Der Arduino braucht bei der Aufgabe fast nur zu schlafen. Wach ist er nur, während die Türe läuft und vielleicht mal alle paar Sekunden um für kaum eine Millisekunde die Helligkeit zu bestimmen oder die Uhr auszulesen. Die Uhr kann alternativ per Weck-Pin den Arduino wecken. Laut der Tabelle auf der Seite braucht der ProMini über den eingebauten Linearregler beim Schlafen nur 0,023 bis 0,055mA. Diesen Strom kann man auch bei 12V Akkus absolut vernachlässigen.
Wow, da habe ich ja was entfacht, ich bin überwältigt von der regen Anteilnahme, ich bin echt gerührt über den starken Support.
DerLehmi:
Interessante Idee jedenfalls, das System weitestgehend autark zu gestalten. Ich habe wie bereits erwähnt auf Netzspannung zurückgegriffen.
Als Step-Down Wandler habe ich den hier genutzt.
Wie genau willst Du die Klappe steuern, nur mit einer Zeitvorgabe oder mit Endlageschaltern? Was soll im Fehlerfall passieren?
Endlagen über Reedkontakte oder Microschalter (Zippi).
Für den Fehlerfall, dachte ich irgendwann mal an ein GSM-Modul in dem ne PrePaid steckt und schickt ne sms/email wenn die auf oder zu ist. Sollte die Nachricht mal aus bleiben weiss ich das was nicht stimmt, z.B kein Saft mehr. So könnte ich auch ne Nachricht schicken sollte mal ein Endschalter nicht erreicht werden.
Der Arduino braucht bei der Aufgabe fast nur zu schlafen. Wach ist er nur, während die Türe läuft und vielleicht mal alle paar Sekunden um für kaum eine Millisekunde die Helligkeit zu bestimmen oder die Uhr auszulesen. Die Uhr kann alternativ per Weck-Pin den Arduino wecken. Laut der Tabelle auf der Seite braucht der ProMini über den eingebauten Linearregler beim Schlafen nur 0,023 bis 0,055mA. Diesen Strom kann man auch bei 12V Akkus absolut vernachlässigen.
Der Pro-mini schon. Nur ist es nicht jedermanns Sache.
sorry, war die letzten Tage geschäftlich ausgebucht (trotz Urlaub). Ich habe mir noch mal alles durch gelesen. Komme jetzt nicht ganz mit. Ist es jetzt besser ich besorge mir einen Pro-mini, oder soll ich einen meiner Nanos benutzen?
RStorm:
sorry, war die letzten Tage geschäftlich ausgebucht (trotz Urlaub). Ich habe mir noch mal alles durch gelesen. Komme jetzt nicht ganz mit. Ist es jetzt besser ich besorge mir einen Pro-mini, oder soll ich einen meiner Nanos benutzen?
Wenn Du sowieso stationär bist, dir einen dicken Akku und genug Solarzellen für den Winter zulegen kannst, ist der Nano der einfachste Weg.
Wenn Du auf wenig Verbrauch trimmen muss (wäre z.B. der Fall wenn das ganze fliegen müsste) dann eine Pro-Mini, unterstützt durch ein RTC-Modul, der allerdings dann noch softwaremäßig schlau programmiert werden will, die bessere Lösung.
Meines erachtens reicht eine bodenständige Bauer-Schaltung mit einem Nano.
Ich würde das Projekt wegen des höheren Komforts auf einem Nano oder Uno entwickeln. Die finale Version würde ich dann auf einem ProMini mit abgeknipster Leuchtdiode laufen lassen. Für den Pro Mini brauchst du noch einen USB-TTL-Wandler (FTDI, Ch340 oder CP2102, bitte kein PL2303). Grund für den ProMini ist der wesentlich geringere Stromverbrauch im Schlafmodus, da er keinen eingebauten USB-Wandler hat. Grob geschätzt könnte der Akku und Solarpanel halb so groß wie mit Nano ausfallen oder das ganze doppelt so lange laufen.
