gefunden: Schaltnetzstecker um Netzspannung sicher per Controller zu schalten

mein Lieblings-Dealer hat jetzt einen Schaltnetzstecker im Sortiment, um 230 V per Controller zu schalten: http://shop.cboden.de/Schaltgeraete/SwitchBox-Relais.html

Ich habe das bislang immer mit umgebauten Funknetzsteckern gemacht und fand das immer total unprofessionell. Da scheint mir das eine bessere Variante zu sein - wenn auch nicht ganz billig. Durch die Ansteuerung per Kabel dürfte es auch weniger störempfindlich sein. Kennt wer ne bessere Lösung? Ich werd mir mal testweise einen bestellen und kann ja dann berichten, falls es für den ein oder anderen von Interesse ist.

Naja, als Fertigprodukt (mit CE Kennzeichnung?) ok.
Das Innenleben mit besagtem Nullspannungsschalter-Triac-Optokoppler, LED im (Konstant-) Stromkreis der LED und Relais für alle Lastarten läßt sich deutlich preiswerter selbst bauen.

Man muss halt wissen, was man bei Netzspannung beachten muss. Alle anderen greifen besser zum Fertigprodukt, die 50 EUR sind das eigene Leben wert 8)

ch habe das bislang immer mit umgebauten Funknetzsteckern gemacht

Ich auch

und fand das immer total unprofessionell

Naja, ICH fand die Lösung eigentlich pfiffig - galvanische Trennung inkl. 8)

wenn auch nicht ganz billig.

Deshalb nur noch Eigenbau.

Wie Klaus schon schrieb: wenn man weiß was wichtig ist dabei und worauf man achten muss kostet selber bauen billger 8)
Ansonsten ist Kaufen das einzig Wahre - und Preisvergleich lohnt sich evtl.

ich hab in meinen jungen Jahren auch hin und wieder mal eine "gewischt" bekommen ... aber mit der Zeit wird man ruhiger :slight_smile: Heute finde ich, dass das gut angelegte 50 Euro sind.

CE setze ich einfach mal voraus ... auch, das es den VDE Vorschriften genügt. Zumindest steht da ja schon mal was von TÜV (auch wenn das spätestens seit den Brust-Implantaten nichts mehr heißen muss :wink: ). Im Selbstbau ist das von den Bauteilkosten natürlich erheblich billiger zu schaffen - aber wenn man das Haftungsrisiko mit einrechnet falls was schief geht, sieht's natürlich anders aus. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich bislang immer die Funksteckdosen verwendet habe und keine Relais-Platine :slight_smile:

Das ist auch der Hauptgrund, warum ich bislang immer die Funksteckdosen verwendet habe und keine Relais-Platine

Schon wieder ich auch XD

Den Schaltnetzstecker find ich im Vergleich zu den Funksteckdosen etwas sehr teuer.
Wieviel kostet eignetlich eine über LAN gesteuerte Steckerleiste?
Ich gebe Euch recht, daß als fertiges Produkt die Ausgabe rechtfertigt.
grüße Uwe

Man kann natürlich auch die Relais-Platine benutzen.
Wenn man die ordentlich in nen Schaltschrank baut und mit dem maximal-Wert vorher absichert ist das VDE technisch kein Problem.
Man sollte halt auf nen ordentlichen Anschluss und Berührungsschutz achten.
Leitungsquerschnitt min 1qmm oder besser 1,5qmm bei 6A was die meisten Relais-Platine mache.
Aufpassen sollte man das die Spannung nicht aufs Arduino kommt sonst geht es in Rauch auf.
Thema EMV mal ausenvor.

die LAN-Schaltdosen-Leisten meine ich ab 70 EUR gesehen zu haben ... dafür 4fach schaltbar. Wenn also bereits ein Ethernet-Shield da ist, wäre das auch eine Option.

@woehrer: frei nach Radio Eriwan: im Prinzip ja - aber :slight_smile:
natürlich geht es - das Problem ist nur, wenn mal was passiert, hat man sofort nen Haufen Ärger am Hacken. Selbst wenn die Relais-Platine gar nicht schuld ist: lass die Hütte abfackeln oder gar jemand einen Stromschlag bekommen, wird die Versicherung erstmal mit dem Finger auf Dich zeigen, weil sie keine Lust haben zu bezahlen. Da kommt dann die Frage auf: durftest Du das, was Du getan hast. Das kann 1000mal profesionellen Ansprüchen genügen - wenn Du es nicht durfstest, wird man gleich mal grobe Fahrlässigkeit unterstellen. Um dieser Gefahr von Anfang an aus dem Weg zu gehen, betreibe ich am 230 V Netz nur unveränderte Original-Geräte (deshalb bislang ja auch die Funksteckdosen).

