Durchflußsensor eines KVA mit Arduino auslesen

Servus!

Ich möchte bei meinen Kaffeevollautomaten die Durchlußmenge des Wassers mit dem Arduino seperat erfassen. Eingebaut ist ein spezieller Digmesa Flow Sensor mit integriertem 10K Pull-Up Widerstand. Bei einem kurzen Test lief es schon mal gut - am Sensor Signal abgegriffen, Masse verbunden. Nur ist es wohl für den Arduino nicht so gut wenn er mit einer 5V-Fremdspannung dauerhaft am Eingang penetriert wird. Da der Arduino mit eigener Stromversorgung läuft und laufen muss, muss der Eingang bei ausgeschalteter Maschine entsprechend auf ein Pegel definierten gezogen werden.

Die Frage/n: Wie lege ich den Pegel bei ausgeschalteter Maschine? Oder gibt es andere/bessere Möglichkeiten?

Optokoppler?

Joa, klingt eigentlich plausibel. Hab zum dektieren des EIN-Zustands auch einen Optokoppler ( wenn auch nur ein Eigenbau mit Fototransistor und LED) konstruiert, weil gerade nix anderes zur Hand war. Aber jetzt gönne ich mir dann gleich zwei richtige Optokoppler, schaut besser aus und ist platzsparender.

Geht halt nicht gut bei Analog-Signalen.

Für Analogsignale eignet sich der IL300 als Analog-Opto-Koppler wobei hier dann Schaltungsaufwand getrieben werden muss.


Funktioniert ich habe mit desem Dinegn auf der Highside einer Heizung Strom gemessen um darüber die Temperatur auszurechnen.

Gruß
DerDani

Ich würde tippen, der Durchflussmesser gibt Pulse aus.
Wenn dem so ist, dann ist ein Optokoppler die erste Wahl.

Klaus_ww:
Ich würde tippen, der Durchflussmesser gibt Pulse aus.
Wenn dem so ist, dann ist ein Optokoppler die erste Wahl.

Jep, es werden Pulse ausgegeben. Meine Wahl würde auf einen CNY17/III fallen.

Dürfte ziemlich egal sein.
Evtl. einen mit eingebautem Schmitt-Trigger, wer weiß wie das Signal aussieht ...

Nur ist es wohl für den Arduino nicht so gut wenn er mit einer 5V-Fremdspannung dauerhaft am Eingang penetriert wird.

Ich glaube nicht daß der Arduino irgendwas hineingesteckt bekommt. :wink: :wink:

Dem Arduino ist es völlig egal ob er 5 V von seiner Stromquelle bekommt oder 5V von irgend einer anderen Spannungsquelle. Hauptsache die Massen sind verbunden und es sind wirklich 5V und nicht mehr. Durch den 10kOhm Pullup-Widerstand ist es auch kein Problem wenn er 5V bekommt während er keine Versorgungsspannung hat.

Bei ausgeschalteter Kaffee-Maschiene müßte der Pullupwiderstand den Arduino-Eingang auf Masse halten da dann die 5V Versorgung auf Massepotential liegen.

Ein Optokoppler schadet nicht, ist aber nicht notwendig.

Zur Sicherheit kannst Du zwischen Sensor und Eingangspinn einen 10Kohm Widerstand schalten und eine 4,7V Z-Diode zwischen Eingang und Masse.

Grüße Uwe

uwefed:
Bei ausgeschalteter Kaffee-Maschiene müßte der Pullupwiderstand den Arduino-Eingang auf Masse halten da dann die 5V Versorgung auf Massepotential liegen.

Maschinenseitig liegt da kein Massepotential an, da komplett vom netz getrennt ist. Der Eingang am Arduino erkennt dann sporadisch Phantomwerte - weil offen.

uwefed:
Ein Optokoppler schadet nicht, ist aber nicht notwendig.

Ist nun bestellt und sehe ich mal als Einstieg in die Familie der OK's. Dazu kann ich die Werte mit/ohne Ok vergleichen.

uwefed:
Zur Sicherheit kannst Du zwischen Sensor und Eingangspinn einen 10Kohm Widerstand schalten und eine 4,7V Z-Diode zwischen Eingang und Masse.

Hab ich nicht da, und Bestellung ist schon weg. Hab nur Diode des Typs 1N4148 zur Hand. Ginge die auch? Anschliessen mit Kathode an Masse?

Ohne Masse der Kaffeemaschine bzw dem Sensors wird das nicht funktionieren, du brauchst einen Bezugswert.

Was Uwe meint ist einer Zener Diode. Diese wird in Sperrrichtung betrieben und "bricht" bei der angegebenen Spannung(4,7V) durch, heißt sie wird dann sehr schnell leitend.

Gruß

Wenn Du 7 1N4148 in Durchlaßrichtung in Serie schaltest hast Du auch ca 5V.

Du mußt die Masse der 5V der Kaffeemaschine mit der Masse des Arduino zusammenschalten, sonst wird das nichts. Du wirst immer Störungen haben.

Grüße Uwe

Ja die Masse von der Maschine ist mit der vom Arduino verbunden. Momentaner Stand ist, dass es im Prinzip funktioniert. Das Signal wird direkt vom Sensor gelesen, und auch nur wenn die Maschine AN ist und somit die Masse seitens der Maschine auch vorhanden ist.

Aber: Nun hab ich ein seltsames Verhalten bei der Erfassung des Signal wenn Arduino-seitig ein Lüfter per Mosfet geregelt wird. Sprich das Signal ohne Mosfet liegt bei ca 11 Impulsen, mit Mosfet steigen die Impulse auf ca 70 an.

Angeschlossen ist der Mosfet (IRL IZ 44N) an Pin 9, gefolgt von einem 180 Ohm Widerstand der dann an das Gate geht. Zwischen dem 180 Ohm und Gate ist ein 10K Widerstand der nach Masse geht. Letzteres auch ohne probiert, keine Änderung. Der PWM-Timer 2 ist auf 0x01 gesetzt.

Was ist da los?

Kann dir ohne Schaltbild niemand weiterhelfen, evtl reicht deine Stromversorgung nicht aus.

Gruß

Die Stromversorgung ist ausreichend dimensioniert würde ich meinen. Auf die schnelle grob umrissen. 12V 1A Netzteil, Pololu 5V 600mA Step-Down Spannungsregler D24V6F5, DHT22 Sensor, Relais das nur zum Einschalten angesteuert (<20mA Steuerstrom) wird, 12V gehen direkt an den Lüfter.

Kann da vielleicht etwas ausmachen wenn die Zinn-Leiterbahnen und Kabel...von Durchfluss-Sensor zu D2, D9 zum Mosfet, 12V vom Lüfter....auf der Lochrasterplatine direkt beieinander liegen und Störeinflüsse entstehen?

Die Sache mit dem seltsamen Werten hat sich erledigt. Es lag an der gepulsten Leitung. Wenn die sich zu nahe kommen kommen mal mehr mal weniger zu hohe Werte bei raus. Nun wurde das Kabel vom Sensor seperat zugeführt, und schon stimmen die Werte mit der tatsächlich bezogenen Wassermenge überein.