Elektronikfrage bzgl. Spannungsversorgung(en)

Hallo zusammen,

anbei eine kleine Skizze meiner Überlegung:


Nun meine Frage: Ist diese Verschaltung so möglich / sinnvoll, oder habe ich irgendwas nicht bedacht - speziell bei der Verwendung der Kondensatoren und / oder der Reihenschaltung der Festspannungsregler?
Vielen Dank für eure Unterstützung :slight_smile:

Greetz IRCox

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möglich ja.
Sinnvoll bezweifle ich.
Linearregler verheizen Leistung.
Nimm einen Step Down Wandler von 24V auf 5V.
Wen du den Arduino mit 7,5 V betreiben willst, dann eben ein zweiter Step Down Wandler.

Hallo,

das die Linearregler entsprechend Leistung verbraten (und auch gekühlt werden wollen) ist mir schon klar, aber nehmen wir einfach mal für Spass an die Verwendung sei eine Vorgabe... kommen sich speziell C5 und C1 nicht in die Quere?

Warum sollten die Kondensatoren sich in die Quere kommen ?
Jeder hat seine Daseinsberechtigung.
Der Elko zu Siebung bzw. um Spannungseinbrüche zu unterbinden. Der kleinere, meist Keramik, um HF-Störungen zu unterbinden und Schwingneigungen zu verhindern.

Nur wozu brauchst du für I2C eine zusätzliche Versorgung ?

Vielen Dank für die Antwort :slight_smile:
An den I2C kommen 5 LCD-Anzeigemodule und da wollte ich den internen Regler des Nano nicht über alle Maße belasten, deshalb quasi noch mal "seperat" die 5V.

Ok, mein Tipp wäre hier auch, für alles, Arduino und LCD einen 5Volt Stepdown und damit alles betreiben.

Wenn ich diese 5V vom StepDown dann an den 5V-Pin des (ChinaClone-) Nano anschließe, bekomme ich dann u.U. nicht ein Problem wenn gleichzeitig Spannung vom USB-Port aufgeschaltet wird?

Wieso musst du gleichzeitig auch den USB-Port anschließen ?

Und ja, beides darfst du nicht gleichzeitig anschließen.
Entweder betreiben oder programmieren.

Du kannst dir aber für diese Verwendung ein spezielles USB-Kabel anfertigen, bei dem das 5Volt-Kabel durchgetrennt ist.

Weil das Ganze unter'm Strich eine Projektplatine für Auszubildende werden soll und zum Debuggen der Projekte eine direkte Anbindung an die Hardware sicherlich nicht verkehrt ist :wink:
Deshalb ja auch meine (ursprüngliche) Idee mit den Linearreglern, da kann nix verstellt werden und bei der 9V-Versorgung über Vin "sollte" es ja auch beim USB-Anschluss keine Probleme geben. Mit dem Thema bin ich noch nicht fertig :slight_smile: ... die 5V vom USB kappen hatte ich auch schon gelesen, aber so elegant find' ich das jetzt auch nicht.
Anyway, gibt's eine Empfehlung für'n passendes StepDown-Modul, welches auch ohne große Mucken auf 'ne Platine - dessen Layout ich gerade erstelle - passt? Im Netz bin ich über die Typen "XM1284" und "LM2596S" gestolpert, da gehen die Meinungen z.T. sehr weit auseinander - habt ihr damit Erfahrungen oder gibt's andere Alternativen?

Am I2C 5V Ausgang passende Schottky Diode, danach beeisen sich die Hunde nicht.
Haste C1, 7809, C2 gespart. C3 und C4 so nah am IC setzen wie geht.
Wurde schon in anderen Foren drüber diskutiert.
Grüße
Bernhard

Vorab:
Die Schaltung aus #1 ist ok.
ICH trenne auch regelmässig die Versorgung der Perepherie vom Board.
Und das ist gut so.

Es gibt ggfls. ein Phänomen, wenn das Board sich parasitär aus dem i2C ernährt - ist aber bei Dir nicht gegeben, da Du VIN aus der Quelle speist, die auch I2C versorgt.

