Galvanische Trennung für DS18B20

Hallo, ich möchte meine Temperatursensoren (DS18B20) galvanisch vom Arduino trennen.

Hat hier schon jemand Erfahrung mit OneWire und galvanischer Trennung bzw. hat jemand eine funktionierende Schaltung für mich?

Danke!

Mi freundlichen Grüßen Bernhard

Da wirst Du wohl kaum Glück haben. Wofür soll das gut sein?

Gruß Tommy

Um eventuelle Schäden z.B. durch Überspannung zu vermeiden

Hallo, flinke 20mA Sicherungen in die Leitung. Überspannung mit einer Diode. Gruß und Spaß Andreas

BernhardA: Um eventuelle Schäden z.B. durch Überspannung zu vermeiden

Gibts das auch in Verständlich mit mehr als einem Satz?

Gruß Tommy

BernhardA: Um eventuelle Schäden z.B. durch Überspannung zu vermeiden

Geht auch einfacher. - verwende geschirmte Leitung (Schirm nicht als Ader nutzen, sondern einseitig auf Masse - am Arduino) - Am Sensor puffere Masse und 5V mit einem kleinen Elko (Richtwert 10-47µF) - Am Sensor und am Arduino nimmst du jeweils 2 Kleinleistungsdioden 1N4148 o.ä. jeweils eine vom Datenausgang auf Masse und eine an +5V, alle in Sperrichtung. Das funktioniert. Ich habe auf diese Art einen Sensor an einer 60W Power-LED und 2,5m in einem gemeinsamen Kabel direkt neben den Power-Adern mit PWM für den Betrieb der LED! Da rauschen um die 40V und 1,4A durch. Den ersten, ungeschützten Sensor hat es mir nach 2h zerballert. Der Geschützte tut, was er soll. Ab und zu ist auch mal ein unlesbares Paket dabei, aber das kann man ja per Softeware auf Plausibilität überprüfen und ggf. verwerfen. Die Diodeden leiten vom digitalen Eingang Spannungen größer Ub und kleiner Masse ab.

danke für die Antworten!

Tommy56:
Gibts das auch in Verständlich mit mehr als einem Satz?

Gruß Tommy

Bei diesem Projekt geht es um eine Heizungssteuerung, dabei möchte ich DS18B20 als Temperatursensoren nutzen, als Leitung zwischen Arduino und Sensor benutze ich ein YSLCY-OZ 3x0,5mm2. (Leitungslängen bis zu 70m) Den Schirm habe ich mit PE verbunden. Da ich diese Leitungen ge­zwun­ge­ner­ma­ßen mit den 230V Leitungen verlegen musste habe ich jetzt bedenken das dadurch Fehler auftreten können… Da ich schließlich ja auch bei meinen Ein- und Ausgangskarten (für die Steuerung von Pumpen, Ventile…) auf galvanische Trennung mittels Optokoppler setzt möchte ich auch bei den Temperatursensoren Sicherheitsvorkehrungen treffen und somit im Fehlerfall nur durch eventuelle Teilausfälle betroffen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard

Ok. Danke für die genauere Info. 70m sind viel Holz. Überspannungen dürften nicht das Problem sein, sondern das Signal über 70m zu bekommen und dabei das Nutzsignal noch von den Störungen trennen zu können.. Nach meinen Kenntnissen schafft das 1wire nicht. Wenn ich falsch liege möge man mich korrigieren.

Ich würde in diesem Fall einen anderen Weg gehen. Den DS18B20 nahe am Meßort (1-2m) mit einem Arduino NANO erfassen, und seriell über RS-485 (da brauchst Du auf beiden Seiten ein Anpassungsmodul) auf die Reise schicken und am Zielort dann das Signal weiter verarbeiten.

Zweite Variante, die hat sogar galvanische Trennung. Am Entstehungsort mit einem ESP8266 den DS18B20 erfassen und die Daten über WLAN ins Heimnetz oder zu einem anderen ESP8266 übertragen. Von da zur Auswertung. WEMOS D1 pro mini mit externer Antenne (Achtung: Da muss man einen SMD-Widerstand umlöten) schaffen das garantiert, evtl. sogar mit interner Antenne.

Gruß Tommy

Über 70 Meter ein 5 Volt signal direkt auf den Arduino schicken, da kann man auch testen ob der Arduino unter Wasser ohne Schutzgehäuse arbeitet. Das hat die selbe Wahrscheinlichkeit.

