habe in meinem Bastelprojekt meinen Arduino Nano gegen ein esp32-Board (von KeeYees, "ESP wroom mini") ersetzt. Das Teil braucht 3,3 Volt (anscheinend zwischen 2,75 und 3,6 Volt laut google?). Kann ich da einfach drei AAA-Akkus mit 1,2 Volt nehmen und direkt an VIN anhängen? Oder brauche ich für die Akkus noch einen Entladeschutz (wieder aus google)?
Mein Testaufbau lief mit einer Handy-Powerbank an USB, ziemlich groß und ich glaube Spannung hoch und dann wieder runter wandeln hört sich auch unschön an.
Nein.
NiMh Akkus haben eine Ladeschlußspannung von über 1,4V pro Zelle. Somit ist die Spannung während der Ladung der Akkus und bei vollen Akkus zu hoch.
Es ist sicher nicht das beste von einer LiPo Zelle mit ca 3,7V zuerst auf 5V zu Wandeln und denn auf dem ESP32 Mini Modul mittels Spannungsstabilisator auf 3,3V herunterzubraten.
Da ist es besser eine LiPo mit Batterieschutz und Stepup/Down Wandler auf 3,3V bringen.
Ich kann Dir aber keine Anfänger- bastlerfreundliche Hardware raten. LiPo sind böse Teile, die bei falschen Laden/Entladen sich leicht entzünden und darum muß man wissen was man macht.
Und wenn ich auf nen 9V-block gehe und das dann mit sowas wie im Link runter wandele? Die Schaltung muss nur ein paar Stunden (auch zwei würden reichen) laufen, dann kann ich den Akku tauschen. Laden würde ich in einem normalen Ladegerät. Kam das richtig von mir rüber, ich habe nicht vor die Akkus an der Schaltung zum laden zu lassen, die sollen nur nicht durch Tiefentladung beschädigt werden?
Hintergrund: Ich baue meine VR-Handschuhe um (lucid gloves). Von kabelgebunden Arduino auf bluetooth esp32 und mit anderen Potis (daher mein letzter Post hier).
Die gezeigten Regler sowie ein 9V Block sind ungeeignet.
Der 9V Block hat eine zu geringe Kapazität und hält damit nicht lange durch. Als Regler benötigst du einen Stepdown-Regler wie im Beispiel gezeigt. Ein Längsregler, wie dein Link, verbrät zu viel der kostbaren Leistung.
Hallo, danke für die Hilfe. Das heißt ich könnte dann alles "ab 4 x AAA bis 30x AAA" an den Regler anschließen? Also 6 oder 8 AAA oder 4 AA Akkus (NimMH) sollten gehen? Für diese Akkus habe ich ein kommerzielles Ladegerät für die Steckdose, die kann ich handeln.
Bei deinem Spannungswandler fehlt mir jetzt noch ein Tiefentladeschutz glaube ich (geht für mich aus den Datenblatt nicht hervor)?
Da habe ich versucht mir die Infos zu meiner Annahme oben herzuleiten:
Das ist auch "nur" eine bessere Alternative zu deinem Regler, der auch keinen Tiefentladungsschutz hat.
Da ich selbst bisher keine Projekte mit Batterie oder Akku-Betrieb aufgebaut habe, kann ich dafür keine Empfehlung aussprechen.
Wenn einen Lithium-Akku dann Lithium-Eisenphosphat. LiFePo. Die sind eigensicher und können nicht anfangen zu brennen.
Außer man produziert mit mitteldicken Leitungen eine Kurzschluss-"Glühelektrode"
Also ich hatte auch vorher schon nicht wirklich vor Akkus kurzzuschließen, und benutze Ladegeräte nur nach Beschreibung und Betriebsanleitung.... Das LiFePos aber auch noch hinterhältiger-weise nicht gleich hochgehen sondern erst nach x Minuten... Also im Moment benutze ich noch ne billige "powerbank" die n Werbegeschenk war, und seltsamerweise (zum Glück?) nicht abschaltet weil da "keine Last dran ist".
Hatte auch zwischenzeitlich das Video hier gefunden):
Habe schon überlegt einfach ein "battery shield 18650" zu nehmen. Aber die 18650-er Zellen sind ziemlich groß (vor allem "lang" für den Handrücken). Allerdings würden da die 3,3 V rauskommen und man könnte die Schaltung einfach über den usb-Anschluss laden.
Ladegeräte habe ich für aa und aaa-Formfaktor ein Ansmann Powerline 6, geeignet für NiCD oder NiMH-Akkus. Und ein "X-Treme X7 Plus", geeignet für LiPo & LiLo (bis 6 Zellen), NiCd / NiMH (bis 15 Zellen) und Bleiakkus. Deshalb mein ursprünglicher - verworfener - Plan einfach drei oder vier aaa-Zellen zu nehmen.
