muss und dazu noch die gut 600 mA liefern soll und das bei 12V Eingangsspannung, wird dem regler sicher ganz schön warm. Da kann dann die Spannung einbrechen, und schon zeigt Deine matrix nur noch Unsinn an oder flackert wie wild. Versorge die Matrix über nen eigenen StepDown-Regler. Der ist dann auch noch wesentlich Energieefizienter, da er das zuviel an Spannung nicht einfach verheizt.

War auch eine Vermutung, weshalb ich die Matrix versucht habe über so einen kleinen Trafo zu speisen, welcher so einem ELEGOO Starterkit beilag. (AMS 1117) Aber leider gab es da auch nur noch Flackern und Dauerleuchten. Ich befürchte daher echt, dass ich die gegrillt habe.
Vielleicht bestell ich mal eine Hand voll von solchen Step Down Modulen, gibt's ja schon fertig auf Platine für unter einem Euro. Wäre es dann auch ratsam ebenfalls den Arduino so zu speisen, oder den mit 12V zu versorgen und Vin dann in den Step Down zu jagen?

Edit.: Ist ein UNO, kein Nano - Sorry, hab ich vergessen zu erwähnen.

Hallo,

Spannungsversorgung für die Anzeige wurde schon gesagt.

Probiere das doch erst mal ohne den Motor aus. Einen induktiven Näherungsschaler kannst Du doch auch mit einem Schraubenzieher beglücken. Dann kannst Du sehen ob Deine Hardware richtig klappt.

Bei dem Motor handelt es sich vermutlich um einen Drehstrom Motor. Wir der mit einem Frequenzumrichter betrieben ist es wichtig das zwischen Umrichter und Motor abgeschirmtes Kabel verwendet wurde. Schirm auf beiden Seiten gut mit SL verbunden. Dazu gibt es spezielle EMV Verschraubungen.

Dein gesamte Hardware sollte in ein metallisches Gehäuse. Der Spannungsteiler für den Sensor sollte nicht zu hochohmig sein. Die Z Diode solltest Du drinn lassen damit der Eingang des Aduino keinen Schaden durch eine Spitze bekommen kann.

Heinz

Moin Heinz

Spannungsversorgung für die Anzeige wurde schon gesagt.

Ja, über einen StepDown Converter. Nun war aber meine Frage ja, ob ich diesen aus dem Vin des Arduino versorgen soll, oder den Arduino mit dem Output des StepDown. Der Sensor braucht halt mindestens 6 Volt, daher wollte ich mit 12 Volt Eingangsspannung arbeiten und dann entsprechend reduzieren.

Bei dem Motor handelt es sich vermutlich um einen Drehstrom Motor. Wir der mit einem Frequenzumrichter betrieben ist es wichtig das zwischen Umrichter und Motor abgeschirmtes Kabel verwendet wurde. Schirm auf beiden Seiten gut mit SL verbunden. Dazu gibt es spezielle EMV Verschraubungen.

Anhand der Spannung gehe ich auch davon aus. Allerdings möchte ich, wie gesagt, baulich nichts an Maschine oder Motor verändern. Sie funktioniert problemlos und ich verfüge nicht über die nötige Praxis um mit solchen Spannungen arbeiten zu wollen. Daher möchte ich lediglich meine Elektronik möglichst gut isolieren.

Dein gesamte Hardware sollte in ein metallisches Gehäuse. Der Spannungsteiler für den Sensor sollte nicht zu hochohmig sein. Die Z Diode solltest Du drinn lassen damit der Eingang des Aduino keinen Schaden durch eine Spitze bekommen kann.

Ich hab mich gerade mal etwas umgeschaut und finde hauptsächlich Boxen aus Aluminium. Das sollte gehen, oder? Den Spannungsteiler habe ich wieder entfernt, da ich anfänglich den NPN falsch verstanden habe. Ich dachte ich gebe 12 V Spannung auf den Sensor und bekomme 12 V als Output wenn dieser schaltet. Allerdings schaltet dieser ja lediglich gegen GND, sprich ich habe den Pin 2 als Input Pullup definiert und benötige so den Spannungsteiler nicht mehr.

Ich hab das mal (entgegen aller Konventionen) versucht zu visualisieren. Input am UNO ist der Niedervolt-Stecker, welcher ja (wenn ich das richtig verstanden habe) mit dem Vin gebrückt ist?!

