atmega 2560 standalone 3.3V 8MHz

Hallo an alle!

Ich möchte einen Atmega2560 möglichst simpel zum Einsatz bringen.
Optimal wäre eben, nur Strom anzuschließen und die paar benötigten Füßchen direkt mit den Sensoren mit Drähten zu verbinden, und denn Rest einfach links liegen lassen.

Deshalb folgende Fragen:
-Geht’s auch ohne Quarz?
Ich arbeite nur mit 3.3V und würde die interne Clock verwenden. (8MHz)
-muss ich alle GND-Pins und VCC-Pins anschließen bzw. verbinden?
-braucht`s die diversen Kondensatoren außen rum wirklich?
Einsatzort: Modellflieger mit 2 Brushlessmotoren

Danke im Voraus für Eure Hilfe
Reinhard

PS.:
Effektiv benötige ich 2 getrennte I2C Schnittstellen und 3 getrennte serielle Schnittstellen.
Es geht zwar mit Multiplexern und diversen anderen Lösungen auch mit einer einzigen I2C bzw. seriellen Schnittstelle, aber da ich eh einen 2560er ungenutzt rumliegen habe, geht’s so einfacher.

Hallo,

es müssen alle GND und VCC Anschlüsse beschalten werden!
Reset ebenfalls.
Ebenfalls müssen überall ausreichend Abblockkondensatoren ran.
Ohne all das läuft so ein µC nicht zuverlässig. Atmel hat dafür Designvorschriften.
Streng genommen müssen auch unbenutzte Pins auf GND oder VCC gelegt werden, macht nur kaum jemand.

Von den internen 8MHz Osci rate ich dir in deinem Fall ab. Weil der beim ATmega nicht Temperatur stabilisiert ist. Der ist nur bei Zimmertemperatur stabil genau. Kannste gern testen. Oszi ranhängen an einen getakteten Pin und den µC kühlen oder erwärmen. Das bedeutet das deine Servoansteuerrung je nach Flughöhe oder Fliegerinnentemperatur nicht das macht was sie soll. Ein Quarz ranbammeln ist kein Hexenwerk. Die benötigten Kondensatoren ausrechnen und fertig.

spaceball:
Deshalb folgende Fragen:
-Geht's auch ohne Quarz?
Ich arbeite nur mit 3.3V und würde die interne Clock verwenden. (8MHz)
-muss ich alle GND-Pins und VCC-Pins anschließen bzw. verbinden?
-braucht`s die diversen Kondensatoren außen rum wirklich?
Einsatzort: Modellflieger mit 2 Brushlessmotoren

Hallo,

-Geht's auch ohne Quarz?

Würde ich nicht empfehlen, da die seriellen Schnittstellen einen genauen Takt benötigen, der ohne Quarz sehr temperaturabhängig ist.

-muss ich alle GND-Pins und VCC-Pins anschließen bzw. verbinden?

ja, unbedingt.

-braucht`s die diversen Kondensatoren außen rum wirklich?

Ja, das ist wichtig. Lies das Datenblatt, da steht es genau drin. Und nimm lieber mehr als zu wenig.

Edit:
Doc war schneller.

hi,

Du mußt da soviel rundherum anlöten, das wird ohne platine nicht gehen. außerdem hat der 2560 eine I2C-schnittstelle zuwenig für Dich.

alternative: nimm einen teensy 3.1/3.2. läuft mit 3.3V, 2x I2C, 3x serial, sauschnell und fertig.

https://www.pjrc.com/teensy/teensy31.html#specs

gruß stefan

Danke an alle für die superschnellen Antworten!

Eisbaer hat mich wohl überzeugt.
Der Teensy schaut für mein Sensor/Telemetrie-Projekt perfekt aus.
So wie ich das verstanden habe, können bestehende Arduino-Programme ja auch (nach Anpassung der Pins) direkt über die Arduino-IDE auf den Teensy aufgespielt werden?

Falls man mal ein Servo dranhängen will, sollte das wohl mit einem Pegelwandler möglich sein, oder?
z.B.: http://www.watterott.com/de/Pegelwandler

Danke inzwischen
Reinhard