Automatische lackiert Maschine

Hallo Leute
seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit Automatisierung in der heutigen Industrie.
Eben hier hat sich bei mir ein kleines Projekt aufgetan.

Und zwar möchte ich eine automatische Anlage zum Lackieren aufbauen.

Was habe ich mir vorgestellt.
Ich nehme einen handelsüblichen Kompressor, eine Automatic spray paint gun von AliExpress, ein arduino und ein Druckregelventil und schwupps habe ich ein funktionierendes system. :slight_smile:

Naja ganz so einfach ist es nicht aber wäre es damit getan ?
Und hat jemand eine Idee welches "günstige" Regelventil da infrage kommt?
Habe Mal bisschen gegoogelt und fand die Preise doch etwas teuer bei etwa 300 - .... An.

Welche Komponenten könnten hier noch von nutzen sein?

Danke für eure Zeit :slight_smile:

Das Ventil ist das kleinste Problem.

Damit das Objekt gleichmäßig lackiert wird muß die Sprühdüse in geeigneter Weise um das Objekt bewegt werden.

Außerdem mußt Duden Schutz nicht vernachlässigen. Filterung oder/und Wasserwand.

Grüße Uwe

Servus gazy98,

Um dein Projekt richtig einordnen zu können benötigen wir noch ein paar Daten.

  1. Wie ist der Aufbau geplant? was bewegt sich Objekt oder Sprühkopf
  2. Wie wird verhindert das du ungewollte Luftzirkulation hast? (Wasserwand, Kabine, etc.)
  3. Wie sauber muss lackiert werden? (Läufer im Lack – Nasen, Tränen und Gardinen, ... ist das noch OK)
  4. mit was bewegst du deine Teile? (Wie flüssig ist die Bewegung)
  5. Regelung der Druckluft, wann muss der Druck wie Hoch sein?
  6. Dauer einer Lackierung? (Wichtig da sich die Viskosität ändern kann und dein Sprühbild verändert sich)

Sollte die Dauer der Lackierung länger gehen und das Bild ohne Läufer im Lack sollte die Viskosität ständig geprüft werden, entweder mit einem Auslaufbecher (3 €) oder einen Prozessviskosimeter (7.000 € +)
das ist ist dann aber schon ein echtes industriell Gerät und du kannst in die Fahrzeug lackieren etc. gehen damit.

Gruß Mücke

(deleted)

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Zum Thema Schutz hätte ich eine Box geplant aus Acryl fürs erste.

Ich hatte mir gedacht die Objekte auf eine drehbare oberflaeche zu stellen und dann mit einem armroboter die spruehpistole zu bewegen wie man es aus dem kfz Bereich kennt.

Die Viskosität sollte über ein einfaches Testverfahren wie z.b. Auslaufbecher erfolgen. Ich denke das ist ausreichend.
Ebenso die Qualität sollte nicht Industriestandart sein :).

Mir geht es im Prinzip darum ein kostengünstiges system aufzubauen was für den Heimgebrauch "nutzbar" ist.

Da ich noch nie mit den automatischen sprüh Pistolen gearbeitet habe kann ich nicht viel zum Druck sagen. Jedoch hatte ich ehr gedacht die auf eine Einstellung zu bringen also im Grunde Druck an oder aus. Genauso mache ich es auch mit meiner normal
Spruehpistole ich stelle einen Wert ein und Lackierer mit diesem das gesamte Objekt.

Hallo,

was meinst Du mit Druckregelventil. Nimm doch ein mechanisches z.B Festo , die kosten so um die 40€. Damit kannst Du den Druck aus deinem Kompressor doch konstant halten. Dann brauchst Du noch eventuell ein Ventil, die gibts auch von Festo.

Heinz

Wenn ich so ein Projekt aufziehen würde, würde ich im vorstellt ein wenig testen.

mir fallen da ganz viele Dinge ein die schief gehen könnten.

  1. Woher wies der Arm wie er sich bewegen muss? sagst du ihm das vorher? oder macht der immer ein bestimmte Bewegung?

1.2) wie wird gewährleistet das in alle Ecken Lack kommt? Was ist wenn du eine Stelle hast die etwas abdeckt aus einem Bestimmten Winkel dann musst du von Unten lackieren? wie wird das erkannt?

Wenn es einfache teile sind geht das ganz gut mit fest eingestellter Düse, und einem Druck der dazu passt, muss man testen. Viskosität über Auslaufbecher reicht Vollkommen, wird in der KFZ KFZ Brosche oft nicht anders gemacht !

Wenn man von Hand lackiert, geht man automatisch (man sieht es ja) näher ans Objekt oder weiter weg, man setzt den Sprühkopf von vorne aufs Objekt zu Unten aufs Objekt oder von Oben aufs Objekt.

In der KFZ Brosche sind sehr Oft feste Programme hinterlegt bei den teilen die so lackiert werden, der Abstand zum Objekt variiert dann in der regle nicht mehr, sondern über die Viskositätsmessung direkt im Prozess wird dann die Lack menge und die Druckluft der versteubung geregelt.

Das ist alles etwas über dimensioniert für den Hobby und Privat Man.

daher ist es wichtig was das für Objekte sind, die lackiert werden sollen, haben die viele kanten die beim Sprühen berücksichtigt werden müssen? oder sind das eher einfache teile (Rohre).

Hast du mehrmals hintereinander gleiche teile?
dann wäre eine Idee, Sprüharm von Hand bewegen Bewegung aufzeichnen und danach wieder ablaufen lassen beim Nächsten teil, (macht die industriell auch zum teil sieht echt Cool aus)

So jetzt habe ich dir ein wenig zum nachdenken gegeben, :wink:

Gruß Mücke

habe da gerade was schönes gesehen durch Zufall.
Dürr: Effiziente Innenlackierung
Hier sieht man sehr gut, wie die Arme beim Lachiren sich drehen und wenden.
das wäre zu beginn meine Größte sorge, je nachdem was man lackieren möchte, ist das aber auch nicht so aufwendig. Wenn man jedes mal jedoch ein Programm erst anpassen muss, für ein oder zwei teile kann das Spaß machen, oder auch echt lästig werden mit der zeit.

Ich möchte dir das Projekt unter keinen Umständen ausreden, ich finde das ein echt Cooles Projekt.

Gruß Mücke