Atmel328P-PU mit 3.3V betreiben

Ich habe einen interessanten Beitrag auf

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gelesen, bei dem der Atmel328P-PU mit 5V und mit 3.3V betrieben wurde um dessen Stromverbrauch zu messen.

Als Test Programm wurde das Blink Beispiel genommen.

Nur das mein uC bei 3.3V einfach mal garnichts macht... :o
bei 5V läuft alles ohne Probleme. Das einzige was in meinem Aufbau fehlt in der Kondensator zwischen VCC und GND, weil ich gerade keinen da habe ::slight_smile:

hat jemand eine Idee warum das bei 3.3V nicht klappt?
Als min Versorgungsspannung sind 1,8V für den uC angegeben.

hi,

ja, aber nur bei entsprechender frequenz.
bei 3,3 volt mußt Du auf 8MHz zurückgehen.

gruß stefan

Hast du einen externen 8MHz Quarz angeschlossen inkl. Kondensatoren? Wenn nein, müssen die Fuses auf den internen Takt umgestellt werden. Diese Tests braucht man eigentlich nicht machen, sowas ist meist in den Diagrammen von Atmel enthalten.

Wenn man mit den 3V3 nicht arbeiten kann (wegen Sensoren, die 5V brauchen), muss man sich um das Thema nicht weiter kümmern. Ich nutzte in meinen Projekten meist nur den internen 8MHz Takt, der beim Attiny841 bereits sehr genau ist. Dann habe ich immer die Wahl, problemlos die Versorgungsspannung umzuswitschen ohne Quarz tauschen zu müssen.

Eisebaer:
ja, aber nur bei entsprechender frequenz.
bei 3,3 volt mußt Du auf 8MHz zurückgehen.

in dem Test hat er aber doch auch 16Mhz bei 3.3V benutzt.

Ich habe ein ESP8266 Modul, welches nur mit 3.3V betrieben werden darf, daher wollte ich den Atmel auch mir 3.3V betreiben.

Naja, professionell sieht die Auswertung nicht aus. Ein Atmega läuft desweiteren nicht zuverlässig mit 3V3 und 16MHz. Nick Gammon hatte da mal eine Auswertung gemacht, Ergebniss irgendwas von Max 12,xxMHz.

Wenn du mit dem ESP zusammenarbeiten möchtest, dann verzichte auf ein die Hälfte der Taktfrequenz. Bei ordentlicher Programmierung ist das meistens voll ausreichend, da der µC selten ausgelastet ist.

sschultewolter:
Naja, professionell sieht die Auswertung nicht aus. Ein Atmega läuft desweiteren nicht zuverlässig mit 3V3 und 16MHz. Nick Gammon hatte da mal eine Auswertung gemacht, Ergebniss irgendwas von Max 12,xxMHz.

Wenn du mit dem ESP zusammenarbeiten möchtest, dann verzichte auf ein die Hälfte der Taktfrequenz. Bei ordentlicher Programmierung ist das meistens voll ausreichend, da der µC selten ausgelastet ist.

OK, danke :slight_smile:

dann werde ich mir mal einen 8MHZ quarz bestellen.

DerTieja:
dann werde ich mir mal einen 8MHZ quarz bestellen.

8MHz intern reicht dir nicht?

Nur das mein uC bei 3.3V einfach mal garnichts macht
hat jemand eine Idee warum das bei 3.3V nicht klappt?

BOD bei 4.3V eingestellt ? mal die efuse:0xFF einstellen ( BOD disable )

Gibt natürlich keine Garantie, dass er bei 3.3V mit 16MHz läuft, kann aber schonmal möglich sein.

combie:
8MHz intern reicht dir nicht?

Kommt auf den Anwendungszweck drauf an. Bei schnellen seriellen Übertragungen würde ich mindestens zum 8MHz Quarz raten, besser noch direkt ein Baud-Quarz in dem Bereich. Ich weiß gerade nicht, wie gut der interene Takt beim 328P ist. Der ist im Vergleich zu den neuen Attinys vermutlich einiges schlechter ohne Kalibrierung

Der Lilypad Bootloader ist angemessen.
Auch seine Baudrate.
Das tuts mit dem internen Takt.
(noch nicht in kochendem Wasser oder im Gefrierschrank getestet)