Digitalpotentiometer in einer Transimpedanzverstärkerschaltung (TIA)

Ja, das ist mir klar dass ich bei einen (nicht) invertierenden Verstärker zwei Widerstände benötige, welche im Verhältnis zueinander die Verstärkung ausmachen. Das ist jetzt hier ja aber nicht gefragt. Der TIA ist im Prinzip ein Strom-Spannungswandler mit nur einem Widerstand als Feedback (Verstärkung). Vereinfacht ist die Verstärkung: Vout = -I_in * R_feedback

Habt ihr eine Idee, wie ich den Feedback Widerstand in meiner Schaltung potentialfrei messen kann? Ich dachte über einen Spannungsteiler die Spannung mit dem Arduino messen und den Widerstand berechnen. Wie bekomme ich R_feedback am geschicktesten potentialfrei?
Gibt es Relais als IC Bausteine?

Was machst Du denn? Einen Poti benutzen und dann den eingestellten Wert messen?
Wie genau muß das sein? Könnte ein Stereopotentiometer (ein teil für den OPAMP und der andere für die Positionsmessung des Schleifers sprich Widerstand) genau genug sein?
Grüße Uwe

Genau, ich will den eingestellten Wert des Digitalpotentiometers messen.
Stereopoti ist schlecht, da der Widerstand digital verstellbar sein soll.

Wieso nimmts Du kein Digitalpoti mit einem definierten Widerstand? Dann stellst Du den ein, und mußt ihn nicht messen :-]

Wie meinst du das? Ich habe den AD8400 als 1kOhm Version und als 10kOhm Version. Allerdings sind ja nicht alle haargenau gleich vom Widerstand. Ich kann denen nur ein 8 Bit Wert über SPI geben, keinen Ohmschen Wert.

Es gibt eine Kennlinie, aus der sich der Widerstand für jeden digitalen Wert entnehmen läßt. Wäre das nicht so, wäre das Teil nutzlos. Wenn Du's ganz genau brauchst, nimmst Du die Kennlinie selbst auf, so genau wie Du kannst.

Hallo,

das es eine TIA wird/ist hab ich überlesen, sorry, war zu groß im Betreff. :wink:
Muss dennoch nachfragen was das am Ende werden soll? Denn ich wundere mich das du die Verstärkung zur Reglung ändern möchtest. Ist eigentlich nicht Sinn der Sache bei einer Meßschaltung. Außer man möchte vielleicht den Meßbereich umschalten o.ä. Deswegen wäre eine nähere Erklärung ganz gut warum und weshalb.

Ja genau, um dem Messbereich so umschalten zu können. Daher will ich wissen, wie stark ich verstärke bzw. wie hoch der Widerstand wirklich ist.

Um den Meßbereich umzuschalten wird es sicher keine gleitende Verstärkung brauchen. Einige Widerstände die über Relais dazugeschaltet werden müßten auch reischen.
Grüße Uwe

Ich möchte es aber gleitend als automatische Regelung haben.

Hallo,
noch eine Frage, hat jemand eine Idee wie ich meine Stromgenerator durch eine selbstgebaute Konstantstromquelle am OP Minus Eingang ersetzen kann? Bspw. mit Transistoren?

Hallo,

wir bleiben beim OPV. Nachgebaut habe ich das noch nicht.
https://elektroniktutor.de/analogverstaerker/ui_konv.html

oder
https://www.mikrocontroller.net/topic/275567#2896249

oder klassisch ...

Hmm, wozu soll die Schaltung denn überhaupt gut sein? Es gibt jedenfalls deutlich einfachere Methoden, eine einstellbare Spannung zu erzeugen. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, daß da ein Troll am Werk ist .-]

Auch mir erschließt sich die Sinnhaftigkeit des Projekts nicht.

Ich orientiere mich an folgenden Artikeln und möchte das aufbauen. Statt einer Fotodiode verwende ich einfach einen Widerstand über den eine bestimmte Spannung abfällt und Strom fließt.

http://www.analog.com/en/analog-dialogue/articles/programmable-gain-transimpedance-amplifiers.html

http://www.electronicdesign.com/analog/whats-all-transimpedance-amplifier-stuff-anyhow-part-1

Hallo nochmal,
ich habe mein TIA Rail-to-Rail mit +5V bis -5V versorgt. Ich gebe einen reinen Sinus ein am negativen Eingang des OP. Negative Ströme werden ideal verstärkt zu positiven Spannung. Allerdings werden meine "positiven" Ströme nicht zu negativen Spannungen verstärkt bzw. konvertiert. Sie werden einfach abgeschnitten bzw. verrauschen. Alle Massen sind verbunden. Woran liegt das?
Ich verwende den AD8616.

Oszilloskop Screen Image im Anhang. (Hellblau ist Anregung, Dunkelblau ist Ausgang des OP).

Danke!

tek00001.jpg

Sehe kein Gelb.

Noch der gleiche Plan aus #1 ?
Der gleiche OP und Poti?

Dann wundert mich dein Ossibild nicht sehr.

Im Gegenteil, mich wundert, dass es überhaupt was tut... bzw. bisher überlebt hat.

Hallo,

ohne deinen Schaltplan dazu kann man schwer etwas sagen.
Farben, naja, eher blau und grün, eher türkis. :wink:

combie:
Noch der gleiche Plan aus #1 ?
Der gleiche OP und Poti?

Dann wundert mich dein Ossibild nicht sehr.

Im Gegenteil, mich wundert, dass es überhaupt was tut... bzw. bisher überlebt hat.

Begründung?

markusg08:
Begründung?

Aber das sachte ich doch in Posting #15 schon so deutlich, wie ich es zu dem Zeitpunkt, nur konnte…
Ok, scheint deine Aufmerksamkeitsschwelle nicht erreicht zu haben.

Gerne hier gerne nochmal, aber dieses mal, bitte mitmeißeln…

Aus dem Datenblatt des Poti:

2.7 V to 5.5 V single-supply operation

RESISTOR TERMINALS
Voltage Range 0 bis VDD

Damit sollte auch dir klar werden, das du dich mit negativen Spannungen auf ein sehr schmales Brett begeben hast. Zu schmal.
Und die gewünschten 10V Spitze Spitze, sind auch deutlich “Out of Range”