Boot, das Schwimmer folgt

Hallo

Ist es mittels Arduino möglich, dass ein Modellbau-Boot autonom einem Schwimmer folgt, und was für eine Art Sensor oder Verbindung zum Schwimmer würde hierzu in Frage kommen?

Grüsse

ein Seil ;) ;) ;) Ich sehe wenig Erfolg bei Deinem Vorhaben. Grüße Uwe

Vermutlich Stichwort Sendestärke.

Der Schwimmer hat einen Sender und das Boot einen Empfänger.

Wenn sich das Boot in die Richtung des Schwimmers bewegt erhöht sich die Stärke des Sendesignals ansonsten halt das Gegenteil.

Halt einen Peilsender !

http://www.youtube.com/watch?v=RojLu5o9Fhk

Ok Peilsender aber wie hält das Boot den Abstand zum Schwimmer ohne über ihn hinwegzufahren (Verletzungsgefahr bzw Zerstörungsgefahr: der Schwimer trifft das Boot mit dem Fuß). Wenn Der Schwimmer untertaucht (üblich bei fast allen Schwimmstilen) wird die Sendefeldstärke des Peilsenders sehr viel kleiner. Grüße Uwe

Das ist dann nur noch kosmetik bzw. programieraufwand... Wobei ich deine Low-Fi-Variante Klasse finde :D

Lo-Fi gibt es schon: http://robaquatics.com/2012/02/frankenfish-my-gopro-swim-contraption.html

Also momentan wird es halt ein Aussenbordmotor über eine Funke. Untertauchen tut man schon immer. Ultraschall?

Wie wärs denn mit 2 Arduinos, 2 GPS Empfängern einen Sender und einen Empfänger? Der am Schwimmer sendet seine Position, der andere empfängt die Positionsdaten, berechnet den Kurs und die Geschwindigkeit

GPS funktioniert nicht unter Wasser.
Grüße Uwe

http://www.youtube.com/watch?v=gu6q4-TfDhg

Die GPS Idee wäre wohl zuverlässiger.

Zumindest GPS-Logger gibt es: http://www.finisinc.com/hydrotracker/

Ich würde vorschlagen, daß zunächst einmal das Problem genauer beschrieben wird und nicht der Lösungsansatz. Also nicht "kann man mit Arduino..." sondern: was genau hast Du vor? Um was geht es? Schwimmer im Schwimmbad oder im offenen Meer? Modellboot = 10cm große Seifenschachtel oder eher >1m? Was für ein Abstand muß gehalten werden? Wozu das ganze?

Ob man dazu einen Arduino verwenden kann? Wenn es sein muß ja, er kann ja zur Not die Servos fürs Boot ansteuern...

[quote author=Udo Klein link=topic=112333.msg845138#msg845138 date=1341143985] Ich würde vorschlagen, daß zunächst einmal das Problem genauer beschrieben wird und nicht der Lösungsansatz. [/quote]

Wo: Im See Modellboot: Katamaran, ca 50x50cm Abstand: Ca. 1.5m Wozu: HD Hero-Filmerei.

Wozu: HD Hero-Filmerei

Willst du das Boot filmen oder das Boot dich ?

Seil ist sicher die beste Lösung ! Vielleicht was schweres langes, bei genügend Wassertiefe ( “Ankerkette” )

Das Boot mich natürlich. :roll_eyes:

Die Technik ist schon überfordert?

Ist die Kamera ausreichend wasserdicht oder gibt es beim kentern einen Kurzen ?

Die Technik ist schon überfordert?

Seile sind sehr bewährte Technik in der Seefahrt.

Ich stell mir vor, dass ohne Seil in der Regel du dem Boot hinterherschwimmst, statt umgekehrt :P

Eine wasserdichte Kamera und der Arduino sind sicher das einfachste an der Geschichte.

Wo: Im See Modellboot: Katamaran, ca 50x50cm Abstand: Ca. 1.5m Wozu: HD Hero-Filmerei.

Also dazu würde ich aber auch klar für eine Schnur votieren. Alles andere wäre mir dafür den Aufwand nicht wert. Worin liegt der vermutete Nutzen den Katamaran elektrisch folgen zu lassen? Wasserwiderstand? Dein Peilsender erzeugt auch Widerstand. Zur Not würe ich den Katamaran seine aktuelle Geschwindigkeit berechnen lassen und den Antrieb so ansteuern, dass er "fast reibungslos" folgt. Oder noch einfacher: solange Zug auf der Schnur ist läuft der Antrieb, ansonsten nicht.

Die spannendere Frage ist wie die Kamera einigermassen ruhig gehalten werden soll wenn der Katamaran in den von Dir erzeugten Wellen schwimmt.

Genau wie ein Kompass kann man doch eine Kamera Kardanisch montieren. Es gibt sogar extra Gyrocams, die z.B. bei Motorradfahrern sehr beliebt sind.

Um sinnvolle Aufnahmen zu erzeugen (der Technikauswertung wegen) ist es doch bestimmt praktisch sich nicht auf eine Vorgabe festzulegen ob der Katamaran nun vor, hinter, links oder rechts von einem schwimmt. Hat man nun mindestens 2 Abstandssensoren, die so über die Wasseroberfläche ausgerichtet sind, dass diese die kraulenden Arme und den Kopf von dem ruhigen Wasser (kleine Wellen eingeschlossen) unterscheiden kann; So schätze ich schon eine Möglichkeit sich verfolgen oder vorausschwimmen zu lassen.

Wahrscheinlich sind mindestens 3 Messwerte nötig. Quasi der absolute Abstand in der Mitte gemessen und rechts & links davon, in einem gewissen Winkel abgehend, um die Richtung zu bestimmen. (Trifft der Schwimmer den Überwachungsbereich, so muss man in die andere Richtung steuern)

Damit könnte man bereits die Verfolgung und das Voraussschwimmen realisieren. Parallel zum Schwimmer müsste mit ähnlichem Aufbau möglich sein, erfordert aber sicherlich eine Änderung der Winkel...

Was die kardanische Aufhängung angeht: damit bekommst Du Rotationen der Kamera in der Griff. Translationen nicht. Da die Kamera vermutlich relativ tief hängt wird man das dann schon deutlich sehen. Bei Motorradfahrern ist das ein deutlich geringeres Problem.

Müsste, sollte, Du hast sowas noch nie implementiert, richtig? Das Problem sind die Abstandssensoren. Ein Abstandssensor der den Kopf eines Schwimmers verfolgt kannst Du nicht billig aus einem Katalog bestellen. Ein Bildauswertung die dem Kopf eines Schwimmers findet wenn der Schwimmer z.B. eine orange Bademütze trägt kann ich mir schon vorstellen. Wenn in der Bademütze ein IR Beacon wäre dann würde das sogar schon relativ einfach. Mit deutlich mehr Mühe bekommt man dann auch schon irgendwie den Abstand heraus. Aber einfach ist sowas überhaupt nicht. Das Problem ist das enorme rauschen in den Messwerten / Bildern. Sowas ist schon unter Laborbedingungen nicht wirklich trivial. Auf einem See wo Du vieleicht auch noch irgendwann mal einen Wasserspritzer auf das Objektiv bekommst wird das ganz gewaltig schwieriger.

Ich habe sowas auch noch nicht programmiert, aber ich hatte schon mit Bilderkennung zu tun. Leute die sowas auf der Pfanne haben Fragen sowas nicht. Die würden für dieses Problem gleich die Lösung mit der Schnur nehmen ;)