Gibt es eigentlich andere "Formfaktoren" ähnlich genormt wie 18650, bzw. was ich fragen möchte ist: Gibt es so ein battery shield wie oben auch für kleinere Zellen?
Länger als ein oder zwei Stunden muss der esp nicht laufen. Es ist nur das unveränderte esp32-mini-board mit 5 Slider-Potis (aber bluetooth ist halt die ganze Zeit an).
Die Zahl an sich sagt nur etwas über die Größe der Bauform aus. Li-Ion haben eine Einheitliche Ladeschlussspannung. Du kannst also alle Akkus mit der gleichen Chemie, die dein Shield unterstützt, laden. Nur den maximalen Ladestrom solltest du nicht überschreiten. Der sollte in der Regel nicht den Wert der Kapazität überschreiten. Also einen 1000mAh Akku solltest du auch nur mit maximal 1000mA laden. Wie groß der Ladestrom des Shields ist, kannst du aus seinem Datenblatt entnehmen. (Hast du ein Link zum Shield?)
Ich habe aktuell leider kein passendes shield gefunden, deshalb hatte ich hier im Forum angefangen zu fragen. Erste Idee war "normale Akkus" => nach Recherche verworfen. 2. Idee war ein fertiges shield:
=> Das ist von den Abmessungen her leider zu lang... Wäre ideal gewesen, ein Schalter gleich dran, ein USB-Anschluss über den geladen werden kann. Lade- und Entlademanagement ohne das ich mir Sorgen machen muss das was abfackelt.
Mein dritter Schritt war dann hier im Forum fragen, in der Hoffnung das es so ein shield vielleicht für andere Akkus/Kombinationen/vll. nur mit Micro-USB/etc. gibt.
Es geht auch nicht um 2 oder 6 Euro, brauche nur zwei Stück. Wenn ich es nicht an der Hand oder dem Handgelenk unterbringe überlege ich schon ein zusätzliches Gehäuse am Unterarm zu tragen, wäre aber schon etwas lästig.
----------- off topic fyi ------------------------
Also ich hatte ursprünglich das hier funktionsfähig nachgebaut (ohne Haptik):
Das ist ein ziemlicher "Trumm" auf der Hand, mit Kabel zum Rechner und auf dem Bild fehlt auch noch der Tracker den man sich irgendwo ans Handgelenk bindet. In den dicken Rollen sitzen 10 kOhm Potis. Ich habe die durch günstige slider-Potis für 89 cent das Stück ersetzt. Das Arduino-Board durch ein esp32 wroom. Die Firmware des Projekts unterstützt das Board und die Anbindung über bluetooth.
Mit "fliegender Verkabelung" der slider am esp32, Board über usb am Rechner, funktioniert das ganze auch wieder. Das angehängte Bild ist mein Testaufbau auf dem Rücken des Handschuhs. Die Slider sind in einer Basis untergebracht, werden durch Federn in Nullstellung zurückgezogen und durch, an den Fingerspitzen fest genähten (erster Versuch war "kleben am Mittelfinger") Fäden nach vorne gezogen. Die Führungsröhrchen sind einfach alte gereinigte Minen aus Kugelschreibern. Das Gehäuse wird 3d-gedruckt, so wie es die Halterung der Potis auch schon ist. Im Moment ist das ganze knapp über 2 cm hoch (der Schaumstoff ist dann weg, dient nur dem Schutz der Pins beim Passtest). Der ESP kommt entweder "hinten dran" oder oben bzw. unten dran. Oben drauf kommt dann der vive-tracker.
Sobald ich weiß wo und wie viel Platz ich für eine Stromversorgung - die mir nicht die Hand weg schmurgelt - einplanen muss
Das hört sich gut an? Ich würde das von AZDelivery nehmen* (kam raus als ich die Bezeichnung aus deinem ersten Link gegooglet habe)?
Der Akku ist ja schon direkt die Bezugsquelle. => Danke für deine Mühe und Hilfe
*ich benutze Bauteile von denen gerne weil die immer eine ausführliche Beschreibung und Tutorial mitbringen, hilft mir als jemand der das nie gelernt hat ungemein
Es gibt diese Module mit zusätzlichen MosFET, welcher die restliche Schaltung, beim Überschreiten der verschiedenen Schutzmaßnahmen, vom Akku trennt.
Am leichtesten zu erkennen an den 4 Ausgang Anschlüssen. Zwei für den Akku und Zwei für die Last. Der MosFET ist natürlich auch erkennbar, wenn man ihn als solchen erkennen kann.