Hallo in die Runde.
Bin auf dem Gebiet MOSFET noch grün hinter den Ohren.
Diese Seite hier: Hat es mir zumidnest etwas verständlicher gemacht.
Ziel ist es den Atmega Chip (z.B. 328P) mit 5V von der "Arbeits-Seite" zu speisen und ebenfalls vom USB UART CP2102, wenn die "Arbeits-Seite" keine Saft gibt. Damit der Atmega für Updates versorgt wird, ohne am ganzen System zu sein.
Da der USB +5V nur durch gehen darf, wenn von anderer Seite nix anliegt, dachte ich mir, ob man das mit einem MOSFET lösen kann.
Entsprechend habe ich folgende Schaltung erstellt. Ist das so möglich?
Oder kriege ich da direkt ein Problem wegen der Rückwärtsspannung?
Ja, das sind auch meine ersten Versuche mit KiCAD 
Hallo,
du hast Gate und Source kurzgeschlossen, dass bedeutet der Mosfet schaltet nicht.
Schau dir einmal zum Bsp. den Schaltplan vom Uno an und darin genauer den Teil mit T1.
Hallo,
kleine Hilfestellung zum Uno Schaltplan und dessen Spannungsquellenauswahl.
Wenn an VIN keine Spannung anliegt, dann hat der Ausgang vom Komparator U5A Massepegel. Daraus folgt das auch das Gate vom T1 Masseniveau hat. Das bedeutet T1 ist leitend, was bedeutet die Schaltung wird von USB versorgt.
Liegt dagegen an VIN eine Spannnung an, dann hat der Komparatorausgang 5V. Wenn Gate und Source gleiches Spannungsniveau haben sperrt T1, klemmt damit USB ab. Dann kommen die 5V vom Spannungsregler U1.
Das Wirkprinzip kannste dir zu Nutze machen. Wenn es ganz einfach sein soll und man mit Spannungsverlusten kein Problem hat, könnte man 2 Schottkydioden verwenden statt einer Mosfetschaltung.
ok vom uno das schema habe ich hier gefunden:
Also wenn ich mir das vom uno ansehe, dann ist +5V von USB am Drain.
Brauche ich den Komperator, oder kann ich auch mit einem Pulldown Widerstand am Gate arbeiten?
Und zur Vollständigkeit, Source ist dann der Atmega.
Mit Diode (S4 SOD123) hatte ich schon probiert, da hat der Atmega leichte Schwierigkeiten den EEPROM zu schreiben. Habe einen etwas anpassten bootloader, der EEPROM liest und schreibt. Vllt. weils ein 2560 ist.
edit:
ok, ich glaube ich habe es noch nicht geschnallt...
Hallo,
den Komparator benötigt man nicht zwingend, wenn man die Spannungspegel auch ohne sicherstellen kann. Pulldown am Gate geht auch. Nimm ein Steckbrett oder Lochraster, bau die kleine Schaltung auf, teste und messe. Das bringt Aha Erlebnisse und merkt sich besser. Um das Wirkprinzip am Mosfet zu verstehen muss man wissen welche Spannungspegel bzw. Differenzen an welchen Anschluss welche Wirkung haben.
Beantworte dir 2 Fragen.
Was bewirkt ein Pulldown am Gate beim P-Channel?
Was bewirkt ein Pullup zu Source am Gate beim P-Channel?
In beiden Fällen wird am Gate keine zusätzliche Spannung angelegt. Es geht nur um den Zustand vom Mosfet in beiden Fällen.
Teile sind noch in Bestellung/Lieferung.
Mir kam gerade eine Idee, da ich ein Steuerpin habe, der einen Spannungsregler enabled, könnte ich den Pin ja auch an Gate anschließen, weil der 5V hat.
Würde dann so aussehen.:
Hallo,
wenn der Spannungspegel für Enabled die richtige Logik hat zum umschalten, dann klappt das. Deswegen obige 2 Fragen für dich und an dich. Ob du die Enable Signalquelle vor kurzzeitiger Überlast schützen musst kommt auf die Quelle drauf an.
Im Grunde kannste das mit Enable auch weglassen. Da deine Vout auch 5V sind, kannste diese an Gate und an Source klemmen.
Ich würde aber in allen Fällen noch eine Schutzdiode über den Spannungsregler legen, dass fehlt zwar im Arduino Schaltplan und Board, hilft aber vor zu hoher Rückwärtsspannung und schützt jeden Regler vorm kaputt gehen.
Du meinst am Spannungsregler vor Vin noch eine Sperrdiode?
Wegen Vout Source und Gate zu verbinden, ist das dann nicht eine Art Rückkopplung, wenn nur USB den Saft gibt. Würde es sich dann selbst sperren, oder?
Hallo,
direkt am Spannungsregler zwischen In und Out eine Diode. In Kathode und Out Anode.
Wegen Selbstsperrung > stimmt. Denkfehler meinerseits. Die Gatespannung muss unabhängig sein.