Kapazitiver Bodenfeuchtesensor - was ist davon zu halten?

Hallo liebe Wissende!
ich schau immer mal wieder nach kapazitiven Bodenfeuchtesensoren, heute bin ich darüber gestolpert:
kapazitive bodenfeuchtesensor

Nun frage ich mich - nachdem schon viel darüber geschrieben wurde, und das eigentlich nicht so einfach ist - ist das überhaupt was brauchbares, oder mehr Schein als Sein?

Würde damit gerne meine Chilli-Setzlinge "überwachen" und ggf. mit Wasser versorgen....

lg, Claus

Die Kanten sehen mir nicht feuchtigkeitsdicht aus, über den Lack kann man keine Aussage treffen.

Hast Du Dir mal die beschichteten Gießomat-Sensoren angeschaut?

Das Hauptproblem ist, dass sich Wassermoleküle in der Anordnung / Oberfläche einlagern und damit im Laufe der Zeit den Messwert in Richtung feucht verschieben.

Gruß Tommy

Das Thema Bodenfeuchtesensor wird immer wieder diskutiert. Meiner Meinung nach kann man
es drehen und wenden wie man will. Ein guter Bodenfeuchtesensor ist nicht für wenige Euros zu haben.
Insbesondere die Wasserdichtigkeit beim kompletten Eingraben in den Boden oder Eintauchen in Wasser ist entscheidend.
Lange Zeit war der VH400 von Vegetronix beliebt, hat aber auch eine Reihe von üblen Schwächen. Besser ist der SMT50 von Truebner, einen Vergleich findet man beim Distributor. High End ist natürlich TDR (time domain reflectometry), da wird man aber schnell einige Hundert Euronen los. Das macht zumindest für Bewässerung kaum Sinn.

Gruß Levin

Die bereits aufgeführten Sensoren vom Ösi funktionieren ohne Probleme.
Der hat auch ein fertig Shield dafür im Programm.

Kann ich bestätigen.
Sind bei mir jetzt schon über zwei Jahre in Betrieb.
Ohne Problem.
Habe ich damals selbst getaucht.
Würde mir die Herumsauerei aber nicht mehr antun und würde die fertig Getauchten kaufen.