LG

Hallo,

ich würde deine Schaltung nicht vom vorhandenen Anlagennetzteil versorgen. Ich würde ein extra Netzteil spendieren. So 7,5V - 9V. Damit hat man den gröbsten Störungseinfluss behoben. Sogar im doppelten Sinne. Das Netzteil selbst regelt aus und selbst falls das mal zuckt haste nochmal eine Spannungsreglung auf dem Arduinoboard. Soweit ich dich verstehe läuft deine Schaltung sowieso unabhängig der Anlagenelektrik als "Aufsatz".

ich würde deine Schaltung nicht vom vorhandenen Anlagennetzteil versorgen.

Das mach ich auch nicht, ich habe mir ein separates 12 V Netzteil besorgt. Die Maschine läuft mit 400 V Drehstrom, da hätte ich keine Möglichkeit 12 V abzuzwacken.

Hallo,

es kann ja sein das die Anlage noch ein, zwei Netzteile hat für ihre Steuerung die man anzapfen könnte.
Wenn die nur alleinig Drehstrom hätte ginge ja nur entweder volles Rohr ein oder ganz aus. Kann ich mir nicht vorstellen. Irgendeine Steuerung muss doch vorhanden sein. Sonst würde deine "fette Dampfmaschine" aus dem Fundament springen beim einschalten. Steckt das 12V Netzteil an einer 230V Steckdose im Raum oder ist das an der Anlageneinspeisung angeklemmt? 230V Steckdose im Raum wäre ein Test wert.

Hallo,

was ich jetzt verstanden habe, Du hast ein Stecker-Netzteil 12V mit einem runden Stecker für den Arduino. Dann kannst Du den Step Down für die Anzeige an Vin anschliessen. Ebenso kannst Du den Initiator an Vin anschliessen.

lass uns wissen ob das dann geklappt hat.

Heinz

Hi

Die 4-fach 8x8-Matrix bekommst Du eigentlich nicht kaputt.
Denke eher, daß auf dem Weg zur Matrix die Daten flöten gehen.
Bei Deinem versuch, die Matrix mit einem externem Netzgerät zu versorgen - hattest Du dort die GND verbunden?
Auch sollten die GND an nur einem Punkt verbunden sein, damit kein Bauteil den Müll der anderen Bauteile mitnehmen muß.

Selber hatte ich (bisher noch nicht behobene !!) Probleme mit einem Nano, einem Drehencoder und einen 4x20er LCD an meiner CNC-Fräse - hier wohl vermehrt mit der China-BLDC-Spindel.
Sporadische Abstürze/Neustarts ... wobei ... eher sporadisches Durchhalten :wink:
Projekt liegt erst Mal auf Eis, da ich auch so 'Vollgas' fräsen kann und eher selten wirklich eine bestimmte oder vom g-Code vorgegebene Drehzahl brauche.

Was macht Dein Arduino 'auf dem Schreibtisch'?
Bekommst Du dort Was auf die Anzeige?
Etwas 'ferromagnetisches', Was man am Beru vorbei zerren kann, wird sich wohl finden lassen (Tip(p): schnöde 8er Mutter).

MfG

Moin, entschuldigt die späte Antwort:

Wenn die nur alleinig Drehstrom hätte ginge ja nur entweder volles Rohr ein oder ganz aus. Kann ich mir nicht vorstellen.

Tatsächlich befürchte ich aber genau das. Als Beispiel: Es gibt die Möglichkeit die Höhe “schnell” und “langsam” zu verstellen. Dafür befinden sich aber auch zwei verschiedene Motoren an der Antriebswelle. Tatsächlich feuert die eigentlich bei allem was sie tut ganz oder gar nicht. Zusätzlich besitzt sie ein Zählwerk, dies funktioniert allerdings nur noch eingeschränkt. Und wie gesagt, an 400 V traue ich mich nicht ran, daher sehen wir den Störfaktor leider einfach als gegeben an - Daher auch “abschirmen”.

Ich hab von meinem ersten Versuch, als die Matrix noch ging, einen kleinen Mitschnitt von dem Störverhalten. Dort ist auch Steuereinheit zu sehen. Außerdem ist der Effekt dort noch stärker aufgetreten, da ich dort noch mit einem Hall-Sensor und Magneten versucht habe die Drehzahl zu ermitteln.
https://streamable.com/s/80h77/fnffc

was ich jetzt verstanden habe, Du hast ein Stecker-Netzteil 12V mit einem runden Stecker für den Arduino. Dann kannst Du den Step Down für die Anzeige an Vin anschliessen. Ebenso kannst Du den Initiator an Vin anschliessen.

