ESP32 - RGBW Schaltplan

Mahlzeit Forum,

villeicht nicht die passendste Frage hierfür, aber ich habe für einige RGBW Spots eine Platine mit einem ESP32 erstellt und wollte fragen ob jemand bei dem Schaltplan irgendwelche probleme sieht.

Die Spots laufen mit 12 V und ca. 0,5 A pro Farbe.

Das ganze soll nahezu 24/7 laufen.

Danke schonmal!

Mfg



Welche Aufgabe soll C10 erfüllen?

R12 und R13 ergeben einen Spannungsteiler. Wäre es nicht besser, R13 direkt an GPIO2 anzuschließen?

Ist Q4 ein P-Channel FET?
Hat der LED Spot die Strom limitierende Widerstände?

Die Mosfets sind N-Channel.
Nur das Bild ist falsch gezeichnet.

Hmm... dann vielleicht auch noch das PCB prüfen.

Würde mich auch mal interessieren, welchen Zweck die Kondensatoren am Gate erfüllen.

Die werden manchmal eingebaut um die Schaltgeschwindigkeit zu erniedrigen (EMV) --> Tiefpass. Dadurch steigt aber die Verlustleistung

ich hatte gelesen, dass Spannungsspitzen das gate zerstören könnten, da hatte ich etwas sorge bezüglich PWM, daher die Kondensatoren.

die 10k sollten als Pulldown dienen, warum ich die 220 noch reingetan habe weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr.

oh ja falsches Symbol genommen und ja der Spot ist schon fertig beschaltet.

Begrenzt den Strom, den die parasitäre Kapazität an Gate zum Umladen bei PWM benötigt.

Ja, beim Einschalten des µCs sind die GPIOs hochohmig, weshalb Gate undefiniert schalten könnte. Das verhindert aber auch ein Widerstand direkt am GPIO.

Welche Spannungsspitzen ?
Mehr wie 3,3Volt können da nicht kommen.
Es sei denn, der Controller ist degekt, selbst dann ist es unwahrscheinlich.

Und der 220 Ohm Widerstand ist ok, der verhindert eine zu große Last für den ESP32 beim Schalten der Mosfet.

Das Gate hat doch schon eine Eigenkapazität. 15nF erscheint mir schon recht viel. Gut um ein PWM Signal zu versemmeln. Gibt es bei 400 und ein paar gequetschten Hz schon EMV-Probleme? Ich denke eher nicht.

Die können vor allem den Flankenanstieg so verschleifen, dass der FET länger im linearen Bereich bleibt (also langsamer schaltet) und damit mehr Energie in Wärme umgesetzt wird. Raus damit.

Gruß Tommy

Die gibt es sogar bei 50 HZ Dimmern. Für die VDE Zulassung musst du die Normen halt einhalten. Das ist im Hobby-Bereich nicht so wichtig.

aye sir

ich hatte oft bei solchen Mosfet schaltungen gesehen, dass noch ein transisor vor geschaltet wird, um vermutlich genau das verhindern soll? Dachte mir für die "kleinen" LED Strömw brauche ich den nicht

Das hat ganz sicher andere Gründe. Mosfets werden mit Spannung gesteuert, nicht mit Strom.

Beispielsweise um MOSFETs, die an Gate eine höhere Spannung benötigen, mit kleinen Spannungen von 3,3 V satt durchzuschalten. Dein MOSFET schaltet schon bei ca. 1 V, da ist ein zusätzlicher Transistor nicht notwendig.

Oder wenn eine höhere +Spannung (größer VCC des Controllers, z.B. +12Volt) geschaltet werden muss, dann wird ein zusätzlicher Treibertransistor benötigt.

laut https://www.aosmd.com/res/datasheets/AO3400A.pdf ist Drain auf der Seite mit dem einzelnen pin.
Drain darf nicht auf Masse geschaltet werden sondern gehört auf die Last. Source gehört auf Masse.

Grüße Uwe