Bei der Programmierung solltest du dich mit DeepSleep beschäftigen.
dann bestelle ich mir mal den pro-mini (einfach mal auch um einen zuhaben zum Testen/spielen).
Dann hab ich jetzt mal paar Hausaufgabem (DeepSleep, pro-mini, fehlende Sachen bestellen). Werde mir jetzt mal keinen Schaltplan erstellen und anfangen das ganze zu realisieren.
Achso, als RS232 hab ich nur den PL2303HX. Dann bestelle ich noch einen anderen mit.
RStorm:
Achso, als RS232 hab ich nur den PL2303HX. Dann bestelle ich noch einen anderen mit.
Du brauchst einen USB-TTL-Adapter. Das ist was anderes als RS232, weil die Pegel unterschiedlich sind. Die PL2303HX-Adapter haben im Normalfall keine DTR-Leitung, was die Programmierung deutlich erschwert. Man muss genau im richtigen Moment Reset drücken, die anderen Adapter machen das automatisch.
Uno als Adapter würde ich nur im Notfall machen. Ein CH340 oder CP210X-Adapter kostet bei Bestellung über Ebay in China keine 1,50 Euro.
spielt das ne Rolle, ob ich den Pro-mini in der 3,3V (8Hz) Version oder 5V (16Hz) Version verwende.
Habe bei Ebay einen gesehen direkt bei mir ums Eck (~5 Euro) und als Kurzschluss reagtion gleich bestellt, aber nicht drauf geachtet und später erst in den Spezifikationen auf der Arduino Seite gesehen, das es 2 Versionen gibt.
Glaub die 8Hz Version, kann nicht alles von den DeepSleep Funktionen (Hab es mal nur grob überflogen war schon 1 Uhr spät/früh (je nachdem ob man schlafen geht oder gerade aufstehen muss).
Habe ein Video gestern noch gesehen auf Youtube, wo einer dass erklärt und mit nem Messgerät zeigt wie es sich mit den Stromverbrauch verhält, beeindruckend.
Muss mich mal einlesen, was der 8Hz so alles kann und ob es für mein Projekt reicht.
Für dein Projekt ist die 8Mhz-Version mehr als ausreichend. Wenn sich ein GSM-Modul später dazugesellt, dann ist sie sogar praktischer, da die Levelkonvertierer entfallen können.
werde das ganze mit dem pro-mini machen (versuchen) denke ich starte mit dem Nano erstmal und wenn alles klappt wie gewünscht passe ich es es für den pro-mini an. ( so wie von Theseus empfohlen)
der Solarladeregler ist für Li-Ion-Akkus gedacht. Der hat die falschen Spannungen für einen Blei-Akku. Der Bleiakku würde den falschen Regler nicht lange überleben. Die Solarzellen haben nur 6V. Das ist zu wenig um einen 6V Bleiakku zu laden. Ich würde ein fertiges Solar-Modul wählen, was wetterfest und montagefertig in einem stabilen Alurahmen gekapselt ist. Der Aufpreis gegenüber nackten Einzelzellen ist sicherlich gut investiert.
Ich habe mich bisher mit 12V-Solar beschäftigt. Bei gängigen 12V-Modulen wird die Spannung 12V angegeben, da sie perfekt zu einem 12V-Blei-Akku-Laderegler passen. Die tatsächliche Spannung ist ca. 18V bzw. ca. 22V Leerlaufspannung. Such dir erst einen Laderegler aus. Dazu wählst du dann das passende Solarmodul.
Bitte nicht auf die Idee kommen Li-Ion statt Bleiakku zu wählen. Ein Bleiakku ist für deinen Zweck besser, da er wesentlich robuster (z.B. Frostfestigkeit) ist und auch nicht in Flammen aufgehen kann.
