kabelbruch prüfer

Hallo,

Ich bin neu hier und ein Anfänger, darum ist meine Frage vielleicht etwas was jeder weiß nur ich nicht. Aber gut!
Ich habe ein Poti mit analogRead() ausgelesen und erhalte Werte von 0 bis 1023 in Abhängigkeit von der Stellung des Potis.
Wenn ich jetzt das kabel vom Pin abziehe, um ein Kabelbruch zu simulieren, erhalte ich nur noch Mist!
Die Werte springen nur so wild herum!
Meine Frage ist kann ich ein Kabelbruch abfragen?

pandomo:
Wenn ich jetzt das kabel vom Pin abziehe, um ein Kabelbruch zu simulieren, erhalte ich nur noch Mist!
Die Werte springen nur so wild herum!
Meine Frage ist kann ich ein Kabelbruch abfragen?

Naja, wie du selber festgestellt hast, kannst du dann nur noch Mist abfragen. Wenn der Pin in der Luft hängt, ist er nur noch eine Antenne für Störungen.

Wenn du nur den Plus am Poti abziehst, hast du plötzlich den Wert "0"
Wenn du nur den GND am Poti abziehst, hast du plötzlich den Wert "1023"
Beide werte kannst du auch bekommen, wenn das Poti voll auf Minus (Wert "0"), oder eben auf Plus (Wert "1023") gedreht wird. Ziehst du den mitleren Draht am Poti abziehst bekommst die Zappel Werte. Aber die geben auch keine Aufschluss. Wenn ich wie wild am Poti hin und her drehe, habe ich auch diese Zappel Werte.

Franz

Hallo,

ja , für den Fall indem Du paralell zu dem Analogeingang noch einen Widerstand nach GND legst. Der Widerstand sollte dabei mindestens 10 mal grösser sein als der Potiwiderstand. Ansonsten wird der Linearitätsfehler des belasteten Potis zu groß. Das ergibt bei Drahtbruch am Poti dann 0. Wenn Du 1023 haben willst muss der Widerstand als Pullup nach 5V+.

wenn Du jetzt davon ausgehts das der Draht des Potis bricht der an 0V angeschlossen ist sieht es etwas anders aus. Gleiches gilt für den Fall das der plus vom Poti gebrochen ist.

Dann kann man noch auf Plausibilität abfragen, also wenn der Messwert eigendlich nie 0 sein kann oder nie 1023 dann ist was faul es liegt evetuell ein Drahtbruch vor.

In der Industrie wird dafür Sensorik mit 4-20mA benutzt . Wenn dann da ein Drahtbruch vorliegt kommt 0mA an. -> Fehler. Man kann, wenn es nicht anders geht, eine solche Sensorik auch mit einer Bürde z.B 500Ohm abschliessen um wieder Spannung (10V) messen zu können.

Heinz

Danke für die Antworten! Ich werde das mal ausprobieren.

Naja, der Widerstand verändert aber den Messwert. Je nach pullUp oder puppDown in diese Richtung.

Franz

Rentner:
In der Industrie wird dafür Sensorik mit 4-20mA benutzt . Wenn dann da ein Drahtbruch vorliegt kommt 0mA an. -> Fehler. Man kann, wenn es nicht anders geht, eine solche Sensorik auch mit einer Bürde z.B 500Ohm abschliessen um wieder Spannung (10V) messen zu können.

Mit 250 Ohm hat man 5V.
Grüße Uwe

Franz54:
Naja, der Widerstand verändert aber den Messwert. Je nach pullUp oder puppDown in diese Richtung.

Franz

Da hast du natürlich recht, habe ich aber auch drauf hingewisen, ist halt ein belastetes Poti.
Wenn man jetzt mal von einem 2K Poti ausgeht und von einem 20K Widerstand der paralell liegt ergibt das bei 50% Potistellung fast den grössten Fehler und der liegt bei etwa -2,5%

Gruß Heinz

Nachtrag. Eigendlich müsste man es auf den Endwert beziehen dann sind´s nur -1,3% :wink:

pandomo:
Hallo,

Ich bin neu hier und ein Anfänger, darum ist meine Frage vielleicht etwas was jeder weiß nur ich nicht. Aber gut!
Ich habe ein Poti mit analogRead() ausgelesen und erhalte Werte von 0 bis 1023 in Abhängigkeit von der Stellung des Potis.
Wenn ich jetzt das kabel vom Pin abziehe, um ein Kabelbruch zu simulieren, erhalte ich nur noch Mist!
Die Werte springen nur so wild herum!
Meine Frage ist kann ich ein Kabelbruch abfragen?

Hallo pandomo,
ich würde in die Plusleitung des Poti einen kleinen Widerstand legen, 2% des Potiwertes sollten reichen. Dann ist kein Wert über 1000 mehr möglich. Wenn man dann noch einen sehr hochohmigen Widerstand als pullup gegen +legt, kann eine Messwert 0...1000 von einem Kabelbruch (über 1000) unterschieden werden. 2 Messungen, einmal mit pullup und einmal bei abgeschaltetem pullup wäre möglich, um das Messergebnis nicht allzusehr zu verfälschen.