Druckregelung mit ein und Auslassventil

Die schnellste Regelung ist 2 Punkt. Aber sie ist nicht sehr genau, vorallem wenn eine trägheit zwischen Aktor und Sensor ist. Also zb Zwischen Heizung und Temperaturänderung. Bei Pneumatik dürfte das aber sehr schnell einander folgen, also eher typisch 1ms zwischen Ventil auf und Druckänderung.

Dann ist ein PID untauglich. Er würde ja den Druckanstieg kalkulieren und etwas früher abschalten, weil sich danach noch Druck aufbaut...was aber real garnicht hinkommt. Somit würde er früher oder später doch ein 2 Punkt Schaltverhalten an den Tag legen. Aber eher später und derweilen dich nerven, weil du mehrmals Druck rauf und runter musst bis der PID gelernt hat das es nichts zu regeln gibt.

Nur wenn du bei sagen wir 2 Bar abschaltest und dann durch Reaktionsverzögerung 2,1 bar drin hast wäre eine Möglichkeit.

Hysterese ist eher Feintuning im laufenden Betrieb. Wann genau änderst du den Luftdruck. Im Stand ohne weitere Bewegung? Dann musst schauen ob der Druck pendelt. Dazu würde ich mir seriell den Druck anzeigen lassen so schnell es geht und nach dem Abschalten schauen ob er sich noch rauf oder runter bewegt. Dieses Nachpendeln des Drucks musst du über dei Hysterese ausgleichen, sie also größer machen. Täusch dich da mal nicht in der Anzeigeauflösung solcher Druckwandler.

Ohne genaue Details ist es schwer dir eine fundierte Aussage zur Hysterese zu machen. Aber auch wenn, ist das allenfalls ein grober Schätzwert und du musst den dann anpassen durch Versuche.