Druck im PC Gehäuse

Grüße,

Ich habe mir vor kurzem (mit nicht gerade unwesentlichem finanziellen Aufwand) einen neuen PC zusammengestellt und muss nun feststellen das dieser recht laut ist.
Ich habe im Netz gelesen das das Gehäuse ein kleines Airflow Problem hat und das es zu Geräuschen kommen kann wenn zu viel geblasen oder zu wenig gesaugt wird.

Nun habe ich mir überlegt wie man das Ganze messen könnte und wollte einen Barometer Sensor in das Gehäuse setzen.

Der Gedanke ist wenn der Druck fällt saugt er zu viel wenn der Druck steigt bläst er zu viel.

Ist die Überlegung soweit erstmal richtig oder bin ich da schon im Ansatz daneben?

Wir reden da von Drücken im Bereich von mmH2O oder anders gesagt unter 1mBar. (1 mmh2O ist ca 0,1mBar) Solche Drücke werden mehrfach durch Wetterbedingte Luftdruckänderungen überboten. Deshalb ist eine Absoltumessung nicht zielführend, sondern es braucht eine Differenzmessung zwischen innen und außerhalb des Gehäußes. Dies kann man mittels eines Differenzialdruckmessers machen, der aber nicht genau genug für Deine Anwendung ist und 2 Barometersensoren machen.

Soweit die Problematik zu Deinem Lösungsweg.

Jetzt meine Ideen zur Sinnhaftigkeit Deines Unterfangens.
Das Ziel der Kühlung ist es die Abwärme der PC-Komponenten abzuführen sodaß diese sich nicht überhitzen und dadurch kaputtgehen, schneller Altern oder Leistung drosseln damit die Abwärme in den größenbereich der abgeführten Wärme gelangt. Darum ist der einzig richtige Parameter die Temperatur der zu kühlenden Komponenten. Die Lautstärke der Ventilatoren ist genau der falsche Parameter um eine Kühlung zu steuern.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Steuerung der Ventilatoren in Funktion der Bauteiletemperatur. Sollte das zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis bezüglich Lautstärke führen bleibt nur der Austausch der Venilatoren / Komponenten / Gehäuse gegen solche die entweder weniger Abwärme produzieren oder leiser sind oder besser Schalldämmen.

Grüße Uwe

Naja kühlen tut er ja er macht nur mehr Krach dabei wie er müsste (glaub ich) und wenn man dem gegensteuern kann indem man zB einen Lüfter mehr verbaut um den Druckunterschied auszugleichen ist das glaub ich garnicht so sehr am Thema vorbei

Ja das ich das mit dem Außendruck als Vergleichswert arbeiten muss ist klar.

Ich glaub so n bissel reden wir aneinander vorbei.
Der drucksensor soll nicht die Lüfter steuern (das währe wirklich Quatsch)

Ich möchte mehrere lüfterstwllungen Positionen und Anzahlen testen und gucken wie verhält sich Temperatur und Lautstärke.

Und wenn der airflow gestört ist also unter oder überdruck herrscht ist das nach meinem Verständnis immer schlecht für die Kühlung da ja die Luft nicht ungestört Strömen kann

Also es soll nur ein Test-Aufbau sein um zu sehen welche Lüfter am besten passen?

Hallo,

kauf dir einfach leise Lüfter. Problem gelöst. :grin:
Grundregeln:
Je langsamer ein Lüfter dreht umso leiser ist er.
Je größer er ist umso mehr Luft kann er bei langsamer Drehzahl fördern.
Kombiniere langsam und Größe.
"Meine" Lüftermarke ist die wo vielen Leute in diversen Foren die Farbe nicht gefällt und die aus dem Nachbarland stammt.
Farbe ist mir aber völlig egal, weil man die im geschlossenen Gehäuse eh nicht sieht.

Wie Uwe schon schrub - Druck messen und danach ie Lüfterleistung anpassen ist aussen vor.

Leider schreibst Du nicht, um welches Gehäuse es sich handelt.
Und so wie Du das schreibst, gehe ich von Strömungsgeräuschen aus.
Das bekommst Du nicht weg, wenn Die Kühlleistung erhalten bleiben soll.

Es gibt Geräuschabsorberplatten, die können müssen aber nicht helfen.
Das Problem ist aus PC-Netzteilen mit den 80mm Lüftern auf der Rückseite bekannt.

Da hilft nur Öffnungen so zu vergrössern, das der Luftstrom ungebremst durch kann. Bei Lüftern, die mehr in das Gehäuse einblasen als an anderer Stelle rauskann, kommt es zum hörbaren "abpfeifen" durch Spalten und Ritze an den Gehäuseseiten, was dann auch zum schwingen eben dieser Bleche führen kann.

Im Gehäuse selbst hilft sehr viel Ordnung. Kabel als Baum binden!

Es gibt auch kleine Boards für den 3,5"-Schacht mit Reglern für Lüfter. Vielleicht kann Du damit erstmal austesten, was geht.
Google Bildersuche:
https://www.google.com/search?q=lüftersteuerung+3,5"&source=lnms&tbm=isch&

Viel Erfolg!

Ich würde ja erstmal im BIOS des Rechner-Mainboards sehen, ob die Lüftersteuerung nicht optmiert werden kann. Meist müssen die Dinger nicht so schnell pusten wie werksseitig eingestellt und damit hättest Du auch das Problem an der Wurzel gepackt - nämlich temperaturabhängig zu kühlen.

Habe vor Jahren mal einen c't-Bauvorschlag zusammengesetzt (an dem sitze ich jetzt) und die haben da ziemlich viel Wert drauf gelegt und einige Hinweise gegeben.

