Bin etwas verwirrt: ESP8266, NodeMCU, WMos und so

Hallo da draußen,

sehe ich das richtig?

  • ESP8266 (und dessen Brüderchen) sind kleine Rechenknechte mit wlan an Bord und je nach Modell unterschiedlicher Anzahl I/O Ports. Lassen sich über die arduino IDE programmieren und sind grob "ein UNO mit wlan"

  • NodeMCU ist die gleiche Kiste, aber mit eben anderer Firmware. Läßt sich aber auch über die arduino IDE programmieren und macht daher keinen Unterschied?

  • und WMos ist nochmal das gleiche unter anderem Namen ... :drooling_face:

Was sind die Entscheidungskriterien, wenn ich die üblichen Anwendungen mal testen möchte: irgendwelche Daten aufnehmen und dann durch die Luft schicken innerhalb meines wlans?

Macht mich schlau, ich finde den roten Faden bei den Beschreibungen für mich nicht.

Nun ja, der ESP8266 ist letzten Endes ein Mikrocontroller mit WLAN-Funktionalität. Vom Typ her quasi gleichzusetzen wie ein ATmega 328P. Es gibt den ESP8266 in verschiedenen Ausführungen (siehe hier) NodeMCU ist wie ein Arduino Nano: Controller-Chip (ESP8266 Ausf. ESP 12-E) mit USB-Chip, Spannungswandler, Board etc.... Der Wemos scheint das Gleiche zu sein, nur ohne Spannungswandler

Super, Groschen gefallen ;)

Irgendwie steht man ja immer mal voll auf dem Schlauch. Karma DerLehmi++

Wenn Du Dich einarbeiten willst, empfehle ich den WMOS D1 mini pro oder den NodeMCU 1.0 mit >= 4 MByte Flash. Die kannst Du beide direkt über Micro-USB-Kabel an die IDE anklemmen und programmieren. Vorher in der IDE die Erweiterung für ESP8266 installieren. Wenn Du nach beispielen suchst immer "ESP8266 Arduino Suchwort", da der ESP8266 im Original mit einer Lua interpretierenden Firmware ausgeliefert wird.

Gruß Tommy

Super, Groschen gefallen ;)

-->Sehr schön^^ Dann viel Spaß und Erfolg mit dem Controller ;)

(dachte anfangs auch, der ESP sei nur ein WiFi-Modul xD)

DerLehmi: (dachte anfangs auch, der ESP sei nur ein WiFi-Modul xD)

Er ist um Größenordnungen leistungsfähiger, als der Arduino, hat aber nicht so viele I/O-Pins. Wenn man die braucht, kann man auch einen UNO/NANO als intelligente Porterweiterung per I2C drunter schnallen (Levelshifter nicht vergessen).

Gruß Tommy

Oder einen ESP32 benutzen, der hat eine Menge Pins und noch mehr Power (neben WiFi und BlueTooth).

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Das ist dann die nächste Stufe. Er ist bestellt. Aber derzeit genügt mir für die aktuellen Sachen der ESP8266 und irgendwie will ich die NANO-Clone nicht vergammeln lassen, wenn ich mal mehr Ports brauche.

Es liegt ja auch noch ein Teensy 3.5 aus der Crowdfounding Aktion hier, den ich noch nicht benutzt habe. Also mehr Prozessoren, als Zeit.

Wobei mir derzeit der ESP8266 mit I2C für die Sensoren meist ausreicht.

Gruß Tommy