kann der port das direkt ansteuern, oder überlaste ich den damit?
angegeben ist das reedrelais mit 50mA.
soweit ich weiss, kann der port nur 40mA.
kann der port das direkt ansteuern, oder überlaste ich den damit?
angegeben ist das reedrelais mit 50mA.
soweit ich weiss, kann der port nur 40mA.
50 mA sind def. zu viel.
Das Datenblatt sagt 40 mA je Pin, aber besser sind max. 20 mA je Pin.
Zwei Pins parallel könnte knapp funktionieren, wenn die sauber angesteuert werden. Mit einem FET/Transistor als Verstärker bist Du aber immer auf der sicheren Seite.
Klemmdiode über der Spule nicht vergessen!
Welche Last soll das Relais schalten?
mmmh, hab ich mir gedacht das das zu viel ist.
die last ist gegen null. soll nur ne brücke schalten, wie ein taster.
wollte das erst mit optokoppler realisieren, wegen der stromaufnahme ebens.
weiss aber nicht ob das machbar ist.
garagenloeter:
die last ist gegen null. soll nur ne brücke schalten, wie ein taster.wollte das erst mit optokoppler realisieren, wegen der stromaufnahme ebens.
weiss aber nicht ob das machbar ist.
Wie sieht den die externe Schaltung aus ?
Mit einem Optokoppler sollte es funktionieren.
Ich rate dringend davon Ab Pins Paralellzuschalten um mehr Strom zu erhalten. So macht men den Arduino kaputt.
Grüße Uwe
die optokoppler sollen tasten an einem schnurlos-telefon simulieren.
da aber die tasten meist kaskadiert sind, weiss ich nicht, wie ich das verschalten muss.
deswegen die idee mit den reedrelais, dann wärs egal, auch wegen dem "ehda" prinzip (sind eh da).
Ok, dann nimm die Reedrelais mit einem Transistor/Mosfet und du hast keine Probleme.
Wenn die auch mit 4 Volt noch anziehen, kannst du auch die ULN2004 o.ä. nehmen. damit wird die Verdrahtung einfacher.
garagenloeter:
die optokoppler sollen tasten an einem schnurlos-telefon simulieren.da aber die tasten meist kaskadiert sind, weiss ich nicht, wie ich das verschalten muss.
Du verschaltest die Optokoppler ähnlich wie die Reedrelais. Allenfalls funktioniert es bei falscher Polung des Fototransistors nicht. Die richtige Polung kann man experimentell herausfinden. Der Arduino kann Optokoppler direkt treiben. Allerdings darf man den Vorwiderstand wie bei normalen Leds nicht vergessen.
Ansonsten gibts auch noch bei den CMOS IC's Analogschalter, wie den guten alten 4066 und dessen Derivate, wie HC und HCT. Die haben einen Steueranschluss, und 2 gleichwertige Anschlüsse, die sowohl Ein- als auch Ausgang sein können. Denen ist die Stromrichtung egal.
Solange die üblichen Spielregeln, wie Ein- und Ausgänge dürfen weder positiver, als Betriebsspannung und nicht negativer als Masse werden, einhältst, ist alles gut.
Wenn dein Schnurlostelefon z.B. mit 3 NiCd Akkuzellen, also 3,6V betrieben wird, dein Arduino und das Analogschalter IC mit 5V und beide Massen miteinader verbunden sind, sind alle diese Bedingungen erfüllt ![]()
Ich nutze Reedrelais, 5V, Innenwiderstand (Ri) 500 Ohm, 1 Schließer mit Diode, 1A , dank 10mA direkt an den Arduino anschließbar.
verstoßen gegen das ehda-Prinzip
![]()
ehda-Prinzip, das ist gut, muss ich mir merken
Probiere doch, ob das Relais mit einem kleinen Vorwiderstand noch geht, damit du unter 40mA kommst.
Andererseits zum Wählen beim Telefon glaube ich, das der Arduino 50 mA für ne halbe Sekunde abkann.
