Ich würde mal sagen, die Sensorik so auszulegen, das sie im Feld (Gewächshaus) dauerhaft zuverlässig funktioniert, ist der kompliziertere Part ]![]()
Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob so ein DHT irgendwo im Museum, Reinraum, in der Wohnung, in einer Werkhalle, oder in einem Gewächshaus seinen Dienst tut. In einem Gewächshaus hast du oft 100% Luftfeuchtigkeit, Kondenswasser, oder eine Beregnung. Was macht der Sensor, wenn er durch Schwitzwasser nass wird, und danach? Ist er dafür überhaupt ausgelegt? Mache diesbezüglich erst mal mit 2-3 Sensoren einen Vorversuch und schau, wie lange die Dinger durchhalten.
Der Arduino sollte unbedingt in einem spritzwasserdichten Gehäuse mit Kabelverschraubungen (PG-Verschraubungen) montiert werden. In den Schaltschrank gehört ebenfalls ein DHT und eine Heizung, falls die Luftfeuchte zu stark ansteigt, damit du darin kein Kondenswasser bekommst. Stichwort Taupunkt (hatten wir hier erst, das Thema)
Wenn die Sensoren wirklich länger als einen Monat durchhalten, würde ich trotzdem mit Redundanz arbeiten und zumindest die DHTs doppelt vorsehen.
Und tu dir einen Gefallen und verwende keinen Touchscreen, auch wenn das trendy ist ![]()
Bei so feuchtem Klima wirds sonst schnell frustrierend.
Gruß gerald