ich bin dabei einen 3D Drucker mitzubauen und brauche dafür eine Möglichkeit Entfernungen zu messen um den Verfahrweg zu kontrollieren.
Theoretisch würde auch ein einfacher Taster reichen um den Nullpunkt zu haben und dann mittels Schrittmotor die Strecke (es gibt nur eine bewegliche Achse) sauber zu verfahren.
Dennoch würde ich gerne wissen, was ihr hier so für Ideen habt um eine gute aber bezahlbare Messung zu realisieren.
Laser fällt aufgrund der Geschwindigkeit bzw. der doch sehr Zeitkritischen erkennung eigentlich aus.
Es sei denn es gibt fertige Module die das selbst messen und die Entfernung digital oder analog ausgeben.
Es muss ingesamt etwa eine Strecke von Anfang (Null) bis Anfang + 300mm gemessen werden können.
Die Messgenauigkeit sollte im Bereich von µm liegen.
Als bezahlbare Idee hatte ich bisher triangulation und dann mittels Messbereicherweiterung und Algorithmusum die nichtlinearität zu kompensieren.
Dafür gibts ein paar Sensoren von Sharp, die ich allerdings noch nicht selbst getestet habe und daher auch nicht weiß wie zuverlässig die outputs sind.
Vielleich hat ja hier noch jemand eine Idee dazu, wie man im preislichen Bereich von bis etwa 30€ brauchbare Ergebnisse erzielen kann.
Ist alles entweder zu teuer oder zu ungenau.
Die billigste Lösung, die aber auch schon den Finanzrahmen sprengt ist ein Encoder der auf die Schrittmotorachse montiert ist.
Grüße Uwe
mal ehrlich, hast Du schon mal einen 3D Drucker mit irgendwelchen Abstandsmeßeinrichtungen gesehen? Ich nicht. Selbst Encoder habe ich noch nicht gesehen. Wobei man bei den teureren nicht so reingucken kann.
Damit man weis wo man steht zählt man die Schritte mit die man an den Schrittmotor sendet. Hat man bedenken das er Schritte verlieren könnte, baut man einen Encoder ran.
Mit Meßschieber hatten wir auch schon einen Thread im Forum. Nur muß der außerhalb sein wo Dreck anfällt. Sonst kann der sich verklemmen oder schwergängig werden und dann den Fahrweg blockieren. Ich weis nicht ob Mücke seine generell leicht schiebbar waren. Das Ding mit dem Meßschieber ist sicherlich ein schönes Lernobjekt, aber auf Grund der Mechanik halte ich das für Spielerei in der Praxis. Zudem man Längenmäßig stark eingeschränkt ist.
Das Problem ist, dass es kein gewöhnlicher 3D Drucker ist.
Dieser soll komplett ab- und aufbaubar sein und die Art wie man druckt gibt es so auch noch nicht.
Wir sind momentan auch noch am prüfen ob eine separate Messung überhaupt notwendig ist oder der Schrittmotor aussreicht.
Dafür muss man allerdings wissen, welche Alternativen, mit welchen Messgenauigkeiten und zu welchem Preis es die gibt und ob diese dann eine Verbesserung darstellen.
Der Messschieber hat nur eine Auflösung von 10µm und ist damit schon zu ungenau.
Entweder ich finde etwas, mit dem ich auf den µm genau messen kann oder die Messung wird weg gelassen und ein anderer Weg gesucht.
Wenn der schrittmotor sich blockiert weil er unterdimensioniert ist dann kannst Du sowieso nichts anderes machen als den Druck entsorgen. Jede Positionsmessung hilft Dir nichts dqa Du die Fehldistanz in keiner Weise ausgleichen oder korrigieren kannst.
Damit ein außer Schritt geratener Schrittmotor wieder anläuft, muß er gestoppt und wieder angefahren werden.
Wenn die Mechanik sauber läuft, und die Dimensionierung der Schrittmotoren incl.Treibern (Haltestrom) passt sollte ein Schrittmotor für einen 3D Drucker auch wenn es "kein gewöhnlicher 3D Drucker" ist ausreichen.
Wenn kein mechanischer Druck auf die Achsen kommt, dann funktionieren die Schrittmotoren ohne Meßsystem recht zuverlässig.
Leon333:
Das Problem ist, dass es kein gewöhnlicher 3D Drucker ist.
Dieser soll komplett ab- und aufbaubar sein und die Art wie man druckt gibt es so auch noch nicht.
Und welches Verfahrungen habt ihr entwickelt? Es gibt schon so viele unterschiedliche Verfahren, da bin ich mal gespannt. Deiner Problemstellung nach scheint der Kopf recht schwer zu sein, oder?