Möglich ist vieles, es ist nur immer die Frage welcher Aufwand sich lohnt.
Zum einen gibt es da einen preislichen Unterschied und zum anderen müsste ich in der 35cm langen "Röhre" dann einiges umbauen und das ist es mir zu viel Aufwand.
Daher fallen relative Drucksensoren, Lichttaster und auch Thermometer flach.
Die Ideen sind allerdings wirklich ziemlich Umfangreich und kreativ!
Da schöpft man ja quasi alles aus der Mess- und Sensortechnik aus, was sich hierfür verwenden ließe ^^
Um es vorweg zu nehmen - unten ist der Schaltplan. (dazu aber mehr im Text)
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal bis zu welcher Temperatur die Keramikplatten gehen können.
Die Keramikplatten sind übrigends diese hier.
Ich glaube zwar nicht, dass da wirklich 5kV raus kommen (glaube eher so an 3,5kV) aber ich habe immer gelesen, das eine Kühlung zwingend notwendig ist.
Messen kann ich übrigends nicht, da mein Messgerät nur is 750V AC geht.
Mit Arduino Fehler meine ich vor allem Codefehler - aber auch den Fall, dass das Arduino mal abraucht... man weiß ja nie.
Ich hab es jetzt so gelöst, dass die Lüfter mindestens ein 150er PWM Signal bei 120Hz bekommen.
Ein Relais schaltet Corona und Keramikplatten aktiv ein.
Wenn das Arduino nun abrauchen sollte, dann hoffe ich, dass es das so tut, dass keine 5V mehr an dem Relais ankommen.
Die Ozonplatten werden übrigens nach jeweils 30 Sekunden für 5 Sekunden ausgeschaltet.
if ( ((millis() - previousMillis) > 30000) && (relaisOn == true))
{
previousMillis = millis();
relaisOn = false;
digitalWrite(relaisPin, LOW);
}
Weil ich es allerdings jetzt auch testen wollte, habe ich es gestern fertig gebaut und direkt getestet.
Das Ganze hat sich allerdings eh etwas relativiert.
Das Teil produziert so viel Ozon, dass ich selbst in einem 35m² Raum (87,5 m^3) gerade mal 30min Betriebszeit brauchte, um einen Nebel hin zu bekommen, den mein Prototyp in 4 Stunden nicht schaffte.
Wohlgemerkt macht das aktuelle Teil dabei wegen den Auszeiten allerdings über 4min Pause (der Prototyp lief durch).
Was ich allerdings seltsam finde ist das Geräusch, dass die Lüfter machen.
Zuerst liefen die Lüfter an Pin9 (Timer1) mit der Defaultfrequenz 490Hz und produzierten ein gut Hörbares fiepen.
Das habe ich zuerst versucht mit Anpassung der Frequenz irgendwohin zu verschieben, dass es nicht mehr so stört. Die höheren Frequenzen (31300 Hz, 3900 Hz und 980 Hz) waren noch schlimmer.
Bei 30Hz blieben die Lüfter leider stehen (ich denke mal, dass das PWM Signal dort gar nicht mehr zu hören wäre, weil der Luftzug lauter ist), also bin ich bei 120 Hz hängen geblieben.
Der BJT wird mit einem 220 Ohm Basiswiderstand betrieben um sicher im Sättigungsbereich zu sein.
Testweise hatte ich mal den Basiswiderstand auf 1k Ohm erhöht womit ich im linearen Bereich gewesen sein sollte.
Zwischen Basis und GND habe ich dann einen 220µF ElKo gepackt um das Signal etwas weicher zu machen.
Das Geräusch verschwand damit komplett, allerdings wurde mit der BJT etwas zu warm (zwar nicht richtig heiß, aber schon spürbar warm - natürlich je mehr, desto kleine der PWM-Signal war).
Theoretisch sollte es auch klappen das Signal weicher zu bekommen, wenn ich einen fetten Kondensator parallel zu den Lüftern schalten würde. Allerdings habe ich magels Erfahrung davon erstmal Abstand gehalten, weil ich nicht wollte, dass der Kondensator ein Feuerwerk veranstaltet.
Sicher wäre mir eine Schaltung gewesen, bei der ich eine Diode vom Netzteil kommend in Reihe mit den parallel geschalteten Kondensatoren und den Lüftern gehabt hätte. Allerdings geht das so nicht, weil ich die Induktionsströme der Lüfter nach dem Ausschalten vom BJT weg bekommen will.
Vielleicht kann mir dazu jemand mehr sagen.
Außerdem habe ich noch ein seltsames verhalten festgestellt.
Wenn ich das Poti voll aufdrehe, dann summen meine Lüfter ziemlich laut und unregelmäßig.
Ich habe schon zum debuggen den PotiWert ausgeben lassen. Der ist in Ordnung.
Damit das PWM-Signal nicht schuld ist, habe ich dann mal das hier ausprobiert:
if (PotiWert >= 1020)
{
digitalWrite(fanPin, HIGH); //hier mit voller Lotte!
}
else
{
fanSpeed = map(PotiWert, 0, 1023, minPWM, maxPWM); //andernfalls eben die PWM-Länge berechnen
analogWrite(fanPin, fanSpeed); //und das PWM-Signal ausgeben
}
Also den Wert an Pin9 komplett auf HIGH zu ziehen - allerding auch ohne Erfolg.
Ich habe die Spannungen mit einem Multimeter gemessen. Diese liegen bei 11,99V und 5,0V.
Das seltsame ist, das es ohne dieses merkwürdige summen läuft, wenn ich das Arduino über USB meines PCs versorge und nur die GNDs überbrücke. (Ist ja eigentlich schon fast standard bei mir, dass es bei den Tests rund läuft und in der eigentlichen Schaltung dann zu solchen Problemen kommt ....)
Es läuft sogar, wenn ich ein Arduino UNO nehme.
Sobald ich auf meinen ProMini Clon umsattel kommt das Problem.
Irgendwas piept Hochfrequent in der Schaltung. Entweder das 240V AC -> 12V DC Netzteil oder der Step-Down Schaltregler.
Wenn ich das ProMini dann anschließe, wird das Hochfrequente piepen lauter.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Ursache für dieses Problem auch die Ursache für das merkwürdige Lüftergeräusch bei voller Last ist.
Für das 12V Netzteil habe ich die innereien hiervon geschlachtet.
Der Stepdown Regler ist dieser hier
Die Lüfter brauchen zusammen laut Datenblatt maximal 0,4A.
Da das 12V Netzteil bis 1A geht und der Schaltregler eine Effizienz um die 90% hat, denke ich nicht, dass das bisschen Arduino, Relais und PWM Signal 0,6A oder mehr verursachen...
Damit es auch was für die Augen gibt, habe ich hier mal einen Schaltplan für euch gezeichnet, wobei ich sagen muss, dass ich mit fritzing nicht so wirklich zurecht komme (da Fehlen mir ein paar Bauteile und ich weiß nicht, wie man Kabel miteinander verbindet)....