Und genau da müsstest Du die 5V-Leitung am USB trennen.
Manche machen das mit Kabel. Wenn das in einer Einrichtung genutzt wird, kannst Du nicht ausschliessen, das jemand ein "falsches" USB-Kabel ansteckt. Also müsstest auf dem Board die 5V trennen.

Es gibt beim UNO einen PAD, der den USB-GND vom Rest trennt.

Findest Du in Koordinate E 2
Das geht.
Sowas gibt es auch beim Mega.

Damit bist Du dann aber auf externe Versorgung angewiesen. Oder Lötbrücke.

Wenn Du kannst: zwei Step-Down.
Nicht nacheinander, sondern parallel.

Naja, ob dir das in dein Projekt passt, musst du entscheiden.
Wir können nur Tipps geben, die du selbst bewerten kannst.

Wenn du allerdings eine Platine selbst entwerfen willst, kannst du die Plus-Leitung darauf ja trennen bzw. nicht zusammenfügen.
Mit dem Stepdown mit einem LM2596S habe ich bisher nur gute erfahrungen sammeln können.

Vielen Dank für eure Antworten, Tipps & Meinungen :slight_smile:
Ich hab' gerade noch ein bisserl im Netz gewühlt und bin auf sehr kompakte StepDowns gestoßen, die a) ohne große Probleme noch Platz auf dem Board finden würden und b) sich über Lötbrücken auf der Rückseite der Platine auf feste Ausgangsspannungen (z.B. 5V / 9V) einstellen lassen, also auch keine "Gefahr" der Azubi-Manipulation :smiley:
Jetzt nochmal kurz zum Mitschreiben: Zwei von diesen StepDowns parallel (9V an Vin, 5V zur I2C-Versorgung) und dann klappt's mit'm USB-Port beim Nano auch ohne Auftrennen der USB-5V-Schiene - soweit korrekt? :sunglasses:

Wenn Du bis Sonntag Zeit hast, zeig ich ein Foto von einem solchen funktionierendem Aufbau.

Gern... aber hab' ich das denn jetzt trotzdem so richtig verstanden?
Prinzipiell soll ja der "Parallelbetrieb" von USB und externer Versorgung über Vin funktionieren, das war ja die ganze Zeit mein Grundgedanke mit den 9V am Vin.

Ja.

Herzallerliebst... vielen Dank :slight_smile:

Ich möchte hier nur anmerken, das gezeigte Schaltungsbeispiel in Post #11 ist von einem Uno und muss nicht mit einem Nano Clone übereinstimmen, den du verwendest. Die meisten Clone sind sehr spartanisch ausgestattet und da funktioniert die parallele Beschaltung nicht.
Damit erzeugst du meist nur Rauch.

Beschaffe dir eine Schaltung deines Nano und wir sehen weiter.

Moinsen... die Clowns, die ich hier habe, verpacken das augenscheinlich: 9V via Steckernetzteil am Vin und 'ne gleichzeitige USB-Verbindung erzeugen keinen Rauch, das hab' ich im Vorfeld schon getestet :see_no_evil:
Ich hab' schon gelesen dass es bei 'nem Originalen ohne Probleme funktioniert, es bei den Clones aber von der Tagesform der jeweiligen Produktionsstätte abhängt - und da hab' ich bis dato wohl Glück gehabt. Einen Schaltplan von meiner "Version"... ein Träumchen, aber woher nehmen wenn nicht stehlen? :smiley: Ob der Hersteller das Referenzdesign jetzt 1:1 oder nur so oder so ähnlich umgesetzt hat... man weiß es nicht. Ein Blick auf die Unterseite der Platine verrät mir zumindest dass am USB-Port die Schotty-Diode sitzt, d.h. er "sollte" ja die Spannung vom Vin schon mal nicht rückwärtig Richtung Rechner schicken können - und das ist ja quasi schon die halbe Miete :smirk:

Ok, dann viel Erfolg.
Mir wäre das def. zu unsicher , erst recht, wenn andere damit arbeiten sollen.