Frequenzanalyse / Änderungserkennung

Hallo zusammen,

Um unter Vibration Leitungsunterbrechungen (lose/lockere Leitung) zu erkennen besteht folgender Idee:

Über einen Arduino soll eine bestimmte Frequenz auf die erste Kontaktstelle gegeben werden. Am Ende der zu prüfenden Strecke (mehrere Kontaktstellen, ca. 0,5m - 1,5m Leitungslänge) soll die Frequenz dann "analysiert" und erkannt werden, ob die Frequenz während der Prüfung (3s-5s) unterbrochen wurde (eben weil eine Leitung lose war).
Einfach wäre doch vielleicht eine bestimmte Frequenz im kHz-Bereich zu schicken und mit einem Bandpass Unterbrechungen zu erkennen.

Leider bin ich nicht sonderlich bewandert was den Arduino und dessen Programmierung angeht. Gibt es Beispielanwendungen oder andere Ideen?

Grüße JB

Belle_Jan:
... andere Ideen?

Welchen Pegel hat die unterbrochene Leitung? Keinen definierten!

Der Arduino ist kein guter Rechenknecht, weshalb Frequenzanalysen problematisch sein könnten, habe es noch nicht probiert.

Daher ein einfacheres Konzept:

  • Du legst vorne High an, dann hinten eine PullDown-Widerstand und High überprüfen.
  • Du legst vorne Low an, dann hinten eine PullUp-Widerstand und Low überprüfen.

Das machst Du abwechselnd über die zu überprüfende Zeit und zählst die Fehler.

Nur so eine Idee :slight_smile:

danke für die Antwort.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich damit über den gesamten Zeitraum aussagekräftige Werte bekomme. Aber die Idee an sich kann ich mir schon gut vorstellen. Danke!

Was ich vergessen hatte zu erwähnen ist, dass die Prüfung im Idealfall zeitgleich mit einer weiteren Prüfung durch ein Fremdgerät stattfinden soll. Das besagte Fremdgerät schickt bereits seine eigene Spannung/ seinen eigenen Strom über die Leitung, weshalb das High/Low-Konzept gestört werden könnte. Daher die Idee mit der Frequenz

So richtig verstehe ich dein Vorhaben nicht.

Du möchtest ein Signal im kHz Bereich auf eine Leitung schicken ?
Was hat das mit Vibrationen zu tun ?

Bei Vibrationen musst du den Arduino abhängig von der Frequenz in Bewegung setzen. Nur wie du dann Kontaktfehler feststellen willst erschließt sich mir gerade nicht.

Du solltest dein Vorhaben doch mal besser beschreiben.

Belle_Jan:
Das besagte Fremdgerät schickt bereits seine eigene Spannung/ seinen eigenen Strom über die Leitung, weshalb das High/Low-Konzept gestört werden könnte.

Dann kannst Du meine Antwort in die Rundablage werfen.

HotSystems:
Was hat das mit Vibrationen zu tun ?

Vermutlich möchte er Kontaktstellen mit einem Rütteltisch durchschütteln. Dann schickt er vorne eine Pieps rein und schaut, ob er hinten wieder rauskommt.

Soweit meine Phantasie.

Ein Arduino ist aber für Künstler geschaffen worden, weniger für Frequenzanalyse und dergleichen.

Belle_Jan:
Gibt es Beispielanwendungen oder andere Ideen?

Eventuell ein Teensy mit Audio Board (wegen dem Verstärker IC darauf), oder einer anderen Verstärkerschaltung am DAC-Ausgang.

Die Audio Library für den Teensy hat diverse Analysemöglichkeiten, das könnte als Basis für eine eigene Entwicklung dienen.

Eine Leitung läßt sich einfach statisch prüfen, vorne LOW rein, hinten pullup und auf HIGH für Aussetzer prüfen.

Aber wenn bereits ein Testgerät das Kabel speist, dann muß man beide Seiten gleichzeitig messen und nachschauen, ob es Unterschiede gibt. Dazu sollte man allerdings wissen, wie die Treiber des Testgeräts aussehen (totem pole, tristate oder o.c.) und welche Pegel mit welchen Frequenzen die erzeugen. Einspeisen einer Frequenz kann das andere Gerät stören, bis hin zur Zerstörung der Treiber.

Im industriellen Umfeld sollte so eine Aufgabe von Leuten bearbeitet werden, die von der Technik eine Ahnung haben. Der vorliegende Fall sieht eher so aus, daß weder der Auftraggeber noch der Bearbeiter über die notwendigen Kenntnisse verfügt.

Hi

Erschwerend kommt hinzu, daß die zu prüfende Leitung (und Deren Verbindungsstellen) bereits bestromt werden.
Wenn Das DC ist, könnte man mit einem Arduino auf der einen Seite eine Frequenz rein schicken - per Kondensator entkoppelt.
Auf der anderen Seite, ebenfalls per Kondensator entkoppelt, zählt man, bis sich der Pegel der Signal ändert.
Dort düften sehr krumme Zahlen raus kommen, wenn eine Kontaktstelle 'wackelt'.
Wenn Nichts wackelt und auch sonst kein anderes Störfeld auf die Leitung einwirkt (der Wackeltisch wird ja wohl auch noch von irgendwem angetrieben!!), sollte man ziemlich saubere Laufzeiten 'zählen' können, also zwischen den HIGH und LOW sollte man recht stabile Werte bekommen.

Je nachdem, mit welcher Spannung das andere Messgerät um sich wirft, sollte der Arduino in der Mess-Zeit nicht berührbar verbaut sein.

MfG