Man kann natürlich wenn man nur unveränderte Orginalgeräte verwenden will mal mit nem Eltako Relais oder Stromstoßschalter versuchen.
Diese haben nen Steuereingang von 8v sollte man mal versuchen ob da die 5V ausreichen.
(Ich weis was ich morgen versuchen werd)
Leider sollte man um die an zu schließen auch Elektrofachkraft sein.

woehrer:
Leider sollte man um die an zu schließen auch Elektrofachkraft sein.

womit wir wieder beim Problem wären :slight_smile:

Nun gut, das Ganze ist aber auch kein Hexenwerk das einfach so explodieren oder abfackeln kann ]:smiley:
Dass man auf Berührungsschutz achtet ist eh klar bei “Strom”, dazu die entsprechenden Werte bzgl. Strom und Last beachten bei der Auswahl der Kompenten - mehr braucht’s nicht (neben handwerklichem Geschick und gesundem Menschenverstand) :smiley:

@ARTy: versteh mich bitte nicht falsch ... ich will gar nicht in Abrede stellen, dass man das auch als Nicht-Elektrofachkraft professionell hinbekommen kann. Es ist in der Tat kein Hexenwerk. Und solange nichts passiert, ist auch alles in Ordnung. Schwierig wird es erst, wenn etwas passiert - und ich habe das in meinem persönlichen Umfeld bis jetzt zweimal erlebt. Vor einigen Monaten erst ist das Tonstudio eines Bekannten ausgebrannt. Die Brandermittler gingen exra gründlich vor und es läuft noch immer ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wie gesagt: die Bastelarbeiten müssen gar nicht Schuld sein (sind sie in seinem Fall wohl auch nicht), trotzdem bleibt der Fakt, dass die Brandermittler Dinge gefunden haben, die sie nicht hätten finden sollen und für die sich mein Kumpel jetzt rechtfertigen muss.

Deshalb bin ich persönlich dafür, sich regelkonform zu verhalten wo immer es geht. Und damit sind wir wieder bei der SwitchBox. Natürlich ist sie teuer ... aber wenn sie mir hilft, Ärger zu ersparen, dann investiere ich das Geld gerne.

Ich gebe mgcss recht, daß man mit Selbstbaulösungen Verantwortung übernimmt und man im Zweifelsfall dann nachweisen muß, daß sein Erzeugnis richtig funktioniert hat und nicht der Grund oder Mitgrund am Schaden war. Auch gebe ich Ihm recht, daß eine gewisse Investition gerechtfertigt ist wenn man dadür "ruhig schafen kann". Meine Bemerkung ist daß dieses Produkt im Vergleich zu Funksteckdosen recht teuer ist.
Grüße Uwe

hi,

genau, uwe, das mein ich auch. produkte, die etliche hersteller anbieten, wie zb stecker mit zeitschaltuhren oder verbrauchsmessern, kosten oft nur 4€ bei hofer (in DE aldi). und da ist doch einiges verbaut.
daß es nichts günstigeres gibt, ist schade. aber sicher trotzdem viel besser als die feuerwehr im haus. danke für den tip,
mgcss.

übrigens, weil's grad paßt: ich suche einen heizkörper-regler, den ich mit dem arduino ansprechen kann. es würde sogear reichen, wenn er nur "ganz auf" oder "ganz zu" machen würde. kennt da jenand was?

gruß stefan

für die Heizkörper fällt mir nur sowas ein: http://www.reichelt.de/Regler-Thermostate/MAX-ETRV/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=131714&GROUPID=4382&artnr=MAX+ETRV

Ich meine die aber auch schon mal drahtgebunden gesehen zu haben ... finde ich aber auf die Schnelle leider nicht.

Danach habe ich auch schon geschaut.
Leider war das einzige was ich gefunden hatte Funk-Thermostate mit denen man dann eben was basteln müsste.
und diese haben leider keine sonderlich guten Rezensionen:
TM 3020-RF
oder
SPARmatic Premium Funk Regler (868 MHz)

Ich würde ja jetzt vorschlagen, einen einfachen Schrittmotor oder auch Servo mittels Flansch am Thermostat zu befestigen, aber dann schreien die Heizungsbauer womöglich, dass Du nicht ausgebildet bist 8)

in der ctHacks war mal ein Artikel darüber, ich glaube ein Aldi-thermostat. Da war einfach ein ATMega verbaut also locker Modbar.

Ich such mal kurz.
Edit: http://www.heise.de/hardware-hacks/inhalt/2013/1/70/

hi,

danke für die tips.
da werd ich mal bei aldi schauen, ob die sowas grad haben.

gruß stefan

Das sind sie:
http://www.ebay.de/itm/151168138141

Thermy oder Lifetec - haben sogar die ISP-header rausgeführt, man kann also sogar den Arduino Bootloader aufspielen und das ding wie einen Arduino betreiben.