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Man muß ja nicht aufs letzte Ohm mit Festwiderständen arbeiten. Je nach zu erwartendem Toleranzbereich, den es auszugleichen gilt, Festwiderstände und die restlichen 1 oder 10 Prozent Poti. Schau bei den Widerständen, das du Metallschicht 1% oder besser verwendest. Bei den Potis verwende Dickschichtregler, am besten mit Spindeltrimmer, damit man vernünftig ableichen kann.
(Gleich)ströme, insbesondere so Große, kann man recht gut mit analogen Hallsensoren messen. So nebenbei hast du dann ein potentialfreies Messignal. Das selbe Prinzip wird bei der Gleichstrommessung beim Zangenamperemeter angewendet. Gehen die Ströme in den Kiloampere Bereich, wäre es sogar denkbar, mittels Kraftaufnehmer die mechanischen Kräfte, die zwischen den Stromschienen wirken, zu messen. Die Lorenzkraft wirkt ja auch auf die elektrischen Leiter. Es sind bei Kurzschlüssen in Schaltschränken und bei Railgun-Versuchsaufbauten schon Isolatoren geborsten und Stromschienen verbogen :grin:

Gruß Gerald