Druckregelung mit ein und Auslassventil

Es ist ein Fahrwerk. Keinen Plan of ein 1:18 Modell oder ein Custom Showcar. Und ich kenne Customcars die mittels Druckluft springen. Da hast du natürlich enorme Schwingungen.

Ist also aus den vorhandenen Daten schwer zu sagen ob man Pendeln berücksichtigen muss oder nicht. Kommt eben stark drauf an, wie schnell die Luft eingefüllt wird und wie groß die Geschwindigkeit wird mit der sich dann etwas bewegt. Oder ob garkeine bewegung aufkommt und die Gassäule nur im Kolben pendelt.

Wir hatten im Labor mal einen Typen für EMV-Prüfungen, der hatte Luftdrucksensoren gebaut. Damit konnte er Messen in welcher Höhe sein Gürtel ist. Boden legen, kalibrieren, Hochheben ablesen. Luftdruckänderungen von 0,01pascal mit 10.000 Abfragen/sec. Arduino fragt locker auch 1000x/sec ab. So schnell ist der AD-Wandler. Und ein Kolben mit 30cm Länge und ca 100m/s Luftgeschwindigkeit beim Einblasen hat einen Rückpendler bei ca 3ms. Fürs Hirn ist das keine erfassbare Zeit, selbst ein Zeigerinstrument kann das nicht mehr anzeigen, wegen der Masseträgheit seiner Zeiger. Aber Drucksensoren auf Piezobasis haben Grenzfrequenzen im hohen Megahertzbereich. Die zeigen also solche Pendelbewegungen an und man wertet sie aus. Wie das Tastenprellen, das zu mehrfacher Auslösung führt und sich eigentlich im bereich <1 ms abspielt.

Aber...ich habe keine Daten über den Aufbau, den Sensor, die Einströmgeschwindigkeit um zu sagen ob man pendeln berücksichtigen muss. Da es aber nur ein Problem macht wenn man es NICHT entprellt, weise ich eben drauf hin. Und wenn später mal alles funktioniert, kann man es testweise aus dem Code rausnehmen und schauen was passiert. Dann weis man es genauer.