Gewürzportionierer (Gewürzgurken)

Guten Tag Zusammen
Ich bin blutiger Anfänger und habe mir eine Idee in den Kopf gesetzt, bei der ich nicht weis ob sie zu hoch ist. :slight_smile:
Das Endprodukt wie ein Gewürzportionierer sein mit einem Förderband bei dem man das Gewürzgurkenglas drunterstelle kann, das zu einem Behälter mit dem entsprechenden Gewürz vorfährt und anhaltet, dann eine bestimmte menge rauskommt und zum nächsten Behälter fährt. Jetz wollte ich fragen ob man das ganze mit einem Arduino UNO realisieren kann? oder das eine zu gewagte Herausforderung ist.



Auf den Bilder ist eine Provisorische Zeichnung (ich bin kein Künstler), sowie die Motoren die ich habe einerseits für das Förderban anderer seits für die Ausgabe des Gewürz das durch einen Förderschraube mit wahrscheinlich über Zeit gesteuert funktioniert.
Auf dem Display soll es zwei Auswahlmöglichkeiten geben für Zwei verschieden grosse Gläser. Da das kleine Glas halb so viel Gewürz braucht wie das grosse kann man doch einfach die schraube halb solang drehen lassen.(Muss nicht auf das Gramm genau sein)
Kann man das Ganze gut lösen mit der Pinverteilung oder gehen mir hier die Pins aus?
Bei Ideen mit der Umsetzung bin ich offen;)
Besten Dank im Vorraus für eure Mühe

Du fragst ja schon.. :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Ja.

Hast Du mal eine Abfüllanlage für Keksmischungen oder Bonbons gesehen?
Ich würde das mit einem Glas unten drunter und mehreren Einfüllschnecken über einem Trichter lösen, sodass das Glas nicht weiter gefördert werden muss.
Drunter eine Wägezelle, Glas rauf. Schneckenantriebe für Senfkörner, Salz und ggfls. auch Dill udn die anderen festen Dinge und für die Flüssigkeiten wie Essig und Wasser eine Schlauchpumpe.
Mit/bei jedem Schritt wird gewogen, bzw. nach jedem Schritt das TARA neu gesetzt und dann aufgefüllt, bis Soll erreicht ist.

Fertig.

Für mich wäre das größte Problem der mechanische Aufbau.

Mir ist nicht ganz klar, wofür die Motoren(?) in dem Bild sein sollen.

Wie soll die genaue Position und die Größe des Glases erkannt werden?

Klar kann man das Realisieren.

Ist nicht einmal besonders schwer.

Einziges Problem, was ich sehe, ist der Proportioniert selbst.

Der Rest ist über Sensoren + wie schon erkannt von dir die Schrittmotorensteuerung.

Sowas ähnliches habe ich sogar von ARNOLD damals für meine Modelleisenbahn gekauft.

Gruß

Pucki

Naja, die Motoren treiben das Förderband an. Allerdings halte ich die gezeigten Motoren für viel zu schwach, um ein Band mit ein echtes Glas anzutreiben.

Was die Position des Glases angeht, da reicht ein ganz normaler Drahtbügelschalter völlig aus.

Ich persönlich würde das Band eh weglassen. Und an deren Stelle das ganze mit einer Sammeltrichterfunktion bauen. Der User hält das Glas drunter, löst ein Drahtbügelschalter aus, und der Arduino löst via Zug-Relais die passende Portion aus. Bei mehren Gewürzen muss man dann halt mit einen Schlauch/Rohr das ganze in ein Sammetrichter fallen lassen.

Ähnlich hat man auch Getränkeautomaten von Coca-Cola gebaut. Ich meine diese Teile.

Coca Cola Automat Siemens GA 3000, minopom (Sinsheim (Elsenz)) - Sonstige - dhd24.com <- Bild via google gefunden-

Gruß

Pucki

Viele Motoren für 1 Band?

Der Getriebemotor könnte schon gehen.

Mir macht noch mehr Kopfzerbrechen, wie die Gläser auf das Band und nachher wieder herunter kommen.

Mit Manneskraft. :wink:

Weshalb ich ja ein Alternativvorschlag gemacht habe. Da muss ich das Glas nur 1 x anpacken und vor allen hinten nicht mehr auffangen. :wink:

Edit:
Mit ist gerade meine ehemalige Fischfutteranlage eingefallen fürs Aquarium. Die hat das Futter über ein Förderband proportioniert.