Wenn es ein Power-Gamer-Über-PC ist ("finanzieller Aufwand" riecht danach) wirst Du ihn m.E. eh' nicht wirklich leise bekommen.

Gruß Walter

Also Gehäuse ist ein be quiet Dark base 700

Lüfter sind 2x140mm Silent Wings 3
In der Front die reinblasen

Ein 140mm Silent Wing 3 im Deckel unter den Lüftungsschlitzen der raussaugt

Und

Ein 140mm Silent Wing 3 in der Rückblende der raussaugt

Netzteil ist ein corsair hx750 mit 135mm Lüfter

E

Die lüftersteuerung passt soweit ich das beurteilen kann sind alles pwm Lüfter die über das Board temperaturabhängig gesteuert werden habe die Kurve auch mal versucht abzuflachen dann wird’s zwar leise aber auch über 80 grad beim stressen der cpu

Hi

Naja - Wer pfurzen soll, muß fressen dürfen.
Bei 80° wird's wohl kein AMD mehr sein - ein INTEL taktet, meiner Information nach, runter - der AMD stirbt halt bei Ausführung Seiner Pflicht - wie ein Mann :slight_smile:

So wie Sich Das liest, bekommst Du die Wärme nicht vom CPU-Kühler weg - vll. den Luftstrom dort dran vorbei leiten?

MfG

Ohne Dir nahe treten zu wollen:
Das Gehäuse ist das hier?

Wenn ich die Gehäusebauform sehe, kommen mir da erhebliche Zweifel.
Wo soll denn der Luftstrom hin?
Vorne zu und nur über Umwege?

Aus dem Werbetext:

  • Zwei […] Lüfter
  • […]Lüftersteuerung umstellbar zwischen Silence- und Performance-Mode

Gleichzeitig spricht die Werbung von:

“[…] Performance-Mode aktiviert, erzielen die Lüfter beeindruckende 1.600rpm.”
Und später:
“bietet Platz für bis zu sieben zusätzliche Lüfter”
Ah ja.
Ich habe nirgend eine Angabe zur tatsächlichen Leistung in m³/h gefunden.

Und wenn man die Suchmaschine seiner Wahl anwirft kommt irgendwann:
Die beiden vormontierten SilentWings 3-Lüfter sorgen bereits wahlweise für solide Kühlleistungen oder eine sehr geringe Lautstärke.

Also entweder oder.
Du hast Dich für entweder entschieden.

postmaster-ino:
Bei 80° wird's wohl kein AMD mehr sein - ein INTEL taktet, meiner Information nach, runter - der AMD stirbt halt bei Ausführung Seiner Pflicht - wie ein Mann :slight_smile:

Sehr sehr alte Information. Auch AMD hat ein Thermal Throttling integriert. Geht gar nicht anders. Egal ob CPU oder SoC, alle nutzen ihr thermisches Budget voll aus. Bei APUs wird je nach Anforderung zwischen iGPU und CPU unterschieden und das eine oder andere Throttling aktivert, damit die jeweils andere Einheit höher takten bzw. länger höher takten kann. Das alles kann je nach Anforderung in Sekundenbruchteilen abwechseln.

Mathrim:
Also Gehäuse ist ein be quiet Dark base 700

Lüfter sind 2x140mm Silent Wings 3
In der Front die reinblasen

Ein 140mm Silent Wing 3 im Deckel unter den Lüftungsschlitzen der raussaugt

Und

Ein 140mm Silent Wing 3 in der Rückblende der raussaugt

Netzteil ist ein corsair hx750 mit 135mm Lüfter

E

Und wo sind die Ventillatoren der CPU und der Videokarte?
Grüße Uwe

uwefed:
Und wo sind die Ventillatoren der CPU und der Videokarte?

Und wann kommt der Arduino ins Spiel? :grin:

Hallo,

du dokerst an der falschen Baustelle. Das Gehäuse mit je 2x140 Lüftern kann kein grundlegendes Lüftungsproblem haben. Im Normalfall sind vorn und hinten je ein Lüfter ausreichend. Meistens reicht auch nur der hintere Lüfter. Da hier noch viele Informationen fehlen und das kein PC Forum ist, nur soviel.
Kontrolliere die CPU Kühlermontage. Kontrolliere das Bios auf Defaulteinstellungen, kein XMP Profil o.ä.. Mach ggf. ein Biosupdate und setze erneut alles auf Default. Empfehlen kann ich dir https://netz-treff.de und liste dort deine gesamte Hardware auf. Soll nicht bedeuten das ich dich hier verjagen möchte.

Edit: falls dein RAM doch das XMP Profil benötigen sollte, tja, dann haste schon einmal keine guten Voraussetzungen für einen leisen Rechner.

Doc_Arduino:
Soll nicht bedeuten das ich dich hier verjagen möchte.

Nur daß dort Du mehr Hilfe für's Problem bekommst.
Grüße Uwe

So, hat ein wenig gedauert aber ich habe ein Ergebnis. Wenn CPU und Graka am ausrasten sind und alle Gehäuselüfter auf 100% drehen erreiche ich einen Überdruck im Gehäuse von 26 hPa. Das ist glaub ich so gut wie nichts oder?

26hPa sind 26mbar.
Für das Gehäuse und Axiallüfter ist das schon was.
Grüße Uwe

......wenn du immernoch wissen willst ob in dem Gehäuse Unter- oder Überdruck herrscht, dann mach einfach mal folgendes:

Einen Schlauch mit Wasser füllen und ein Ende im Gehäuse und das andere Ende außerhalb des Gehäuses platzieren.

So kannst du ganz schnell minimale Druckdifferenzen anhand der Wasserspiegelhöhe feststellen.

Lieben Gruß,
Chris