Ich hab mir jetzt 10 solcher Step Down Regler bestellt, aber leider noch kein passendes Kabel gefunden. Alle auf Ebay wollen entweder horrende Liefergebühren oder verkaufen gleich 100 Meter. Mal schauen, ich bin noch auf der Suche - Ebenso nach einem passenden Gehäuse. Kurze Frage dazu: Wie fixiert ihr die Komponenten in einem solchen Gehäuse? Einfach Löcher reinbohren und (mit Distanzstücken) verschrauben?

Die 4-fach 8x8-Matrix bekommst Du eigentlich nicht kaputt.
Denke eher, daß auf dem Weg zur Matrix die Daten flöten gehen.

Hm, ich bin mir recht sicher dass ich die irgendwie kaputt bekommen habe.

Bei Deinem versuch, die Matrix mit einem externem Netzgerät zu versorgen - hattest Du dort die GND verbunden?
Auch sollten die GND an nur einem Punkt verbunden sein, damit kein Bauteil den Müll der anderen Bauteile mitnehmen muß.

Auch, ja. Ich habe versucht die Matrix direkt über den UNO zu versorgen, oder über einen linearen Regler fertig auf Platine, der irgendwann mal beilag. Beides ging vorher, wird allerdings jetzt nur mit einem Dauerleuchten der letzten 3 Platinen und einem flackern der ersten quittiert. Ist ja auch nicht weiter wild, ich hab ja inzwischen neue parat, allerdings möchte ich auch gerne das Geld als Lehrgeld verzeichnen, also aus meinem Fehler lernen. Daher würde ich nun mit 12 Volt in das Gehäuse gehen, dann parallel den UNO am Vin und den Buck Converter versorgen. Eventuell auch gleich noch den induktiven Sensor, der arbeitet ja auch mit 6-36 V DC. So hat jeder seine eigene Masse.

Projekt liegt erst Mal auf Eis, da ich auch so ‘Vollgas’ fräsen kann und eher selten wirklich eine bestimmte oder vom g-Code vorgegebene Drehzahl brauche.

Kenn ich, die Spindel dreht bei mir auch immer auf recht hoher Drehzahl. Kann diese ebenfalls nur durch ein kleines Rädchen an der Spindel selbst steuern, daher brauch ich mir auch nicht die Mühe machen da was in den G-Code zu schreiben.

Was macht Dein Arduino ‘auf dem Schreibtisch’?
Bekommst Du dort Was auf die Anzeige?

Auf dem Schreibtisch läuft alles super, das Problem sind wirklich diese blöden Störeinflüsse… Und was auch immer meine Matrix gegrillt hat. :smiley:

Liebe Grüße,
BooWseR

BooWseR:
So hat jeder seine eigene Masse.

Also mindestens auf Steurseite musst Du die Massen = GND verbinden.

Gruß Tommy

Hi

Gattersäge? Wobei dort dann 'Höhe verstellen' nicht ganz passt :wink:
Der Fußboden passt aber auch nicht zur Örtlichkeit meines geistigen Auges ...
(wenngleich der Schaltschrank sehr wohl darein passt ...)

Such nach Ölflex, Das gibt's auch geschirmt (die Abkürzung ist mir in beiden Fällen aber nicht geläufig).
Wenn nur 'Spielstrom' ist, ginge auch Telefon-kabel aka IY(ST)Y - dort wären die Drähte auch paarweise verdrillt, was der Störempfindlichkeit ebenfalls entgegen kommt.
Schirm einseitig auflegen.
(wobei sich hier die Geister scheiden ... gelernt: Störer beidseitig, Entstörte einseitig)
Möglichst dann nur an EINEM Punkt (Sternpunkt) die ganzen GNDs zusammen bringen und dahinter auch nicht wieder (was beim Störer meist nicht geht, da Der wohl ebenfalls geerdet ist und sich So die Schleife gegeben durch Schirm und Schutz-Leiter (am Gehäuse) erst bildet.
Hier können Querströme auftreten, Die ebenfalls störend wirken ... blödes Thema, Das :slight_smile:

MfG

PS: Verschiedene Geschwindigkeiten mit mehreren Motoren ist aber ungewöhnlich - mehrere Wicklungen in EINEM Motor, oder Dahlander wären dort eher Bekannte.

