Bierfass-Projekt mit Wiegezelle statt Durchflusssensor – welches Setup empfehlt ihr?

Hallo zusammen,

ich hatte bereits ein erstes Projekt gestartet:
:backhand_index_pointing_right: Bierfass Durchflussmenge Anzeige Projekt (DIY)

Dabei wollte ich ursprünglich die gezapfte Biermenge über einen Durchflusssensor messen. Leider bin ich mittlerweile zu dem Entschluss gekommen, das Ganze stattdessen mit einer Wiegezelle zu realisieren.

Gründe:

  • Beim Zapfen mit Durchflusssensor wird das Bier zu schäumig
  • nicht lebensmittelecht**
  • Der Umbau an der Zapfanlage ist vergleichsweise aufwändig Adapter anpassen auf Bierschlauch
    Mit einer Wägezelle kann ich das Gewicht des Fasses messen, ohne in den Bierfluss einzugreifen

Da mir im ersten Thread mehrfach geraten wurde, dass mein ESP32-Touch-Display (3,5", ST7796) vielleicht etwas „kompliziert“ für den Einstieg ist, wollte ich hier mal offen in die Runde fragen:

Was wäre eurer Meinung nach ein passendes und möglichst einfaches Setup, um folgende Funktionen umzusetzen:

Anforderungen:

Fassanzeige (0–100 %)** mit visueller Darstellung (z. B. Füllstandsbalken oder Fasssymbol)
Warnung bei <5 Litern** („Neues Fass kaufen!“) visuell hervorgehoben
Virtueller Reset-Button** (Touch) für den Fasswechsel (Tara neu setzen)
Tagesliter mit Datum** anzeigen/speichern

Das erstmal nicht, wäre Optional
Zweite Seite mit Monatsstatistik und Balkendiagramm** (Liter pro Tag oder Woche)


Ich würde mich über Empfehlungen zu folgenden Punkten freuen:

  • Welche Wägezelle und welchen HX711-Verstärker würdet ihr empfehlen?
  • Welcher Mikrocontroller wäre für mein Vorhaben geeignet – ESP32 weiterhin okay oder doch lieber was anderes?
  • Kennt jemand eine einfache Library für HX711 + Anzeige auf einem TFT-Display?
  • Hat jemand so ein Projekt schon umgesetzt oder Tipps für die mechanische Integration der Wägezelle?

Danke euch vorab für jede Hilfe! :clinking_beer_mugs:

das ist ja schon mal super :slight_smile: genau sowas habe ich gesucht :slight_smile: ich hoffe ich bekomme das coden hin, aber ich probiere mein bestes

Zitat aus dem Thread:

auch die ganze Firmware samt User-Interface in einen Arduino Nano zu pressen war doch etwas schwieriger als gedacht.

Du möchtest das da

Das bedeutet du hast auch noch einen Touch-Controller anzusteuern.
Und einen "virtueller" Reset-Button. Das heißt du musst ein Pixel-Display benutzen.
Im Originalprojekt wird ein Dotmatrix-Display benutzt. Das wird ganz anders angesteuert wie ein Pixeldisplay.
Für ein Pixeldisplay ist der Speicher eines Arduino Nano einfach zu klein !

Entweder du findest ein Projekt das sooooo detailliert beschrieben ist, dass du ALLE Bauteile genau 1 zu 1 kaufen kannst und dann auch eine sooooo detaillierte Aufbauanleitung hat, dass es ohne Fachwissen nachzubauen ist
oder
Das Projekt hat nun mal eine Lernkurve

Wenn die Lernkurve nicht Zugspitzenhöhe haben soll und auch der Anstieg nicht so steil sein soll
dann empfehle ich einen ESP32 und die library ESPUI.

Mit der ESPUI-library kannst du mit reiner C-Programmierung ganz ohne html-Kenntnisse eine kleine Webseite erzeugen die auf jedem PC, Tablet, Handy angezeigt werden kann.
Ein "Touch"-button-Funktion ist in der ESPUI-library enthalten.

Es ist dann ein ich entwickle es selbst Projekt.
Das heißt
lernen wie sieht der Code aus mit dem man die Wägezellen über einen HX711-Chip ausliest
lernen wie man Labels und Buttons in ESPUI definiert
lernen wie man auf einem Label Text anzeigt
lernen wie man einen Button auswertet.
lernen wie man Daten auf SD-Karte oder im Flash des ESP32 speichert

Die Wahrscheinlichkeit, dass in EINER library sowohl HX711 als auch Anzeige auf einem TFT-Display vereint ist,.... ist gleich null.

Wie schon geschrieben: Selbstbauprojekt = Lernkurve

TFT-Display bedeutet sich entweder in eine ziemlich komplexe Grafik-Library einarbeiten
und dann Anzeigefelder und Buttons zu Fuß definieren
plus Touch-Auswertung programmieren.

Oder ein Nextion-Display mit Touchfunktion verwenden.
Da hat man dann als Lernkurve wie bedient man die Software mit der das Design der Displayanzeige erstellt wird plus die Microcontroller-Programmierung

Die mitgelieferte Nextion-library ist meiner Meinung nach Schrott und hat auch eine riesen Lernkurve

Die Displayansteurerung und Touchauswertung eines Nextion-Displays "zu Fuß" benötigt weniger Wissen und das Programm ist sehr viel leichter nachvollziehbar als mit der Nextion-library.

Hat den Vorteil das man im Prinzip jedes beliebige Bild zur Anzeige verwenden kann. Die Visualisierung ist auch recht einfach, und die Kommunikation simpel (wenn man die Library nicht verwendet). Zudem kann man die Schnittstelle mit einem Terminalprogramm ganz einfach debuggen.

cu

was meint ihr, oder ich versuche das nachzubilden, Project: Bier Fass Waage (DE) | xa1.at denkt ihr das wäree schwierig?

Ich halte das nicht für schwierig, kann da aber nicht für dich reden.