ich würde mir gerne eine Überwachung für einen Gärprozess bauen. Jedoch bin ich mir nicht sicher mit welchen Sensoren sich folgendes Problem am besten lösen lässt:
Auf dem Angehängten Bild sieht man einen Gärspund. Während der Gärung entstehen Gase und der orange Teil geht hoch und runter. Genau diese Hübe möchte ich messen und in Anzahl Hübe pro Stunde auswerten.
Hat jemand zufällig eine Idee, wie sich dies am besten detektieren lässt?
Geht der Gärspund (noch nie gehört ... ist Das das Teil, Welches den Gärraum zur Umwelt abschirmt und das CO2 raus lässt?) so lange rauf, bis eine Art Ventil überwunden wird und ein Teil Gas abgelassen wird?
rein Interesse halber -
Wenn es nur um die Hübe geht - eine Lichtschranke knapp unter die Maximal-Höhe (bevor das 'Ventil' frei gegeben wird - so wird die Lichtschranke sicher unterbrochen) und eine der beiden Flanken zählen.
Kann sich der 'Schwimmer' verdrehen?
N -> Magnet dran und Reed-Schalter oder Hall-Sensor
J -> einen Ring an Magnete dran
Ob man die Lichtschranke auf einen Interrupt setzt (+ einen Taster, um das Display anzuschalten), oder ob man das Ganze pollen lässt (Display ist dann immer an - oder könnte zumindest), liegt dann bei Dir.
"Das Problem" wäre, der Gärspund geht nicht immer gleich hoch, also könnt ihr eure Lichtschranke vergessen.
Da wäre eher ein Entfernungsmesser (zB ultraschall hc-sr04) geeigneter, über dem Gärspund.
Dann beim Gärprozess die Werte aufschreiben und was auch immer damit anstellen.
Da ja die Hübe gezählt werden sollen, muß ab einer Position der Auslaß geöffnet werden - auf der Höhe sollte der Sensor reagieren.
Und: Unter diese Höhe muß der Gärspund-'Kolben' auch wieder absacken - was aber gegeben sein dürfte, da bis auf diese Höhe ja das Ventil offen ist und Druck entweichen kann.
Wie sähe ein Schiebe-Poti an dem Gärspund aus?
Einlesen per ADC, bei größeren Abweichungen nach Unten als Hub gezählt.
skorpi080:
Da wäre eher ein Entfernungsmesser (zB ultraschall hc-sr04) geeigneter, über dem Gärspund.
Bedingt durch die Baugröße des Gärspundes (leider stehen keine Maße bei) vermute ich, ist der US-Sensor dafür nicht geeignet. Besser ist ein IR-Entfernungssensor, der auch geringere Entfernungen messen kann.
Da es dem TO nur um die Anzahl der Hübe geht, sollte eine Messung am unteren Ende das sinnvolle sein.
Sobald das in Ruhe unten liegende Ende nicht mehr im Messbereich ist, erfolgt ein Hub.
Wie das zu erfassen ist, dazu fehlen konkrete Infos vom TO.
Meine Ideen:
Lichtschranke: Gibt das Material das her?
Hallschaltkreis und Leistungsmagnet am Hubteil
Die Höhe des Hubs ist laut TO bisher uninteressant.
Viel mehr als die Zahl der Hübe kann man da nicht messen. Ich würde mich zwischen Reedkontakt/Hallsensor oder Lichtschranke entscheiden. Man könnte eine kleine "Fahne" anbringen, die eine Gabellichtschranke blockiert.
YT-Video: Gärspund, Fa. Speidel
Da hat schon Wer was entwickelt, registriert aber JEDE Aufwärtsbewegung, scheint aber auch eine Weiterverarbeitung mit im Programm zu haben.
Da die Höhe des Hub wohl von dem Wasserspiegel abhängt und Dieser ggf. variieren kann, müsste man die Lichtschranke ggf. anpassen.
Wie steht Ihr zu Magnet und Feldstärkemessung?
postmaster-ino:
Da die Höhe des Hub wohl von dem Wasserspiegel abhängt und Dieser ggf. variieren kann, müsste man die Lichtschranke ggf. anpassen.
Wie steht Ihr zu Magnet und Feldstärkemessung?
Auf dem von mir verlinkten Video sieht man, dass der Hub durch die Kante im äußeren Behälter begrenzt wird. Sie gibt die Luftblase frei und der innere Kolben sinkt runter. Von daher dürfte eine Lichtschranke reichen. Braucht man es genauer könnte man einen Kamm an dem Kolben befestigen, der durch eine Gabellichtschranke fährt.