Tommy56:
Also mindestens auf Steurseite musst Du die Massen = GND verbinden.

Jetzt bin ich gerade unsicher ob ich das bei meinem Test mit der LED Matrix gemacht habe. :smiley: Muss ich nochmal testen.

Gattersäge? Wobei dort dann ‘Höhe verstellen’ nicht ganz passt :wink:
Der Fußboden passt aber auch nicht zur Örtlichkeit meines geistigen Auges …
(wenngleich der Schaltschrank sehr wohl darein passt …)

Musste selbst mal googlen was eine Gattersäge ist, aber Nein, so eine ist es nicht. Mehr eine Portalsäge, wo ein Messer horizontal durch das Portal läuft und die Werkstücke durchfahren. Das Messer lässt sich dabei in seiner Höhe verstellen.

Such nach Ölflex, Das gibt’s auch geschirmt (die Abkürzung ist mir in beiden Fällen aber nicht geläufig).

Schon gefunden, aber leider immer mit ordentlich Lieferkosten. Ich brauch ja nur, wenn’s hochkommt 5 Meter, da bezahl ich ja für die Lieferung soviel wie für das Kabel selbst. Da sträubt sich bei mir immer alles. :smiley: Vielleicht lass ich es mir in die Filiale von Conrad um die Ecke liefern, spar ich zumindest die Lieferung.

Wenn nur ‘Spielstrom’ ist, ginge auch Telefon-kabel aka IY(ST)Y - dort wären die Drähte auch paarweise verdrillt, was der Störempfindlichkeit ebenfalls entgegen kommt.

Naja, ich schätze < 2,4 W, aber ich mag so kleine Fummelkabel auch nicht. Zumal ich mir zum Verbinden schon solche GX Stecker (heißen die so?!) gekauft habe, da hält so ein dünnes Kabel auch nicht drin.

Möglichst dann nur an EINEM Punkt (Sternpunkt) die ganzen GNDs zusammen bringen und dahinter auch nicht wieder (was beim Störer meist nicht geht, da Der wohl ebenfalls geerdet ist und sich So die Schleife gegeben durch Schirm und Schutz-Leiter (am Gehäuse) erst bildet.

Ich kann dir gerade nicht folgen. Dass meine Elektronik (UNO, Sensor, LED-Matrix) physisch von der Maschine getrennt sein soll, habe ich rüberbringen können?
Auch wenn ich ein Metallgehäuse für meine Komponente verwende, wollte ich eigentlich keinen Schutz-Leiter nutzen, da es ja eh nur 12 V DC sind? Zumal das Netzteil eh nur + und GND liefert. Muss mich da allerdings eh noch ein bisschen einlesen, wie ich den Schirm der Kabel am besten Erde.
Oder meinst du ich sollte das Gehäuse erden und den Schirm darüber “abfließen” lassen?

PS: Verschiedene Geschwindigkeiten mit mehreren Motoren ist aber ungewöhnlich - mehrere Wicklungen in EINEM Motor, oder Dahlander wären dort eher Bekannte.

Fand ich auch, aber weshalb sonst sind dort zwei unterschiedlich große Motoren befestigt? Ich hab ehrlich gesagt nicht unter die Abdeckung geschaut, aber da sie links/rechts der Welle sitzen und eine unterschiedliche Größe habe, bin ich mir ziemlich sicher dass das eine Eil und das andere Langsam ist. Die Maschine hat bestimmt auch schon 50-60 Jahre auf dem Buckel, das war deutlich vor meiner Zeit, vielleicht hat man das damals so umgesetzt? Sind überhaupt “Kobold”-Motoren, hab dazu nicht viel im Netz gefunden.

Edit.: Ich hab gerade nochmal die alte LED-Matrix getestet und mir ist aufgefallen, dass diese sogar schon anfängt zu glimmen, obwohl VCC und GND noch gar nicht verbunden sind. Ich denke da ist irgendwas kurzgeschlossen? Gebe ich ihm dann 5 V+ und GND dann flackert er richig los. An meinem Aufbau sollte es jedenfalls nicht liegen, denn wenn ich die wild blinkende Matrix abziehe und eine der neuen anklemme, läuft diese wunderbar → https://streamable.com/s/zrycc/vpbowx