Füllstandsensor mit Tacho verbinden - unterschiedliche Schaltungen

Hallo,

ich möchte bei meinem Auto einen zweiten Tacho verbauen. Der alte Tacho
soll versteckt eingebaut sein (bzw. nur noch eine Platine davon).

Nun habe ich folgendes Problem...

Ich habe einen Füllstandssensor, der angeschlossen ist wie im Bild
rechts zu sehen.
Diese Verbindung mit der Platine vom alten Tacho soll weiterhin bestehen
bleiben.
Widerstände betragen:
voller Tank: 3 Ohm + 3 Ohm
leerer Tank: 80 Ohm + 43 Ohm

Der neue Tacho bekommt das Füllstandssignal jedoch anders, siehe im Bild
links.
Widerstände betragen (mittels Testen am Tacho):
voller Tank: 15 Ohm
leerer Tank: 75 Ohm

Fällt jemandem dazu eine Schaltung ein, wie ich das realisieren kann?

Zur Verfügung steht ein Arduino Due. Das Problem wäre auch, dass ich beim Due nur mit 3.3V arbeiten kann, die Signale am Tacho aber 12V haben. Hat jemand eine Idee wie ich da am Besten rangehe...

Ich werd aus Deiner Beschreibung nicht schlau.
Ist vermutlich viel Insiderwissen.
Sind das jetzt zwei getrennte Kreise oder ist B27 eine Gemeinsamkeit?

Was ist 80 und was ist 18 bzw. 38.
Das ist nicht mal im Ansatz mit irgendwas aufzulösen.

Nö.
Das ist das geringste Problem.
Stichwort Spannungsteiler.
Den baut Dir sogar ein WebFormular.
Dein Signal kann aber auch mehr als 12V haben. Damit solltest Du rechnen.

Die beiden Bilder sind Ausschnitte aus den jeweiligen Werkstatthandbüchern der Fahrzeuge. Die Zahlen zeigen die jeweiligen Pins am Tacho.

Ich möchte einen Tacho aus einem anderen Fahrzeug einbauen, muss aber leider den originalen Tacho (bzw. die Platine) parallel verbaut lassen.

Die Frage ist nun, wie ich eine Schaltung aufbauen müsste, dass ich (siehe rechts) an pin 17 rangehe und den Widerstand "abgreife" und mit einer Schaltung (oder Arduino) so veränder, dass ich bei dem anderen Tacho (siehe links) einen Variablen Widerstand erzeugen kann.

Hoffe, dass es nun verständlicher ist :).

Naja, das wäre eher eine Frage für ein Fahrzeugspezifisches Forum.

Ich versuch es nochmal:
Die SensorUnit kann nur einmal verbaut sein.
Die Auswertung also auch nur auf Basis EINER Unit.

Nach dem was Du schreibst, betreibst Du entweder zwei SensorUnit oder eine, die abweichend von der ersten (rechten) ist. Damit würde aber die zwingende Platine keinen Sinn machen.

Denke daran: Nur Du weisst, was Du hast. Erkläre und erläuter, was und wie da verbaut ist.

miss mal was am alten Tacho an 18 anliegt. Das ist doch auch nur Masse oder?

Hier nochmal ein Bild, wie die Schaltung angeschlossen sein müsste.

Wenn der Tanksensor einen Widerstand hat von 6 Ohm, dann soll zwischen
den Pins 18 und 38 ein Widerstand sein von 15 Ohm. Wenn der Tanksensor
einen Widerstand hat von 123 Ohm (bzw. 125Ohm), dann soll zwischen den
Pins 18 und 38 ein Widerstand sein von 75 Ohm.

Die Werte dazwischen sollen dementsprechend liniar ansteigen.

Alternativ natürlich das Ganze über mein Arduino Due...
Gibt es da die Möglichkeit "wenn Widerstand zwischen Pin x und Pin y, dann gebe an Pin a und b diesen Widerstand aus"?

Das mit der Masse werde ich heute Abend mal überprüfen. Danke für den Denkanstoß.

Hm.
Wie bekommst Du denn den Widerstand zwischen 18 und 38 gestellt?
Digitale Potis gibt es als kleinstes nur in 1k. https://www.analog.com/en/products/ad8400.html

Wenn über M30 und M12 (bzw. 17) eine Spannung abfällt, könnte man die auswerten.
Von 6 bis 125 sind 119 und zwischen 15 und 75 60. Vom Prinzip her könnte man ein Mapping 2:1 mit geändertem Startwert machen.

Genau das war für mich die frage, wie ich den Widerstand zwischen den Pins stellen kann....

Der Hinweis mit dem Faktor von 2:1 ist schonmal gut...

Ich überprüfe das nachher mal mit dem Pin18, ob das tatsächlich nur masse ist, dann sollte sich ja das mit dem geändertem Startwiderstand und dem Faktor 2:1 über ne einfache Schaltung realisieren lassen.

Naja, es gibt zum Einen die digitalen Potis, als auch motorische Potis.
z.B.: https://www.bourns.com/docs/Product-Datasheets/psm.pdf

Allerdings eben immer irgendwas ab 1Kohm. Bei den digitalen bist Du mit 256 Punkten bei, was mit jedem Punkt 4 Ohm machen würde.
Bei den motorischen müsste man sehen, welche Möglichkeiten es gibt.

Im einem, anderem Forum hatte ich einen Thread gefunden mit einem ähnlichen Thema. Da hat jemand die Idee geäußert ein Gehäuse zu nehmen und da eine LED und einen Fotowiderstand einzusetzen.

Also ... Widerstand mittles Arduino abgreifen und dann über pwm eine LED ansteuern. Der Fotowiderstand dann mit Pin 18 und Pin 38 verbinden.

Ich habe das jetzt mit der Masse und Pin 18 geprüft. Es ist Durchgang aber den Widerstand kann ich nicht messen, da das Multimeter permanent umherspringt. Beim einfachen Test mit nem 47Ohm Widerstand lande ich ungefähr beim selben Wert, egal ob auf Pin 18 oder auf Masse gelegt. Bei 20Ohm war der Unterschied etwas größer.

Ich setz mich jetzt nochmal ran und überlege mir was.

Also ich werde vermutlich den Lösungsweg beschreiten, dass ich einen 1k dual digipot mit 256taps nehme und dann die beiden pots einfach parallel verkabel.

1k / 256taps = 3,9Ohm per tap, dann komme ich in Parallelschaltung auf 1,95Ohm. Heißt, dass bei 60Ohm Auflösung in der Anzeige (75-15=60) ich auf 30x Zeigerpositionen komme.

Oder halt einen 4-Kanal digipot und dann alle 4x parallel. Dann wären es 60x Zeigerpositionen.

Dazu müsste ich aber auch einen passenden digipot finden...

Was hindert Dich?
https://www.analog.com/en/parametricsearch/10982#/

Wie hoch ist den der Strom vom Tanksensor zur Anzeige? Wenn die Sensoren so geringe Widerstände haben, sollte man eventuell mal nachmessen. Wenn da Richtung Messinstrument etliche mA fließen, kommt man mit so einem Digitalpoti alleine nicht weit.

Gruß, Jürgen

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