Ich habe ein Programm auf einem ersten Arduino Board, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt PIN 10 auf LOW Oder HIGH schaltet.
Und dieses digitale Signal möchte ich mit einem einem zweiten Board als Input einlesen.
Ich überlege, ob es hierfür ausreichend ist, dass ich beide Boards normal mit Spannung (Netzteil) versorge und die beiden GND miteinander verbinde? Und dem Output PIN 10 von Board eins als Input (bei mir PIN 2) am zweiten Board verbinde?
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mfg ein Moderator.
Für eine "Datenübertragung" benötigst Du eine Verbindung von GND und PIN auf beiden Seiten. Das übertragene Signal hat als BasisPotenzial GND.
Wenn Du Beide mit ein und der selben Versorgung betreibst, dann geht das auch.
Da Du nicht schreibst, was Du hast, ist es eher raten...
Was nicht geht, ist +5V auf einem Board mit dem anderen zu verbinden und zu hoffen, das der Regler auf dem ersten Board den zweiten mitversorgt.
Auch ist +5V auf beiden einzuspeisen und auf einem den USB zum programmieren zu nutzen eine möglicherweise schlechte Idee.
Ja das ist ausreichend. Zur Sicherheit kannst Du einen Widerstand von ca 470 Ohm ( kann auch mehr sein) zwischen Ausgang des einen und dem Eingang des anderen schalten.
@my_xy_projekt …ich wollte ursprünglich nicht ins Detail gehen, weil ich dachte, dass es dann nur komplizierter wird. Aber da lag ich wohl falsch. Bin wohl noch zu arg Anfänger.
Also generell habe ich sogar 4 Arduino uno r3 boards. Ich benötige 4 separate boards um ausreichend Ein- und Ausgänge zu haben. Alle berechnen separate Aufgaben und setzen dann einen digitalen Output PIN auf Low (Aufgabe gelöst) oder High (Aufgabe nicht gelöst).
Ursprünglich wollte ich, dass diese vier Signale (von dem 4 unterschiedlichen boards) alle auf ein arduino 4 Kanal 230V Relais gehen und jeweils einen der vier Kanäle schalten (habe die Version ne die auf Low durchschaltet).
Hierfür habe ich bereits zur Sicherheit eine externe Stromversorgung über ein 5V Netzteil angeschlossen.
Dann habe ich aber bemerkt, dass ich ja auch die vier Boards „spannungstechnisch zusammenbringen“ muss. Und genau hier stehe ich.
Erste Lösung war, dass ich auf einem Board die Ergebnisse der drei anderen „einlese“ und von diesem Board alle vier Kanäle auf dem Relais schalte. Aber auch hier bleibt das Problem der „Signalübertragung“. Und da ich „nur“ den digitalen Pegel Low oder Higj übertragen wollte, hatte ich gehofft, um eine I2C drum rum zu kommen.
Lösung 2 könnte sein, dass ich vier Einkanal 230V Relais verwende. Da ich aber schon den 4 Kanal habe, hatte ich gehofft, dieses verwenden zu können.
Ich hoffe diese Informationen sind jetzt aufschlussreicher und nicht zu sehr verwirrend.
Du kannst alle Boards und das Relais-Board direkt aus dem 5V-Netzteil betreiben.
Nur drauf achten, das Du USB und 5V nicht gleichzeitig benutzt. Dazu entweder ein USB-Kabel präparieren und die +5V Leitung trennen oder aber die 5V-Versorgung der Nanos unterbrechen, während das USB-Kabel dran hängt.
Dann alle 5V und alle GND miteinander vertickern und schon gehts.
Alternativ für die Unos ein 7V Netzteil vorsehen und an Hohlbuchse gehen, die +5V nur ans Relaisboard für die relais.
Generell sollte das Verbinden mehrerer Microcontroller auch bei getrennter (potentialfreier!) Spannungsversorgung kein Problem darstellen. Dann genügt es GND und Signal-Pins zu verbinden. Wichtig ist es, dass die Controller das gleiche Logiklevel unterstützen (alle 5V oder alle 3.3 V). Hier benötigt man ansonsten entweder Level-Shifter oder - von 5V zum 3.3 V Board - einen Spannungsteiler.