Alternativ kann er den Portionierter auch wie mein Fleischwolf mit einer Schnecke (wie im Bild) mit den kleinen Motoren betreiben. Einfach den Schrittmotor X-Schritte machen lassen und die Schnecke schiebe die passende Ladung in eine Auffangtrichter. Von da in ein Rohr/Schlauch zum Ziel. Fertig ist.

Ein 3D-Drucker und passenden Kenntnisse werden empfohlen :wink:

Gruß

Pucki

Wenn Du so weiter machst, dann hast Du bald #2 vollständig zitiert.

Dich überlesen ich heute.

Du hast mich genug geärgert.

Gruß

Pucki

ja die kleinen Motoren sind für schnecke und der Grössere fürs förderband. das ding ist das zwischen 500 bis 800 gläser gemacht werden weshalb ich aufs förderband gekommen bin. Automatisiert durchfahren lassen und der essig sowie die gurken werden von hand eingefüllt. da die flüssigkeiten im kochendem bereich sind weiss ich nicht ob ich das gut realisieren kann so.


die schnecke ist aus diesem fischfutter automat. darum war di idee ein paar solcher behälter zu machen an einen kasten ran und mit dem förderband weg auf eine rollplatte oder so damit man am schluss die gläser wegnehmen kann und fertig befüllen

Hast wirklich sehr wenig gesehen, gehe mal zu einer Brauerei, Milchwerken oder sonstiges wen Tag der offener Tür ist.
Das lässt sich einfach mit einer schräger Rampe machen.

Ob man das unbedingt mit einem (geraden) Förderband machen muss?
Die Gläser anfassen musst sowieso und schneller als das einfüllen, bekommst Du die auch nicht raus.
Im Gegensatz zu Fischen, denen es egal ist, ob die mal einen Tag nur 4gr oder 14 bekommen, ist das im Gurkenglas schon essentiell.
Von daher bin ich weiter bei der Variante mit einer Wägezelle.
Du bekommst damit das TARA des Glases und damit auch sofort die Ausgangsgröße mit der befüllt werden muss.

Und selbst das heisse Wasser bekämmst Du da an dem Platz rein. (Stichwort Kaffeeautomat)

Gurken notfalls auch, wird aber komplizierter :wink:

Alles klar ich werde das mal so in betracht ziehen.
Besten Dank für eure Unterstützung :+1:

Man kann sich ja ergänzen... Ich z.B. komm' aus dem Maschinebau :wink:

@stratschi :
Welche Gewürze ?
"muss nicht aufs Gramm genau sein" sehe ich bei Einigen schon kritisch...

In welcher Reihenfolge wird befüllt)?
Von professionellen Anlagen kenne ich das so, dass erst die Gurken eingebracht werden und dann der fertig gewürzte Sud drüber kommt.

Das liegt aber eher an der Technologie, als an der Notwendigkeit. :wink:

Ich würde die Gurken von Hand in das Glas füllen, dann das Glas unter die Anlage stellen, und die Anlage befüllt es mit den Rest.

ABER, bei > 500 Gläsern stellen sich ganz andere Fragen. Da ich mir kaum vorstellen kann das man die privat leer futtert, muss man bei gewerblich jede Menge Vorschriften beachten. Und dabei ist die Anlage völlig ungeeignet.

Da rüber sollte der TO auch nachdenken.

Gruß

Pucki

Du magst nicht wissen wollen, was in Manufakturen möglich ist.

Ich weiß was möglich ist.

Ich dachte da aber an die Gesetze wie z.b "Eichgesetz", "Gesetz für Inhaltstoffe" "Hygienegesetz" um nur mal die zu nennen, die mir mal so eben einfallen.

Nur so als Info. Die Inhaltsstoffe auf den Glas sind in der Reihenfolge ihrer Menge geordnet. Und es gibt eine Deklarationsverordnung, die sagt, was du draufschreiben musst und was du auslassen darfst. Und JEDER TV-Sender schleppt das Zeug ins Labor um zu gucken ob Du artig warst.

DAS meinte ich.

Gruß

Pucki

Du meinst sowas wie:

Ich denke, der Verwender wird wissen was er tut.

Und 500 Gläschen Gürkchen sind nicht Zwanghaft gewerblicher Natur.
Kannste glauben.