Ein-/Ausschalt-Stoerimpulse

Kennt jemand das Problem? Bei Einschalten der Nachttischlampe (besonders bei Halogenlampe mit Transformator-Einheit und sogar auch bei einer normalen Gluehlampe) macht sich ein Stoerimpuls an der gemeinsamen Mehrsteckerleiste bemerkbar, so dass der Arduino reagiert. (Sogar mit einem an der Steckeleiste angeschlossenen Analogmeter kann man sehen, wie sich die Nadel bei Ein-/Ausschalten der Lampe bewegt.) Zur Spannungsversorgung des Arduino UNO wird ein 12-V-Netzadapter, wie er ueblicherweise fuer PCs Verwendung findet, mit nachfolgendem Spannungsreglerteil (12 V auf 8 V) verwendet. Auch ein Kondensator von ca. 5000 uF hat nichts genutzt. Die einzige Loesung bisher war, die Nachttischlampe an einer anderen Wandsteckdose anzuschliessen. Anscheinend bin ich wieder mal der Einzige, der so ein Problem hat, oder ist da doch noch jemand? MFG Gerhard

Nein, das Problem hab ich auch. Macht sich so stark bemerkbar, dass sich der Chip aufhängt. Muss ich dann jedesmal resetten.

Wäre auch für mich interessant was da hilft.

MfG

Eine Glüh bzw Halogenlampe produziert keine Elektromagnetischen Störungen. Das einzige was sie macht ist im kalten Zustand einen niedrigen Widerstand zu haben und darum im Einschaltmoment einen hohen Strom zu ziehen. Ich tippe da eher an einen relativ hohen Widestand der Zuleitung. Kontrolliere mal den Schukostecker der Mehrfachsteckdose oder den Schalter. Hast Du das gleiche Problem wenn Du die Lampe und den Arduino an der Mehrfachsteckdose an einer anderen Wandsteckdose anschließt oder eine andere Mehrfachsteckdose verwendest? Grüße Uwe

prellen des schalters?

gerade diese schnurschalter schalten sehr 'unsauber'

Grüsse

Hab hier auch so eine Schreibtischlampe an der selbern Verteilersteckdose: die beeinflusst den Dino absolut nicht. Allerdings hab ich ein Steckernetzteil, was angeblich ein "Schaltnetzteil" sein soll- bin mir da aber nicht sicher, teuer war das Ding nicht eben...

Schaltnetzteile erkennt man am geringen Gewicht. und am großen Eingangspannungsbereich ( meist 87 bis 267 V) während ein Trafonetzteil gerade mal 5% Eingangsspannungsbereich hat. Grüße Uwe

Die Probleme habe ich selber nicht mehr. Ich habe änliche Probleme gehabt, welche aber nicht in Verbindung mit dem Arduino waren. Es ging damals hauptsächlich um Audio anlagen.

Ein Elko hilft dir vermutlich beim Problem nicht. Wie du auch bereits festgestellt hast.Die Frage, wo hast du den Angeschlossen.

Ich bin sowie so kein Freund von Mehrfachsteckdosen, welche in den meisten Fällen sogar nicht einmal so erlaubt sind. Aber ab und zu hat man meist keine andere Wahl.

Was dir evtl. aber hilft sind Steckdosen mit entsprechenden Endstörfiltern oder ein anderes Netzteil.

Am PC Arbeitsplatz hab ich seit jeher eine geschützte Steckdosenleisten Über/Unterspannungsschutz. Davor ist ein Devola LAN Adpater als Netzfilter geschaltet. Mit dem Arduino sleber damit noch keine Probleme gehabt.

Uwe hat es eigentlich auch bereits auf dem Punkt gebracht. Störungen von Halogen und normalen Glühlampen sind mehr oder weniger auszuschließen, da der Leiter im kalten Zustand einen realtiv geringen Wiederstand hat, der sich aber im Laufe des Aufheizeprozesses anpasst.

Was aber denoch sein kann, dass dein Halogenlämpchen hinter einem SChaltgerät sitzt (Halogenlampe 36(?) V?)

@Uwe: dann scheint es wirklich ein Schaltnetzteil zu sein.
Ist in nem Steckergehäuse, daher “passen” nur 220V rein, aber leicht ist das Ding: Ansmann APS.
Ist so ein Universalnetzteilchen, wo man diverse Stecker an den Ausgang machen kann und etliche Ausgangsspannungen einstellen.
Preiswert(ich glaub, es kam um nen Zehner) und zum basteln bzw. für den Dino gar nicht so übel.

Hai! Da bin ich wieder.
Danke allen fuer die aufschlussreichen Bemerkungen.
Ja, das Problem scheint in der Tat der hohe Widerstand zu sein, durch den die Spannung an der Mehrsteckdose kurzzeitig sinkt und sich bis hin zum Arduino bemerkbar macht. (Wenn der Arduino zurueckgesetzt wuerde, waere es kein Problem, aber er bleibt eben haengen…) Anfangs hatte ich zur Stromversorgung des Arduino ein kleines USB-Netzteil verwendet. Und da das Problem sehr oft auftauchte, dieses Teil durch einen Spannungsregler ersetzt, der die 12V vom “Hauptnetzteil” der Anlage auf 8 V runterregelt, um damit den Arduino ueber seine DC-Buchse zu versorgen (Spannungsregler-Platine für LM 317-T Ausgangsspannung 1.2 - 32 V/DC von Conrad) . Ich war total ueberzeugt, dass ich damit das Prolem loese, aber denkste! Gefuehlsmaessig meine ich aber, dass das Stoerimpuls-Problem geringer geworden ist, denn ich muss jetzt schon oft die Lampe ein- und ausschalten, bis es wieder mal auftaucht. Ich verstehe nicht, dass so ein handelsueblicher PC-Netzadapter solch eine Stoerung nicht ausgleichen kann.
Mit “Steckdosen mit entsprechenden Endstörfiltern” koennte ich es auch mal versuchen, aber ich denke doch, dass es auch so gehen muss, denn ich schliesse ja auch meinen PC an einer beliebigen Steckdose an, und so soll es auch mit der Anlage moeglich sein. “Ein anderes Netzteil” werde ich ausprobieren. Die Halogenlampe ist uebrigens eine “Schreibtischleuchte Salsa, G08048/05 Brilliant”. Der Netzadapter ist in der Tat einer mit “großem Eingangspannungsbereich”.
Sobald ich Gelegenheit habe, das Problem weiter zu untersuchen und “die Loesung” habe, melde ich mich wieder.
Bis dann…

Hai, alle miteinander! Das Problem mit dem Stoerimpuls ist geloest. Es liegt nicht an der Stromversorgung, sondern an einem softwaremaessig aktivierten Pullup-Widerstand. An einem Digital-Pin ist ein Taster zum Ruecksetzen der Anlage angeschlossen, und der interne Pullup-Widerstand ist mit "digitalWrite (StoppTastePin, HIGH)" aktiviert:

Nachdem ich statt der Aktivierung des internen Pullup-Widerstands an diesen Pin einen (externen) 10-KOhm-Widerstand angeloetet und mit +5V verbunden hatte, trat die Stoerung nicht mehr auf.

Ein gutes neues Jahr! Gerhard