Atmega328p mit 4 NiHM-Akkus?

Hi, ich plane eine Wetterstation die mit einen Atmega328p laufen soll auf welchem der Arduino Bootloader gebrannt ist. Nun hätte ich einen 5V Regulator rumliegen, aber wiederaufladbare 9V-Blöcke haben nur eine Kapazität von 250-350mA, da ist mir die Zyklus-Dauer zu kurz.
Stattdessen würde ich gerne 4x NiHM AA-Akkus verwenden. Ein solcher Akku hat ja 1,2V also hätten sie in einem Batteriehalter ja 4,8V. Reicht das für den Atmel-Chip mit Arduino Bootloader und 16Mhz-Crystal für den normalen Betrieb aus?

Wünsche euch schöne Osterfeiertage
Gruß
Noah

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1101251.htm

Technisch geht es so gerade gut. Besser wäre eine StepUpDown Wandler

apple877: Stattdessen würde ich gerne 4x NiHM AA-Akkus verwenden. Ein solcher Akku hat ja 1,2V also hätten sie in einem Batteriehalter ja 4,8V. Reicht das für den Atmel-Chip mit Arduino Bootloader und 16Mhz-Crystal für den normalen Betrieb aus?

1.2V pro Zelle ist die Nennspannung. Tatsächlich hat eine NiMH Zelle eine Spannung zwischen 1.45 V (vollgeladen) bis 1.0 V (leer).

D.h. Deine Betriebsspannung wäre zwischen 4*1.45V = 5.8V bis 4*1.0V = 4.0 V.

Die Spannung von 5.8 V liegt etwas außerhalb der Spezifikation, die eine maximale Betriebsspannung von 5.5V erlaubt ("absolute max. rating"). Möglicherweise funktioniert es aber trotzdem.

Um bei vollgeladenen Akkus in der Datenblattspezifikation zu bleiben, könntest Du ggf. eine kleine Schottky-Diode in der Stromversorgung in Reihe schalten, die für einen kleinen Spannungsabfall sorgt.

Hallo,

nimm doch dieses Step-Up Modul: http://www.ebay.de/itm/1-x-PCB-Li-ion-Lipo-Battery-3-7V-step-up-Convert-to-Output-1A-1000mA-Power-DC-5V-/190850943555?pt=LH_DefaultDomain_15&hash=item2c6f9a4a43
Das kannst du entweder mit einer LiPo Zelle oder auch 3 in Reihe geschalteten NiMh Zellen machen. Wobei, wenn es nicht so unbedingt auf Geschwindigkeit ankommt, kannst du den ATMEGA328 auch direkt aus der LiPo oder 3 NiMh Zellen beteiben, wenn du ihn mit 8 MHz laufen lässt. 16 könnte gehen, wird aber nicht garantiert.

Hi, erstmal vielen Dank für die Antworten :) Welche Schottky-Diode bräuchte ich denn? Auf Geschwindigkeit kommt es mir eigentlich nicht an. Die Frage ist nur ob dann Trotzdem alles so funktioniert wie soll? Es soll 1x DS18B20 und einmal ein DHT-11 und später vllt. noch ein BMP180 funktionieren. Außerdem möchte ich eventuell noch ein NRF24l01-Modul die Daten an einen zweiten Arduino senden, welcher im Heimnetz angeschlossen ist. Gibt es dann irgendwie Probleme wenn der Takt nur 8Mhz ist?

Gruß Noah

apple877: Welche Schottky-Diode bräuchte ich denn?

Im Zweifelsfall die billigste Schottky-Diode, die Du kriegen kannst. Ob die jetzt 0.2, 0.3 oder 0.4 Volt Vorwärtsspannung vernichtet, spielt praktisch keine Rolle. Und strommäßig braucht die ja nicht viel auszuhalten.

apple877: Die Frage ist nur ob dann Trotzdem alles so funktioniert wie soll? Es soll 1x DS18B20 und einmal ein DHT-11 und später vllt. noch ein BMP180 funktionieren.

Beim DS18B20 und DHT-11 sehe ich keine Probleme.

Beim BMP180 wird das aber wohl eine Glückssache werden, ob der mit vollen Akkus und Spannungen über 5.0 Volt funktionieren wird. Der Sensor arbeitet an Deinem Arduinoboard mit 3.3 Volt und um einen HIGH-Pegel erkennen zu können, müßte der Pegel mindestens 0.6*VCC erreichen. Mit 5.0 Volt Betriebsspannung kein Problem, da ist 3.3V/5.0V= 0.66, aber bei 5.5V Betriebsspannung bist Du genau an der rechnerischen Grenze: 3.3V/5.5V= 0.6 und die korrekte Erkennung von HIGH-Pegeln ist damit ganz schon knipp auf knapp.

apple877: Außerdem möchte ich eventuell noch ein NRF24l01-Modul die Daten an einen zweiten Arduino senden, welcher im Heimnetz angeschlossen ist.

Wenn Du die Daten sowieso an einen zweiten Arduino im Heimnetz sendest, ist der Luftdrucksensor viel besser im Heimnetz aufgehoben. Dort hat er dann auch die viel höhere Genauigkeit, weil er viel geringeren Temperaturschwankungen ausgesetzt sein dürfte.

1.2V pro Zelle ist die Nennspannung. Tatsächlich hat eine NiMH Zelle eine Spannung zwischen 1.45 V (vollgeladen) bis 1.0 V (leer).

Die 1,45V ist die Leelaufspannung, im belasteten Zustand (durch den Arduino) ist die Spannung nicht höher als 1,3V (meine langjährige Erfahrung)

Ich betreibe meine Arduinos seit Jahren mit 4x AA NiMH und hatte noch nie Probleme. Die Leerlaufspannung geht übrigens vor allem bei alten Zellen hoch, dann ist aber auch die Kapazität deutlich geringer und der Innenwiderstand höher. Also rechtzeitig austauschen.

Gruß
Reinhard

Ich werd es einfach mal ausprobieren, ob das mit dem “Self-made Arduino” auch so ist.
Wird allerdings wahrscheinlich ein bisschen dauern bis die Teile da sind wegen den Osterfeiertagen.

Gruß Noah