Frequenz-Analyzer mit Wassersäulen

Hallo Leute!

Das hier ist mein erster Post im Forum.
Ich wurde von der Liquid Lifebar dazu inspiriert einen Frequenz-Analysator daraus zu bauen.
Dazu benutze ich das Spectrum Shield von Sparkfun.
Damit habe ich auch schon ein wenig herumgespielt.
Ich würde am Ende meines Projekts gerne für jede der 7 Frequenzen eine Wassersäule ähnlich wie die in dem Liquid Lifebar Projekt haben, die entsprechend die Leistung anzeigt.
Nun denke ich, dass es da Probleme geben könnte mit der Trägheit des Wassers.
Wenn ich aber die Plexiglas/PVC-Rohre im Durchmesser verkleiner und trotzdem einen starken Linearen Aktuator benutze, müsse das Wasser ja viel schneller in die Säule gehen bei kleinen Bewegungen des AKtuators. Ist der Durchmesser aber zu klein, würde das Wasser aufgrund des Kapillareffekts aber gar nicht mehr sinken bzw. nur noch ganz langsam absinken.
Da ich mich in Hydrodynamik aber nicht so richtig auskenne, weiß ich nicht wie ich da herangehen soll. Vor Allem sind 7 solche Aktuatoren ja auch nicht ganz billig auch wenn ich natürlich erstmal nur einen bauen würde.
Hättet Ihr eine alternative und bezahlbare Idee, wie man das realisieren könnte oder kann jemand sagen, ob dass auch mit schwächeren Aktuatoren klappt und wie ich herausfinde, welchen ich dann brauche? Ich würde die Säulen schon gerne so 50 -100 cm hoch haben.

Vielen Dank schonmal im Voraus und einen schönen Sonntag noch :slight_smile:

LG,

noLimits

Ich kann Dir da leider nicht konkret helfen, aber befürchte Du hast Recht mit der Trägheit. Kommt natürlich auf das Audiosignal an, aber wenn sich nix tut ist's ja auch langweilig.

Das Volumen zu verkleinern ist zumindest mal eine gute Richtung. Keine Ahnung was diese Aktuatoren kosten, ich würde es einfach mal mit einem versuchen. Kann man ja zur Not noch andere lustige Sachen draus machen.

Hier beobachte ich jedenfalls mal mit.

Hallo Klaus!

Danke für deine schnelle Antwort.

Also der dort verwendete kostet ca. 120€ + Motor Controller 50 €.. das ist zu viel als Student :smiley:

Ich hoffe, jemand kann mir da noch helfen.

hi,

wonach sucht man denn eigentlich bei einem solchen motor?

alternativ könnte man einen getriebemotor mit einer exzenterscheibe versehen. gibt's bei ebay zb. 12V 130RPM für etwa 30 euro. die scheibe und die aufnahme dafür auf der holzplatte könnte man 3D-drucken.

gruß stefan

Hallo Stefan!

Naja ich denke mal so ein Motor muss schnell und relativ stark sein, je nachdem wie viel Wasser bewegt werden muss.

Wie meinst du das mit dem Getriebemotor und der Exzenterscheibe? Wie kann man damit Wasser in eine Säule drücken?

Lieben Gruß!

Eine Exzenterscheibe hat den Antrieb nicht in der Mitte, sondern seitlich versetzt. Der Rand eiert also beim Drehen, und kann den Wasserbeutel zusammendrücken und wieder loslassen. Es geht auch mit einer Kurbel, wie bei einer Kurbelwelle.

Ganz andere Idee, mit Ventilen: Ein Vorratsgefäß mit Wasser hängt oben, und unten sitzt an jeder Säule ein Zweiwege-Ventil. Damit kann das Wasser aus dem Vorratsgefäß in der Säule hochsteigen und wieder abgelassen werden. Das rausfließende Wasser wird gesammelt und ins Vorratsgefäß zurückgepumpt. Damit ließen sich die vorgesehenen 1m Wassersäulen sicher realisieren.

Hallo DrDietrich!

Vielen Dank für die Erklärung.
Ich habe aber den Eindruck, dass das das Problem nur verlagert und nicht löst :smiley:

Stelle ich mir das richtig vor, dass du das so meinst, dass durch das hochgelegene Vorratsgefäß der Druck aufgebaut wird, und ich dann mit geöffnetem Ventil dafür sorge, dass das Wasser aus dem Vorratsgefäß in die Säule geht?
Und wenn ich dann das Vetil schließe kann das Wasser wieder abfließen?

Auch da frage ich mich, ob das schnell genug ist.
Ich weiß nur leider nicht, wie ich das ausrechnen kann, weil ich nicht weiß was da alles mit hineinspielt.
Im Idealfall wäre das Wasser ja im freien Fall, wenn es "runter" soll, oder?
Bei einem halben Meter Säulenhöhe bräuchte es also (ohne Reibung) schon:

t(h) = sqrt((2h)/g) = 0.32 s = 320 ms

Das ist ja bei einer Updaterate von 50 ms (ab 100 ms sieht es auf der LED Matrix schon ruckelig aus) viel zu langsam?!
Das ist natürlich auch der Extremfall von ganz oben nach ganz unten aber trotzdem...
Wie finde ich jetzt raus, wie das alles mit dem Durchmesser des Rohres zusammenhängt und dem Beutel am Boden und dem Aktuator?
Ich finde nämlich, dass das schon ziemlich schnell aussieht im Liquid Lifebar Projekt, vielleicht ist meine Rechnung ja auch völliger Mummpitz?

Liebe Grüße

Ich sehe nicht, wie Du mit Motoren überhaupt auf eine akzeptable Reaktionszeit kommen kannst, deshalb meine Idee mit der Hydraulik. Die Fallgeschwindigkeit könnte man noch erhöhen, wenn das Wasser abgesaugt wird, und die Steiggeschwindigkeit durch mehr Druck im Einlauf.