Gibt es einen Thermo Widerstand für Platinen?

Hey there,

gibt es einen widerstand oder anderes Bauteil, was die Temperatur misst ?

Ich nenne mal meinen Vorhaben:

ich habe einen DC motor der bei kurzer betätigung anläuft. Der Motor läuft weiter, bis ein Sensor den Motor stoppt. Manchmal jedoch, klappt es mit dem Sensor nicht, und der Motor läuft, und läuft. Der Motor drückt eine Last weg. Wenn der Sensor jedoch mal nicht richtig funktioniert, dann geschieht folgendes:

Die last ist zwar am Ziel angekommen, der Motor jedoch versucht weiter zu laufen, obwohl die Last schon am Ziel ist. Und am Ende ist mein IC durch.

Abgesehen von "besseren Sensoren", gibt es eine Möglichkeit, die Kupfleiterbahnen und ständig zu messen, und bei dem oben beschriebenen Fall, den Motor per IC zu stoppen ? Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Vielleicht werden ja die Leiterbahnen wärmer. und durch einen Thermo Sensor (SMD) kann man dann bei einer bestimmten Tempereraturüberschreitung den IC sagen, dass es Stop sein muss.

Hoffe ihr versteht mein Problem. Also kurz gesagt: wenn ein Motor laufen will, es aber nicht kann, entsteht dann Wärme ? Wenn ja, kann man die messen ?

Mit Thermistoren kann man das messen...

Ob das in Deinem speziellen Fall jetzt so funktioniert kann ich nicht sagen, aber gebe trotzdem mal diesen Hinweis.

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Warum baust du keinen Timeout?

Und ja, natürlich kann man Temperaturen messen!

Auch: Thermoschalter Temperaturschalter Öffner Schliesser Temperaturbegrenzer 16A | eBay

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Timer habe ich auch im Kopf gehabt. Die Länge der Lastenverschiebung variiert jedoch immer. Aber vielleicht sollte ich einen Timer einbauen, und dann den Kunden sagen, dass es halt eine maximale Länge haben kann :smiley:

Hast wiedermal ne gute Lösung gebracht.

Danke auch an @Kai-R .

Wenn Dein DC-Motor warm/blockiert wird, nimmt er mehr Strom auf.
Stromsensor rein - fertig.
Jeder Garagentorantrieb funktioniert nach dem Prinzip.

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... dann hast du den falschen Sensor verwendet.

Zudem... bei ordentlicher Auslegung gibt es für jede Arbeitsrichtung einen Endschalter und zusätzlich einen Notendschalter, etwas hinter dem regulären Endschalter, der die gesamte Anlage außer Betrieb setzt, damit genau so etwas nicht passieren kann.

Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen, wie ein Timeout und/oder thermische Abschaltung, kann man immer verwenden. Aber alles, was in einem programmierbaren Baustein, gleich welcher Art, passiert, ist per Definition weder betriebssicher noch zum Personenschutz geeignet.

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Das bezweifel ich.
Nimm das Beispiel Garagentor.
Noch interessanter: Ein Fördermechanismus schiebt etwas auf ein Rollenband. Am Ende des Rollenband sitzt jemand,der das Fördergut abnimmt.
Der da hinten fällt aus.
Endschalter?
Wo soll der sein?

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auch ne gute Idee.. wahnsinn. Hätte ich mal "Elektroniker" gelernt gehabt. Das ist wie beim Programmieren: man kann es so machen, oder anders. Am Ende funzt beides. Stromsensor ist denke ich, auch eine sehr gute Lösung.

By the way: es ist "nur" ein 6V Motor.

Das ist wurscht.
Der nimmt auch Strom auf.
Dabei hat er einen Leerlaufstrom, einen Laststrom und einen Überlaststrom. Mindestens.

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Okay Thanks. gibt es auch eine Methode, wie man die Parameter herrausfindet, wenn man für die Motoren keine Datenblätter hat ? Vielleicht "einfaches Strom messen mit Stromzange" und dabei den Motor unter Last setzten, oder einfach blockieren ? Oder gibt es da bessere Methoden ?

das kannst du gerne tun, allerdings ist es gängige Praxis.
Beim Garagentor muss es für beide Richtungen einen Endschalter geben, denn woher sollte die Steuerung sonst wissen, wann es beim auffahren und beim zufahren abschalten soll?

Beim Rollenband gibt es mindestens eine mechanische Begrenzung, die ein herunterfallen verhindert. Aber irgendwo sitzt auch eine Lichtschranke, die der vorhergehenden Maschine sagt, daß sie mal langsam aufhören soll, zu arbeiten, weil das Band jetzt voll ist.
Noch schlimmer: Was ist denn, wenn niemand am Ende des Rollenbandes sitzt, sondern eine weitere Maschine und die ausfällt? Zudem gibt es Vorschriften zum Schutz vor Personen- und Sachschäden, die genau so etwas zwar nicht direkt, aber zumindest indirekt vorschreiben.
Zudem darf da nicht jeder beliebige Sensor verwendet werden, sondern je nach Art und dauer der möglichen Gefahr und der Schwere eines Zwischenfalls beim Ausfall des Sensors gibt es vorgeschriebene Performance-Level, die in solchen Anlagen einzuhalten sind.
(ISO 13849-1:2006, früher ISO 13849-1:1999)
Auch die verwendete Steuerung muss entsprechende Normen einhalten, wenn der Antrieb über diese direkt abgeschaltet wird.