Halte solche Tipps äußerst bedenklich. Das mit dem Vorwiderstand ist keine gute Idee. Nehm einen kleinen Transistor und gut ist.
garagenloeter:
die optokoppler sollen tasten an einem schnurlos-telefon simulieren.da aber die tasten meist kaskadiert sind, weiss ich nicht, wie ich das verschalten muss.
deswegen die idee mit den reedrelais, dann wärs egal, auch wegen dem "ehda" prinzip (sind eh da).
Wieso nicht klassisch vorgehen?
Das Telefon wird über Töne gesteuert. Frequenzen kann der Arduino direkt erzeugen. Nimmst du einen Lautsprecher und legst den aufs Micro. Musst nur noch das Telefon "online" schalten bei Bedarf. Ist meiner Meinung nach einfacher.
Wenn dir das zu kompliziert ist, geht es auch direkt im Impulswahlverfahren zu arbeiten. Heutige Telefonanlagen unterstützen das meist noch. Benötigt aber direkten Zugang zum Telefonanschluss, geht nicht über Funk.
chefin:
Wieso nicht klassisch vorgehen?Das Telefon wird über Töne gesteuert. Frequenzen kann der Arduino direkt erzeugen. Nimmst du einen Lautsprecher und legst den aufs Micro. Musst nur noch das Telefon "online" schalten bei Bedarf. Ist meiner Meinung nach einfacher.
Ganz so einfach geht es nicht. Die Töne, die der Arduino direkt ausgeben kann, sind zu unsauber. Man braucht recht saubere Sinus-Töne. Man kann sie per Wavetable-Synthese und PWM erzeugen. Es gibt zu Wavetable auf dem Arduino und der nötigen Außenverschaltung Anleitungen.
Man braucht recht saubere Sinus-Töne.
Ausserdem besteht beim Tonwahl-Verfahren jedes Signal immer aus zwei überlagerten Frequenzen.
michael_x:
Ausserdem besteht beim Tonwahl-Verfahren jedes Signal immer aus zwei überlagerten Frequenzen.
Genau und die müssen aus sauberem Sinus bestehen.
Theseus:
Genau und die müssen aus sauberem Sinus bestehen.
Und nicht umsonst gibt es dazu fertige Bausteine: Beispiel HT9200A als Sender, Contoller gesteuert
Naja, eine Spule und ein Kondensator ergeben eigentlich nettes LC-Glied das ein rechtecke ziemlich verschleift. Spule hat man, weils Lautsprecher ist. Kondensator dran und man bekommt so ne Sägezahn - Sinus Mischung.
Und zwei Frequenzen ausgeben gleichzeitig auf 2 Pins und die mit Transistor mischen sollte auch gehen. Jedenfalls einfacher als Telefon aufmachen und die Tastaturverdrahtung mit 10 Reedrelais zu ersetzen. Selbst der Soundchip dürfte das deutlich einfacher gestalten. Und vorallem macht er dich von dem telefon unabhängig, falls das mal defekt geht. Die halten ja auch nicht ewig. Einfach eines im Handel kaufen und den Lautsprecher wieder drauf kleben ist einfacher als das wieder umzubauen.
chefin:
Naja, eine Spule und ein Kondensator ergeben eigentlich nettes LC-Glied das ein rechtecke ziemlich verschleift. Spule hat man, weils Lautsprecher ist. Kondensator dran und man bekommt so ne Sägezahn - Sinus Mischung.
Ich habe das schon praktisch alles durchprobiert. Erst mit Wavetable-Syntese mit Filterschaltung um saubere Töne zu erreichen funktionierte das Wählen zuverlässig und frustfrei. Sonst muss man einen Wähl-IC nehmen. Insgesamt überlege ich fast, ob es nicht doch sinnvoller ist, die Tasten einzeln anzusteuern.
Noch ein praktischer Tip: An den Tastenkontakten kann man direkt nichts anlöten. Ich löte Kabel an den Durchkontaktierungsstellen an. Die richtigen Stellen findet man (mit etwas Mut) in dem man über einen 10kOhm Widerstand den einen Tastenkontakt abgreift und die Kontaktstellen im Bereich der Tastatur durchprobiert.