Hallo zusammen, ich möchte für meine Gewächsaufzucht eine Platine designen, mit einem Arduino Nano, bei der unter anderem ein Relais (nur das Relais selbst) verbaut werden soll, um ein Magnetventil zu schalten. Jetzt meine Frage: Weiß jemand, wie viel Spannung die Platinen bei JLCPCB abkönnen? Hab im Internet nichts vernünftiges dazu gefunden.
Weil die Fragestellung schon nicht vernünftig ist.
Spannung wird in deiner Bastleranwendung nicht der limitierende Faktor sein. Der Strom ist interessant.
Und dazu brauchst du die Angabe wie viel Strom du über die Leiterbahn ziehen möchtest - wie viel dein Verbraucher verbraucht.
Mit dem Max - Strom kannst du aus Kupferdicke, Leiterbahnbreite und Leiterbahnlänge berechnen was du an Verlusten hast die in Wärme umgesetzt wird. Je dicker die Schicht, je breiter die Leiterbahn, je kürzer die Leiterbahn, desto mehr Strom kannst du über die Leiterbahn schicken.
Also Datenblatt vom Verbraucher (Magnetventil?) lesen und dann die Leiterbahn dafür dimensionieren.
Oh , ich hatte selbst damit an einem Nano arge Probleme, ein Miniatur Reedrelais, 5V / 500 Ohm Spulenwiderstand war ohne Transistror, direkt am Nano-Pin nicht zum durchschalten zu bewegen. Hatte auch gedacht, dass dies doch eigentlich funktionieren müsste, darum hab ich ja extra ein Relais besorgt, das ein 5V Spule mit so hohem Widerstand hat.
Dann hast du da sicher ein anderes Problem.
Fehlende Freilaufdiode ?
Ich habe es mit entsprechenden Relais schon selbst geschafft. Allerdings waren diese für meine Anwendung nicht geeignet, da diese nicht genügend Strom schalten können.
Wenn du dieses Relais direkt verwenden willst, musst du auch einen Transistor als Treiber einsetzen. Der Nano liefert nicht genug Strom, um dieses Relais direkt zu steueren.
Liefert er auch über den 5V Ausgang nicht genug Strom? Ansonsten würde ich eben direkt von der Stromversorgung über meine Platine gehen, über ein Mosfet
@HotSystems ,
Ne, fehlende Freilaufdiode sollte es eigentlich nicht sein, es sei denn, die im Relais integrierte Freilaufdiode wäre defekt. Dieser Relais-Typ hat bereits eine Freilaufdiode Integriert, und ja, ich hatte es richtig gepolt angeschlossen. Was ich jetzt allerdings nicht mehr so sicher weiss ist, ob ich es H oder L gesteuert habe. Oft können ja Controller-Pins ja mehr Strom sinken als sourcen.
Nein, denn der Pin kann auch nicht ausreichend Strom sinken (aufnehmen) um das Relais zu schalten, Du musst ihm einen Transistor, egal ob Bipolar oder ein Mosfet, spendieren.
Ich mach das nur ungerne, aber ich weise mal darauf hin, das immer wieder fälschlicherweise davon ausgegangen wird, das da 240V drüber gehen können, weil es ja auf den Relais drauf steht.
Auch wenn auf dem Relais 250V 10A drauf steht - nein, die Schraubklemmen haben nicht den notwendigen Abstand.
Seriöserweise hat z.B. AZ das sehr gut gelöst und schreibt eindeutig in seine Beschreibungen, was die Platinen können und hat die Aufdrucke retuschiert.
Ja, das wäre die bessere Lösung.
Und wie schon geschrieben, ein Bipolarer (z.B. BC548B) oder Mosfet (Logiglevel, in kleiner Bauform meist nur SMD) Transistor ist da ok.
Also wen 5mm ist zu wenig für 250V dan machen sehr viele Firmen was falsch.
Wo Du Recht hast, hat AZ sehr gut gemacht mit der Entfernung der Daten auf den Relais damit nicht jeder möchte gerne Elektriker un sin baut. Der schalt Kontakt ist sogar beidseitig Gefräst zu Spulenkontakten