Wenn die Netzteile nicht potentialfrei sind oder man dieses Problem von vornherein ausschließen will, nimmt man Optokoppler:
Das kann man sich zur Not auch selbst basteln, indem man einen lichtempfindlichen Widerstand (LDR) und eine LED in ein kleines Kästchen packt Lohnt sich aber kaum, ein 4x-Optokoppler kostet unter 1,50 Euro, z.B.
Nimm einen Arduino MEGA. Wenn dir das immer noch zu wenig Ein/Ausgänge sind, nimm I2C Portexpander dazu. Vorteil: du hast EINEN Code und brauchst keine Werte hin und her senden. Alles ist auf EINEM Controller.
also ich möchte es komplett nur mit dem vorhandenen Netzteil (Netzstecker) an der Hohlbuchse betreiben. Aber somit reicht das vermutlich nicht für 4 Boards aus? Deshalb hast du das 7V Netzteil angesprochen?
Was genau heißt 5V vertickern? In diesem Fall (da nur ein Netzteil vorhanden) die jeweiligen 5V PINs miteinander verbinden?
...Arduino MEGA ist natürlich auch eine Idee. Soweit hatte ich mich noch gar nicht informiert. Muss dadurch ne Menge mehr Kabel verlegen, aber ist wohl sicher das einfachste. Bestelle mir gleich mal einen.
An der Hohlbuchse kann darf man kein 5V Netzteil anschließen. Dort wird 7-12V empfohlen und es sind (unter Umständen) 6 - 20V erlaubt.
Die Umstände entstehen, wenn du am Arduino 5V Pin oder an den Signal-Pins Verbraucher anschließt. Da kannst du leicht den Spannungsregler überhitzen.
Wenn du ein 5V Netzteil mit (mechanisch) passendem Rundstecker hast, wirst du am zugehörigen Arduino 5V Pin keine 5V abnehmen können, um damit das Relaisboard und andere Arduinos zu versorgen.
Ein 5V Netzteil könntest du an der USB-Buchse anschließen. Das hätte den Vorteil, dass du es bei einer PC-Verbindung abziehen musst und so keine Probleme bekommen kannst.
Das ist die Alternative, die zu Fehlbedienungen einlädt. Spezialkabel basteln musst du in jedem Fall.
Warum du 4 * Uno R3 planst, um genügend Ein-/Ausgangspins zu haben, ist auch ein Punkt, wo du offensichtlich Beratungsbedarf hast. Erzähl mal.
In deinem Link vom Starterkit ist auch 74HC595 Schieberegister und LEDs
erwähnt. Je Schieberegister hast du 8 Digitalausgänge. Die können leicht verkettet angesteuert werden (für 16/24/32 Ausgänge) und kosten selbst bei reichelt oder conrad nur 31 .. 67 ct / Stück.
Umgekehrte Schieberegister (parallel in seriell out) gibt es natürlich auch. (74HC165)
und I2C Portexpander und ...
Den Mega2560 kannst du sicher noch beim nächsten Projekt brauchen
Ein Test im VDE-Labor zeigte, dass das Netzteil auch ohne Feuchtigkeit gefährlich ist. Rippergers Kollege Sven Grünberg schaltete einen Widerstand an den USB-Ausgang und prüfte die Spannung mit seinem Oszilloskop gegenüber Erdpotential. Das Ergebnis brachte ihn aus der Fassung: „170 Volt effektiv. Das ist ja wirklich ein Hammer, das ist gefährlich ohne Ende“, entfuhr es dem Ingenieur.
Ich hätte es kaum für möglich gehalten, dass so etwas auf den deutschen Markt kommt, aber das Internet macht wohl vieles möglich; der Artikel ist aus der c't, die ich für sehr glaubwürdig halte ...