Beim Garagentor ist es erst einmal der Antrieb, der beschädigt oder zerstört werden kann und im Extremfall kann der Antrieb so heiß werden, daß er Feuer fängt und die Garage oder das ganze Haus in Brand steckt.

Früher (TM) gab es bei Toren einen Endschalterblock mit 4 bis 6 einstellbaren Endschaltern, direkt am Ausgang vom Getriebe, über die die obere und untere Endlage sowie in manchen Fällen eine Reduzierung der Geschwindigkeit kurz vor der oberen und unteren Endlage realisiert wurde. Die verbleibenden 2 Endschalter waren eine Notabschaltung, die den gesamten Antrieb komplett außer Betrieb gesetzt haben, wenn die regulären Endschalter überfahren wurden.

Die betriebsmäßige Abschaltung erfolgt heute aber meistens aber über Encoder am Motor und nur die Notendschalter sind geblieben. Je nach Ausführung des Tores als Schlaffseilschalter, als Endschalter an den Torblättern oder noch immer über, direkt mit dem Getriebe gekoppelten, Endschaltern.
(https://www.picclickimg.com/d/l400/pict/353820067354_/Endress-ComfortStar-Endschalter-Endschalterblock-Garagentorantrieb-Variolux.jpg)

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Empirisch.
Kleine Schaltung bauen, Stromsensor rein und auf dem Seriellen Monitor die Daten ausgeben.
Zwischen den einzelenen Optionen gibt es Unterschiede, die eindeutig sind.
Voraussetzung ist, das ein Sensor genutzt wird, der auch zum Motor passt.
Dir nutzt kein 25A Sensor, wenn Du nur 100mA im Blockadefall messen willst.
Steht nichts auf dem Motor drauf? Garnichts?

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Du hast es nicht verstanden oder versuchst wortreich irgendwas zu konstruieren.
Wenn das Garagentor auf das Dach vom Auto aufsetzt, ist der Endschalter vollkommen egal.
Wann schaltet der (Zahnstangen-)Antrieb ab?
Nie?
Warum nicht?

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Hast Du nicht gerade vorhin geschrieben:

Wir brauchen hier nicht um ungelegte Eier zu diskutieren.
Weder Dir noch mir ist bekannt, was der TO mit seinem 6V Motor macht.
Das es sich bei dem Projekt wohl eher weniger um etwas handeln könnte, was Personen schädigt sollte auch Dir auffallen.
Aber Du kannst ja gerne noch einmal nachlesen, zu was ein Arduino gedacht ist und in welchem Umfeld er eine Zulassung hat.

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auf dem Motor steht nichts drauf.

Okay, das leuchtet ein. Hier geht es um Messgenauigkeit. Das einzige was ich vom Hersteller (Aliexpress) weiss, ist, dass der Motor 80mA verbaucht (ohne Last). Also, sollte der Sensor von Null bis etwa 500mA oder 1A messen können.

Na dann Leseempfehlung: INA219 Strom- und Leistungssensormodul • Wolles Elektronikkiste

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Das dürfte dann in den im Zuständigkeitsbereich der Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen die bereits oben angedeutet sind liegen. Auf was willst du hinaus?

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Es ging um betriebsmässige Endschalter, die im NORMALEN Betrieb abschalten sollen.
Wenn das Tor das Auto beschädigt, ist das erst mal nicht weiter schlimm. es ist halt kaputt. Aber auch diesen Fall will kein Hersteller riskieren (google ---> Schadenersatz, grobe Fahrlässigkeit).
Schlimmer ist es aber, wenn jemand verletzt wird. Auch dieser Fall muss abgedeckt sein. (Stichwort --> Schließkantensicherung)

Und welche Zulassung hat der ATMega, der auf dem Arduino steckt? Oder ein STM32, ein PIC oder ein beliebiger anderer Microcontroller? Was ist ein Arduino anderes, als ein Mikrocontroller auf einer Platine mit ein Bisschen Hühnerfutter rund herum, so wie er in zig Millionen Steuerungen steckt, vielleicht auch in deinem Garagentorantrieb.

Der Mikrocontroller hat erst mal gar keine irgendwie geartete Zulassung. Wobei man eigentlich auch gar keine Zulassung benötigt, wenn man irgend eine Steuerung baut. Man bescheinigt, daß ein Gerät für die vorgesehene Anwendung geeignet ist und es nach den für diese Geräteklasse gültigen Normen gebaut hat.
Das muss man nachweisen können und man kann es prüfen lassen.
Also könnte man auch einen Arduino mit etwas Drumherum in einen Garagentorantrieb einbauen, wenn man die Normen für Torantreibe einhält.

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Um das hier abzuschliessen:
Denke darüber nach, warum Du nach einem Endschalter zusätzlich einen Notendschalter verbaust und andererseits dem TO auf seine Aussage wie folgt kommst:

Das Thema ist gelöst - und wie das mit dem Stromsensor funktioniert hat der TO bereits in Augenschein genommen.

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Genau, ist gelöst. Ich meine sogar, dass ich den Sensor in meiner Werkstatt habe. Vielen Dank nochmal. Auch danke an alle anderen.

Aber @my_xy_projekt hat mir schon sehr oft geholfen hier :smiley: Thanks for that.