Was ich machen würde, wenn ich über diese Strecke vernünftig arbeiten möchte, ist damit: http://www.ebay.de/itm/RTD-PT100-Temperatur-Messumformer-DC24V-Minus-50-100-Grad-Ausgang-0-10V-/262628138504?hash=item3d25db5e08:g:JfgAAOSwYIxX26B5 Die Dinger brauchen eine 24 Volt Versorgung, und die Messfühler sind PT100.

Und damit dann die 0-10 Volt sicher empfangen: http://www.horter.de/doku/i2c-hs-analog-input_db.pdf

So so. Und i2c willst du dann so einfach über die 70m Leitung jagen? Da kommt der TE vom Regen in die Traufe Von anderen Nachteilen ganz zu schweigen

Franz54: Über 70 Meter ein 5 Volt signal direkt auf den Arduino schicken, da kann man auch testen ob der Arduino unter Wasser ohne Schutzgehäuse arbeitet. Das hat die selbe Wahrscheinlichkeit.

Der funktioniert schon unter Wasser; die Frage ist wie lange ;) ;)

RS485 scheint für mein Projekt das passende zu sein. Wie sieht es dabei mit den Abschlusswiderständen aus? Bei jedem MAX 485 zwischen A und B einen verwenden? Die Netzstruktur ist Sternförmig.

Ich habe mit eagle eine Schaltung (siehe Anhang) gezeichnet müsste so funktionieren?

Bin für Verbesserungsvorschläge offen :smiley:

Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard

RS485 Schnittstelle ist nicht für eine sternförmige Netztopologie ausgelegt.

BernhardA: Bin für Verbesserungsvorschläge offen

Du könntest statt eines Atmega328 auch einen ATtiny85 verwenden, da wird der Aufbau auch kleiner.

wenn man einen RS485 Switch baut? Oder gibt es einen "einfachen und kostengünstig" realisierbaren Bus für sternförmige Verkabelung?

Die Idee mit dem ATtiny85 finde ich toll ;)

BernhardA: wenn man einen RS485 Switch baut? Oder gibt es einen "einfachen und kostengünstig" realisierbaren Bus für sternförmige Verkabelung?

Die Idee mit dem ATtiny85 finde ich toll ;)

Wofür brauchst du eine "sternförmige" Verkabelung, wenn du den Sensor am 70 m Kabel betreiben willst ?

Ich habe insgesamt 27 Temperatursensoren (DS18B20) jeder ist an einem eigenen Kabel angeschlossen, welches zum Schaltschrank führt --> Sternschaltung

Da würde ich es mal mit 5 cd4052 probieren. Um Pins zu sparen, kannst du sie ja mit nem mcp23008 o.ä. adressieren

BernhardA: Ich habe insgesamt 27 Temperatursensoren (DS18B20) jeder ist an einem eigenen Kabel angeschlossen, welches zum Schaltschrank führt --> Sternschaltung

Ok, da habe ich keine Idee und mir fehlt da auch die Erfahrung.

Hallo,

RS485 ist [u]keine[/u] Sternschaltung. RS485 ist im Grunde auch nur eine serielle Übertragung, demnach gelten die gleichen Grundregeln. Nur die Art der Signalübertragung und Auswertung ist ein klein wenig anders. Es wird mit Pegeldifferenzen gearbeitet. Man kann mal eine Stichleitung einbauen, aber nicht komplett Sternförmig. Es bleibt ein Bus der immer durchgeschleift wird. Ein Anfang und ein Ende. Und jeweils auch nur an diesen beiden Stellen zwischen (+) und A einen 1k Pullup, zwischen A und B einen 120-130 Ohm und zwischen B und Masse einen 1k Pulldown. Wenn man unter 250kBit/s bleibt kann man statt einem MAX485er IC einen MAX487 IC nehmen, damit sind die Schaltflanken besser.

TI - AN-1057 Ten Ways to Bulletproof RS-485 Interfaces

One Wire ist auch nicht Sternförmig, ist auch ein Bus mit einem Anfang und einem Ende.

Wenn es wirklich Sternförmig sein soll, dann geht wohl nur Kabel-Netzwerk wie beim Computer oder WLAN. Der Hardwarebedarf steigt damit