ich hoffe hier gibt es ein paar Experten, die mir bei der Frage helfen können wie ich meine Schaltung ab besten mit Strom versorge. Als blutige Anfängerin bereitet mir das echt Kopfzerbrechen....
Liege ich richtig mit der Vermutung, dass Variante 1) vorzuziehen ist, weil das LED-Matrix-Modul gewissermaßen der „Hauptverbraucher“ ist und gut und gerne bis zu 3A benötigt, während die Lichtschranke nur 20mA benötigt. Der 5V->12V DC-Wandler könnte also deutlich kleiner dimensioniert werden als andersherum.
Wenn 1) mit „Ja“ beantwortet wurde: Was haltet ihr von diesem Teil: SMU01L-12? Datenblatt
Laut Datenblatt sind da die entsprechenden EMV-Filter schon integriert, so dass keine weiteren Spulen, Kondensatoren, usw. erforderlich sind.
Andere Vorschläge? (Mir ist nur wichtig, dass das Teil von Anfang an „sauber“ ist und keine Störaussendungen etc. produziert.)
ja, richtig erkannt (1) - das Netzteil für die LED-Matrix auslegen, für die Lichtschranke einen DC-DC-Wandler.
Die LEDs brauchen 64x3x0,020A = 3.84A ...
Anmerkung: Auch die knappen 4A wollen einen ordentlichen Draht als Leiter haben - bei Kurzschlüssen werden dünne Drähte schnell zur Glühbirne - mit allen negativen Nebeneffekten.
Auch fällt die Spannung bei bis zu 4A am Draht selber ab (Spannungsabfall) - dann kommen 'Hinten' keine 5V mehr an.
Bei den WS2812B ist Das schön zu schön, wenn, je weiter die LED vom Einspeisepunkt weg ist, Diese desto roter erscheint.
Rot hat die geringste Fluss-Spannung und leuchtet damit auch noch, wenn Blau und Grün lange aus sind.
Dieses Phänomen zeigt Sich aber an Stripes deutlich stärker, als an dieser Matrix - hoffe ich zumindest, daß die Versorgung innerhalb der Matrix zigfach an den LEDs angeschlagen wurde.
Auch hier: Habe ebenfalls ein 'erwachsenes' Netzteil mit bei 15V bis zu 60A - Das macht kurzen Prozess mit zu dünnen Drähten (und Dicke lässt Es auch schon warm werden).
(bei 60V immerhin 15A - Das macht auch keine Verwundeten, wenn was schief geht!!)
Dazwischen liegende Elektronik wird DIREKT geröstet.
Auf Ebay gibt's kleine Labor-Netzgeräte mit 30V/5A für kleines Geld.
12V für eine Lichtschranke erscheinen mir ziemlich exotisch, vermutlich stammt die aus der Kfz oder Automatisierungstechnik, wo 12V standardmäßig bereitstehen. Hast Du ein Datenblatt für diese Lichtschranke?
DrDiettrich:
12V für eine Lichtschranke erscheinen mir ziemlich exotisch, vermutlich stammt die aus der Kfz oder Automatisierungstechnik, wo 12V standardmäßig bereitstehen. Hast Du ein Datenblatt für diese Lichtschranke?
Hat doch nora1991 vorbildlich im ersten Post verlinkt. Ist eine Industrie-Lichtschranke.
Grüße Uwe
Wenn Dir die Bastelei Spaß macht und Du weitere Schaltungen aufbauen möchtest, dann überlege, Dir ein Labornetzteil zuzulegen.
Labornetzteil und eine anständige Lötstation sind bestellt - was noch fehlt ist ein Oszilloskop. Deshalb werde ich demnächst mal einen neuen Thread aufmachen, bezüglich Empfehlungen. Aber ist ein anderes Thema. Zur Zeit arbeite ich einen 100 Stunden Elektronik-Videokurs mit Begleitbuch durch, um endlich auch die physikalischen Grundlagen zu verstehen (und euch nicht wegen jeder Kleinigkeit zu nerven). Der Physikunterricht aus der Schule liegt doch schon länger zurück
Es hängt alles vom Abstand Netzteil zu Deinem Projekt ab. Sind es wenige Meter dann ist 5V Versorgung und Stepup zu 12V eine gute Wahl. Sind die Kabel aber länger dann ist 12V und Step Down besser
Das ist ein guter Punkt! Die Kabel werden wohl nicht länger als 3m sein und mit einem vernünftigen Querschnitt.
Anmerkung: Auch die knappen 4A wollen einen ordentlichen Draht als Leiter haben - bei Kurzschlüssen werden dünne Drähte schnell zur Glühbirne - mit allen negativen Nebeneffekten.
Nun ich entwickle ja eine Leiterplatte für mein Projekt dafür und werde die Leiterbahn die von der Eingangs-DC-Buchse zum LED-Modul führt natürlich entsprechend dimensionieren.
Also vielen Dank noch einmal an euch alle und schöne Ostern!
PS: Da niemand etwas zu dem Step-Up-Wandler aus Frage2) gesagt hat gehe ich mal davon aus, dass der halbwegs was taugt und werde ihn morgen bestellen. Falls doch noch Widerspruch besteht oder jemand was besseres weiß, dann bitte posten!
Was sagst Du zu #7, Uwe's Frage, bezüglich dem Abstand der 12V zu den 5V?
Es macht schon einen Unterschied, ob ich 12V mit 1A 'irgendwohin' bekommen will, oder Das mit 5V und 2,4A bewerkstelligen möchte.
Egal, wie dick der Draht auch wird - bei 2,4A haben wir den 2,4-fachen Spannungsverlust zu der Version mit 1A - erschwerend kommt hinzu, daß bei 5V 'viel Weniger Volt' da sind, von Denen dann auch noch 'viel Mehr' flöten gehen.
finde ich toll, dass Du diesen Video-Kurs durcharbeitest.
Zu Deinem Step-Up Converter: den kannst Du nehmen und einsetzen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Lernen und bei Deinem Projekt.
Schöne Oster und bleib gesund.
LG Stefan
für Deinen Fleiss und Deinen Lernwillen gibt es ein Karma von mir.