Wie Ihr schon alle schreibt, ist das nicht der erste Versuch programmieren zu "vereinfachen".
Das ist aber nur bedingt Sinn und Zweck. Vielmehr definiert das eine andere Zielgruppe.
Stellen wir uns die Sekretärin vor, die dem Chef in Excel ganz tolle Auswertungen "programmiert". Wenn, Dann, Sonst ![]()
Wir belächeln das wohlmöglich als Könner eine Hochsprache. Jedoch ist das genau das richtige Werkzeug zwischen Einfachheit und Effektivität.
Nun ziehen wir den Elektriker heran, der eine Alarmanlage "programmieren" soll. Er verschiebt Blöcke, Verbindet Aktuatoren mit Sensoren und klickt sich ein einfaches "Wenn" dazwischen.
Er kommt, nach etwas Übung, schnell zu seinem Ziel!
Mittlerweile kann man sogar Android-Apps erstellen, ohne auch nur eine Zeile Code dafür schreiben zu müssen: App-Inventor.
Noch beeindruckender finde ich PowerApps von Microsoft.
Dort baut sich, basierend auf einer Datenquelle die App praktisch von selbst. Dann habe ich allerdings die Möglichkeit Excel-ähnlich Programmierungen durchzuführen. Einfach bis ziemlich komplex!
Das holt sowohl die Sekretärin als auch den Programmierer ab, da die Möglichkeiten zwischen "nur klicken" bis hin zu komplexen Programmierungen möglich sind.
Die "Wahrheit" liegt wie immer dazwischen! Wenn es mir die Arbeit vereinfacht, sie visuell verständlich darstellt und mich schnell zu Ziel führt, ist das eine gute Lösung!
Im Speziellen auf den Arduino bezogen, würde es den Programmierer verlangsamen und Möglichkeiten nehmen. Den Anfänger aber unterstützen.
Daher mag ich persönlich gerne Wizards. Dort kann ich erst ein bisschen was zusammen klicken und das System nimmt mir die Arbeit ab, ein paar rudimentäre Dinge zu erzeugen. Ab da lege ich dann wieder selbst Hand an ![]()