Snubber kann man, leider nicht wirklich exakt berechnen.
Wir bewegen und hier in den Bereich der EMV und das hat viel mit schwarzer Magie gemeinsam...
Trotzdem gibt es ein paar Faustregeln:
der Widerstand darf nur so klein sein, dass der maximale Strom des Schaltgliedes nicht überschritten wird. Er sollte aber so klein sein, dass der Strom , der über die Last fließt, auch über den R fliessen kann.
Wenn du ein Relais mit einem Transistor schaltest:
Relaisstrom Is = 100mA;
maximaler Kollektorstrom Icmax = 500mA
Betriebsspannung U = 12V
Rmin: 12V/0,5A = 24R
Rmax 12V/0,1A = 120R
z.B. R=47 Ohm
Der kondensator sollte so ausgelegt sein, dass die störenden Frequenzen unterdrückt werden. Wenn man die nicht kennt kann man eine kleinste Störfrequenz von ca. 500kHz annehmen. Bei der sollte den Scheinwiderstand des Kondensators sein wie der gewählte Widerstand: Xc = 1/(2PifC)
C = 1/(2PiXcf) = 1/(23,14500kHz*47R) = 6,8nF
Jetzt kann es trotzdem sein, dass es damit sogar schlechter wird, wenn L der Spule mit dem C einen schönen Schwingkreis bildet. Dann muß man andere Werte ausprobieren.
Vorher sollte man sich sicher sein, dass die Störungen wirklich genau von der Stelle kommen.
Übrigens: DC-Motoren lassen sich prima mit Mosfets schalten. (z.B. den IRLZ44N)