Theseus:
der Solarladeregler ist für Li-Ion-Akkus gedacht. Der hat die falschen Spannungen für einen Blei-Akku. Der Bleiakku würde den falschen Regler nicht lange überleben. Die Solarzellen haben nur 6V. Das ist zu wenig um einen 6V Bleiakku zu laden. Ich würde ein fertiges Solar-Modul wählen, was wetterfest und montagefertig in einem stabilen Alurahmen gekapselt ist. Der Aufpreis gegenüber nackten Einzelzellen ist sicherlich gut investiert.
Ich habe mich bisher mit 12V-Solar beschäftigt. Bei gängigen 12V-Modulen wird die Spannung 12V angegeben, da sie perfekt zu einem 12V-Blei-Akku-Laderegler passen. Die tatsächliche Spannung ist ca. 18V bzw. ca. 22V Leerlaufspannung. Such dir erst einen Laderegler aus. Dazu wählst du dann das passende Solarmodul.
Bitte nicht auf die Idee kommen Li-Ion statt Bleiakku zu wählen. Ein Bleiakku ist für deinen Zweck besser, da er wesentlich robuster (z.B. Frostfestigkeit) ist und auch nicht in Flammen aufgehen kann.
Ich habe den fast gleichen Solarregler in der 7,2V Version für NiMh Akkus (gibt es auch: danach suchen).
Funktionniert perfekt, auch mit Blei.
Die 6V Zellen liefern 7,4V Leerlauf. Das ist zu wenig. Sie werden paarweise eingesetzt, so liefern sie 9V unter Last ,dat passt.
Unbedingt 2 Akkus bestellen, das kostet nicht viel und Du könntest immer noch auf 12V-Technik gehen.
Lichtsensor brauchst Du nicht, Du hast ja die Solarzellen! Deren Spannung über ein Spannungsteiler messen.
RIN67630:
Unbedingt 2 Akkus bestellen, das kostet nicht viel und Du könntest immer noch auf 12V-Technik gehen.
Dann gehe doch gleich auf 12V. Der Motor ist schon vorhanden. Da gibt es schöne Solarmodule aller Leistungsklassen, eine riesige Auswahl Laderegler und beim Akku tut es notfalls auch eine alte Autobatterie (gibt es bei der Autowerkstatt des Vertrauens für ein Trinkgeld).
Der passende Laderegler sorgt für optimale Lebensdauer des Akkus. Zum einen stimmt die Ladecharakteristik und zum anderen der Schutz vor Tiefentladung.
Falls jemand noch Verbesserungen oder Anregung hat, wäre es nett mich drauf hin zuweisen.
-->Softwaremäßig eventuell: und zwar solltest Du den Ausnahmefall betrachten, wenn ein Endlagenschalter nicht erkannt werden sollte (z.B. Vergleich mit maximaler Fahrtzeit), und ein Fehlermodus, der wenn möglich nur durch einen Neustart am Mikrocontroller aufgehoben werden kann. Ich musste deshalb schon 2x den Motor wieder in Gang bringen, weil er trotz Fehlermodus (man konnte den Fehlermodus durch die Taster aufheben) unerklärlicherweise angeschaltet blieb und sich festgefahren hat. Seit ich das Programm derart abgeändert habe, dass der Fehlermodus im laufenden Betrieb nicht mehr aufgehoben werden kann, läuft das System einwandfrei (ohne in den Fehlermodus zu kommen).
Das haben wir schon ausdiskutiert.
6V ist viel besser, um die Verluste am Arduino zu reduzieren. Bei 12V geht 3/4 der Akkuenergie im Spannungsregler verloren.
RIN67630:
Bei 12V geht 3/4 der Akkuenergie im Spannungsregler verloren.
Wenn im Schlafmodus fast nichts verbraucht wird, dann sind auch die Verluste verkraftbare 3X fast nichts.
Dafür bekommt man bei 12V problemlos solche Module: 20W-Solarmodul-12V-Solarpanel, die zuverlässig über Jahre Strom liefern. Ich würde nicht anfangen bei einem Teil, was über Jahre Wind und Wetter ausgesetzt ist und zuverlässig funktionieren soll, aus einzelnen Zellen was zusammenzulöten und dann schauen, wie es wetterfest gemacht werden kann.