Frage bzgl. Stromversorgungsoptionen

Hallo Leute,

ich bin mit einem Projekt nun so weit, dass ich dieses gescheit "verpacken" möchte.
Allerdings bin ich mir unsicher bei der Spannungsversorgung.

Ich würde schon gerne ein kleines Schaltnetzteil mit verbauen.
Habe mir da ein Skynet SNP-N563 vorgestellt. Es wird über Netzstrom gefüttert und gibt 5V/8A und 3.3V/6A aus.

Die Ausgangsleistung von 60W übersteigt bei weitem dem, was ich eigentlich benötige. Desweiteren ist die Größe eines solchen SNT doch recht gross.
Nun kam ich auf die Idee eines 5V Printtrafo dem ich noch ein LD1117 zur Seite stelle um die 3.3V zu bekommen.

Allerdings bin ich unsicher, ob die Ausgangsspannung bei einem Printtrafo so sauber ist, wie bei einem SNT ist.

Ein normales Steckernetzteil (Handy-Ladegerät und dergleichen) wollte ich eigentlich ausschliessen, da diese meines Wissensstandes ohne zusätzliche Stabilisierung auch eher ungeeignet für einen im Projekt befindlichen ESP8266-01 sind.

Verbaut ist ein Arduino Mini Pro 3.3V, an dem ein paar Buttons und der ESP (am UART) angeschlossen sind. Des weiten gibts 6 LEDs des Typs WS2812. Also rein vom Leistungsbedarf sehr überschaubar. Die 5V/2A eines Handy-Laders sollten da ja vollkommen ausreichen.

Also ... was verwenden denn die Wissenden für Netzteile, die zum einen kompakt aber gleichzeitig auch eine Saubere Spannung ausspucken?

Bei einem Schaltnetzteil sollte man doch eigentlich nicht verkehrt machen oder?
Dem Printtrafo und Steckernetzteil muss ich zum einen noch einen LD1117 (oder vergleichbares) bei Seite stellen um die 3.3V zu haben und die Ausgangsspannung stabilisieren.
Diese Stabilisierung wird vorzugsweise mit einem ElKo gewährleistet, oder?

Kann ich da einen größeren ElKo an die 5V hängen und dahinter die 3.3V abzweigen oder sollte ich nach dem Spannungswandler auch einen ElKo packen?

Oha ... soviele Fragen :confused:

Dank an alle, die es bis hier geschafft haben :wink:

Ein 5 Volt Handy-Lader mit 2 A sollte das packen.
Wenn du zu der Versorgung noch einen Elko zum Glätten (der stabilisiert nicht) anlötest, ist das ok.
Der 3,3 Volt Regler (kein Spannungswandler) braucht auch Kondensatoren, sieh dir dazu das Datenblatt an.
Damit solltest du dein Projekt versorgen können.

Ich verwende ein Steckernetzteil - bei Dir reicht ein kleineres - mit StepDown Modul, da sind die SMD-Teilchen schon mit drauf.

Ein 5V Trafo ist ungeeignet, der sollte mindestens 8V haben, damit nach dem Gleichrichter noch genügend Spannung für den Regler übrigbleibt. Ohne Regler bekommt man aus 5V AC satte 7V Leerlaufspannung, die verträgt kein Arduino direkt, und zwischen den Spitzen bricht die Spannung zu weit ein.

hirnwunde:
Allerdings bin ich unsicher, ob die Ausgangsspannung bei einem Printtrafo so sauber ist, wie bei einem SNT ist.

Ein Trafo alleine reicht natürlich nicht. Danach musst du die Spannung gleichrichten und mit einem Kondensator glätten. Danach kommt erst der Spannungsregler. Wenn das richtig gemacht ist geht das problemlos. Aber bei deinen Kenntnissen solltest du lieber zu etwas fertigem greifen

Danke für die Hinweise.

Ja, das mit dem Trafo war wohl doch eher eine Schnappsidee.

Ich glaube auch, dass ich dann die Handy-Lader-Variante wähle. Hab den Breadboard-Aufbau nun seit zwei Tagen im Dauerlauf am USB2-Port hängen und dem reichen die 500mA vollkommen aus. Deswegen werd' ich zu einem schnuckliegen Ansmann greifen.

Danke nochmals!